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Rügen: Eine Attraktion kehrt an die Ostsee zurück – nur eine Sache stimmt traurig

Rügen: Eine Attraktion kehrt an die Ostsee zurück – nur eine Sache stimmt traurig

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© picture alliance/dpa | Stefan Sauer

Rügen: 5 Fakten über die größte deutsche Insel

Die Insel Rügen ist für viele Ostsee-Urlauber ein beliebtes Reiseziel und kann als touristische Hochburg bezeichnet werden. Grund dafür sind die feinsandigen Strände und das große Gast- und Kulturangebot. Wir verraten euch fünf Dinge, über die malerische Insel in Mecklenburg-Vorpommern, die Du vielleicht noch nicht wusstest.

Auf Rügen öffnet endlich wieder eine beliebte Attraktion ihre Pforten – mit einer neuen Ausstellung.

Nicht nur Einwohner, vor allem Touristen sind auf Rügen jedes Jahr wieder begeistert. Kunstwerke aus Sand sind auf der Ostsee-Insel perfekt ausgestellt und ziehen Besucher magnetisch an. Die neue Ausstellung hat allerdings einen traurigen Beigeschmack.

Rügen: Bitterer Beigeschmack bei neuer Ausstellung

Neben weitläufigen Sandstränden bietet die Ostsee-Insel Rügen seit Samstag auch wieder eine Schau mit imposanten Sandfiguren: Vom antiken Göttervater Zeus bis hin zum Astronauten der Neuzeit reicht das Spektrum der Motive, die in der neuen Sandskulpturen-Ausstellung in Prora am Rande des Ostseebades Binz zu sehen sind.

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Das Motto der Ausstellung „What a wonderful world“ macht beim ersten hören traurig. Es wurde allerdings lange vor Ausbruch des Krieges in der Ukraine festgelegt und setzt nun gewissermaßen einen Kontrapunkt zu den jüngsten Entwicklungen.

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Das ist Rügen:

  • Insel vor der Ostseeküste Vorpommerns
  • Flächengrößte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands
  • Etwa 70.000 Menschen leben hier
  • Rügen ist zehnmal größer als Sylt
  • Auf der Insel gibt es 100 Sonnenstunden pro Jahr mehr als in München
  • Neben Stränden gibt es auf Rügen auch viele Naturschutzgebiete

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Eine Menge Sand für die Kunstwerke auf Rügen

Gezeigt werden Landschaften, Persönlichkeiten der Zeitgeschichte, Fabelwesen und Szenen regionaler Bräuche. Nach Angaben der Veranstalter waren der Fantasie der 28 Künstler aus neun Ländern keine Grenzen gesetzt.

Mit Schaufeln, Skalpellen, Spezialwerkzeugen und Pinseln hatten sie in wochenlanger Arbeit ihre Skulpturen aus den aufgeschütteten Bergen scharfkörnigen Sandes geschält. Mehr als 9.000 Tonnen waren den Angaben zufolge dafür aus einer nahen Kiesgrube angefahren worden.

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Rügen: Sandfiguren im Palast aus Glas

Seit dem vergangenen Jahr findet die jährliche Ausstellung auf Rügen in einem eigens errichteten „Glaspalast“ statt. Dafür waren ehemalige Panzerhallen mit einer aufwendigen Glaskonstruktion umgebaut worden. Zuvor wurde die Schau in Zelten gezeigt.

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Dank des neuen Domizils könnten Besucher die Sandskulpturen nun ganzjährig besichtigen, sagte eine Sprecherin. Zudem würden erstmals neben den Sandskulpturen auch mehr als 600 Pflanzen aus aller Welt gezeigt.

Die neue Schau habe bereits am ersten Tag bei bestem Flanierwetter viel Zuspruch gefunden. Der größte Zustrom wird mit Beginn der Tourismussaison erwartet. (lfs/dpa)