Aldi in Hamburg: Mann geht Einkaufen – auf dem Parkplatz erwartet ihn eine böse Überraschung! „Die lauern da richtig“

Auf einem Aldi-Parkplatz in Hamburg hat der Mann einen echten Schock erlebt – und er ist nicht der Einzige (Symbolbild).
Auf einem Aldi-Parkplatz in Hamburg hat der Mann einen echten Schock erlebt – und er ist nicht der Einzige (Symbolbild).
Foto: imago images/foto2press

Hamburg. Eigentlich wollte ein Mann aus Hamburg nur kurz bei Aldi in Altona einkaufen. Daher stellte er sein Auto auf dem Parkplatz vor dem Discounter ab.

Die Aldi-Filiale befindet sich im Neuen Forum Altona in Hamburg – und der dazugehörige Parkplatz ist ein Privatparkplatz. Hier dürfen Kunden ihre Autos nur unter einer Voraussetzung abstellen.

Aldi: So wurde aus einem kleinen Laden ein Discounter-Riese
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Aldi in Hamburg: Ärger auf dem Parkplatz vorm Discounter

Und genau die hatte der 46-Jährige, der anonym bleiben möchte, übersehen. Man braucht nämlich eine Parkscheibe auf dem Parkplatz.

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Das ist Aldi:

  • Aldi steht für Albrecht Diskont und bezeichnet die beiden Discounter Aldi Nord und Aldi Süd
  • Gegründet wurde Albrecht Diskont 1913
  • Seit 1961 teilt sich das Unternehmen in Aldi Nord und Süd
  • Aldi zählt zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit

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„Ich habe es in der Eile vergessen und war dann kurz bei Aldi, ein paar Minuten“, erklärt der Mann im Gespräch mit MOIN.DE. Maximal zehn Minuten sei er im Laden gewesen.

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Als er den Markt wieder verlässt und sich auf den Rückweg zum Parkplatz macht, ahnt er Böses. „Ich habe schon den Abschleppwagen gesehen. Ich kam mit dem Einkauf und dann haben die gefragt, ob das mein Wagen ist“, sagt er. Diese Frage habe er bejaht.

Auto soll von Parkplatz vor Aldi in Hamburg abgeschleppt werden

Dennoch hätten sie sein Auto sofort mitnehmen wollen. Er erklärte dem Abschlepper dann, dass er nur ein paar Minuten weggewesen sei. „Darauf ist er nicht eingegangen“, sagt der Mann. Stattdessen forderte der Dienstleiter 150 Euro – „ansonsten kommt der Wagen an den Haken“.

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„Ich hab gesagt, dass ich nichts Bares habe, dann sollte ich zum Automaten gehen“, berichtet der 46-Jährige MOIN.DE. Er fragte dann, ob er nicht eine Rechnung haben könne. Der Mann vom Abschleppdienst „hat dann mit seinem Chef telefoniert und sagte mir, dass ich sofort zahlen muss.“

Aldi-Kunde aus Hamburg bekommt Zweifel

Ein weiteres Problem: Am nächstgelegenen Automaten hätte er Gebühren zahlen müssen. Also fragte der Aldi-Kunde, ob er zu seiner Bank – der Postbank – gehen dürfe. „Das durfte ich dann auch“, berichtet der Mann. Auf dem Weg zum Bankautomaten überkam ihn dann ein ungutes Gefühl.

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Deshalb entschied er sich: „Das kommt mir nicht seriös vor, ich zahle das nicht“. Als er wieder auf den Parkplatz ankam, erklärte er dem Abschlepper deshalb, dass auf seinem Konto nicht ausreichend Geld gewesen sei. „Sie sagten, ich muss sofort zahlen, sonst wird es noch teurer. Dann hab ich mit der Polizei gedroht, weil mir das zu blöd war.“

Daraufhin hat der Mann vom Abschleppdienst „nochmal mit seinem Chef telefoniert und dann hieß es plötzlich: 'Okay'“. Der Abschlepper machte dann ein Foto von dem Ausweis des 46-Jährigen, um eine Rechnung an ihn schicken zu können. Bis heute hat er jedoch keine Rechnung erhalten.

Nicht der erste Vorfall bei Aldi in Hamburg

Der Vorfall liegt inzwischen knapp zwei Monate zurück. In einer Hamburger Facebook-Gruppe veröffentlichte der Mann kürzlich sein Erlebnis. Warum erst jetzt? „Ich wollte das mal öffentlich machen, dass die Firma nicht so weitermachen soll“, sagt er MOIN.DE.

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Daraufhin erhielt er einige Nachrichten von anderen, die auf genau diesem Parkplatz Ähnliches erlebt haben. So habe zum Beispiel eine Frau 125 Euro zahlen sollen. Außerdem sei sie von dem Abschlepper „beleidigt und laut angeschrien“ worden. „Sie war fertig mit ihren Nerven und hat gezahlt“.

Klar ist: Das Problem ist nicht neu. Abgesehen von den zwei aktuellen Fällen, gab es bereits vor acht Jahren Beschwerden über die Vorgehensweise auf dem Parkplatz. Damals im Fokus: das Hamburger Abschleppunternehmen „Aktiv-Transport“.

Ob es sich heute noch um den selben Dienstleister handelt, daran kann sich der Mann nicht mehr erinnern.

Security vor Aldi soll den Parkplatz in Hamburg überwachen

Dennoch sagt er: „Die lauern da richtig, Es gibt eine Security vor dem Aldi, die das immer im Blick hat“. Ob er denkt, dass es sich bei der Abschlepp-Firma um Betrüger handelt? „Das hat sicher schon seine Richtigkeit“.

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Auch könne er verstehen, dass sie verhindern wollen, dass Nicht-Kunden dort parken – schließlich seien Parkplätze in Hamburg-Altona rar. Aber: „Gleich ein Abschlepper ist übertrieben“. Außerdem mache die Firma auf ihn einen unseriösen Eindruck.

Aldi nimmt Stellung zu den Vorwürfen in Hamburg

MOIN.DE hat Aldi um Stellungnahme zu den Vorwürfen des 46-Jährigen gebeten. Das Unternehmen teilt mit: „Der genannte Parkplatz ist kein offizieller Aldi Parkplatz. Insofern haben wir natürlich auch keinen Einfluss darauf, wie dieser Parkplatz überwacht wird. Auch mit dem geschilderten Abschleppunternehmen hat die Unternehmensgruppe Aldi Nord nichts zu tun.“

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Für Kunden des Aldi-Markts in Altona gebe es laut des Sprechers einen separaten Parkplatz. „Für unsere Kunden, die mit dem Auto zu uns kommen, stehen ausreichend Stellflächen in der Parkgarage des Gebäudes zur Verfügung.“ Diese seien allerdings kostenpflichtig. Bezüglich einer möglichen Security stellt der Sprecher klar: „Eine 'Aldi-Security' gibt es dort nicht. Wer diese Personen sein könnten, wissen wir nicht.“

Eine Anfrage von MOIN.DE bei dem Betreiber des Parkplatzes blieb bislang unbeantwortet.