Corona in Hamburg: Jetzt wird's langsam ernst – sehr viele Neu-Infektionen in der Stadt!

Neue Infektionen im dreistelligen Bereich gab es seit April nicht mehr in Hamburg.
Neue Infektionen im dreistelligen Bereich gab es seit April nicht mehr in Hamburg.
Foto: imago/Lars Berg
  • Corona in Hamburg – alles, was du wissen musst
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Corona in Hamburg: Das Coronavirus beschäftigt die Menschen in Hamburg weiterhin. Viele sind zwar wieder in ihren gewohnten Alltag zurückgekehrt, einige Einschränkungen gelten jedoch weiterhin. Deren Ziel ist es, das Virus weiter einzudämmen. Denn auch in Hamburg gibt es nach wie vor Neuinfektionen mit Covid-19.

Zahlen aktuell: Seit Beginn der Pandemie gab es in Hamburg laut Senat insgesamt 7549 Infektionen mit dem Coronavirus. Die große Mehrheit dieser Erkrankten ist schon wieder gesund. Bisher starben in Hamburg laut Robert-Koch-Institut (RKI) 269 Personen infolge einer Covid-19-Erkrankung.

Corona in Hamburg: Aktuelle Entwicklungen und Nachrichten in unserem News-Blog

In unserem News-Blog erfährst du alles Wichtige rund um Corona in Hamburg. Was ist erlaubt, was nicht? MOIN.DE hält dich über die aktuelle Situation sowie neue Entwicklungen und Entscheidungen auf dem Laufenden.

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Alles, was du über Corona wissen musst:

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Coronavirus in Hamburg: Aktuelle News in unserem News-Blog

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Donnerstag, 24. September

14.11 Uhr: Viele Neu-Infektionen in Hamburg

In Hamburg ist die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen so deutlich gestiegen wie seit Monaten nicht. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen stieg nach Angaben vom Freitag um 119. Zuletzt lag die Zahl am 17. April höher, als ein Anstieg um 131 gemeldet wurde.

Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 7549 Menschen mit dem Virus infiziert, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Am Donnerstag waren 62 Neuinfektionen gezählt worden. Etwa 6400 Infizierte können nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) inzwischen als genesen angesehen werden.

+++ Hamburg: Krasse Veränderung – dieser Stadtteil wird bald nicht mehr wiederzuerkennen sein! +++

Mit 26,5 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt Hamburg weiter unter dem Grenzwert von 50 der sogenannten 7-Tages-Inzidenz. Wenn er überschritten wird, kann das neue Beschränkungen nach sich ziehen. Am Mittwoch betrug der Wert 23,5.

In Hamburger Krankenhäusern wurden 30 Covid-19-Patienten behandelt, zwei mehr als tags zuvor. Die Zahl der Intensivpatienten blieb bei zehn. Die Zahl der Toten ist unverändert: Nach Angaben des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf starben in Hamburg bisher 239 Menschen an Covid-19; das RKI nannte für Hamburg 269 Tote.

11.23 Uhr: Neue Infizierten-Zahl da

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg am Donnerstag um 62 gestiegen. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 7430 Menschen mit dem Virus infiziert, wie die Gesundheitsbehörde im Internet mitteilte.

Am Mittwoch waren 78 Neuinfektionen gezählt worden. Etwa 6400 Infizierte können nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) inzwischen als genesen angesehen werden.

Mit 23,5 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt Hamburg weiter unter dem Grenzwert von 50 der sogenannten Sieben-Tages-Inzidenz. Wenn er überschritten wird, kann das neue Beschränkungen nach sich ziehen. Am Dienstag betrug der Wert 22,6.

10.58 Uhr: Betreiber der „Katze“ äußert sich

In ganz Deutschland wurde über den Corona-Ausbruch in der Bar „Katze“ in der Sternschanze berichtet. Der Laden ist so etwas wie abendliche Versammlungs-Hotspot am Schulterblatt, wo teilweise Hunderte Menschen zusammen kommen. Und wo es auch immer wieder zu eng wird oder die Polizei Versammlungen auflöste.

Nach dem Corona-Ausbruch mit 13 Infizierten, darunter teilweise auch Personal der „Katze“ – wurde das Schlimmste befürchtet. Doch der Ausbruch, der wohl von einem Mitarbeiter ausging, hielt sich letztlich in Grenzen und soll unter Kontrolle sein.

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Das „Hamburger Abendblatt“ fragte den Betreiber der Bar, ob er verantwortungslos gehandelt und den Ausbruch durch laxe Anwendung der Corona-Regeln mitverursacht habe. Detlef Brunkhorst sieht das nicht so: „Die Gesundheitsbehörde hat mir bescheinigt, verantwortungsvoll und umsichtig gehandelt zu haben.“

Ausgerechnet zum Vorwurf von Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard, dass hinter der Bar keine Masken getragen wurden, obwohl der Abstand dort nicht eingehalten werden kann, wollte sich der Barbetreiber gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“ nicht äußern. Er habe allerdings jetzt angeordnet, dass dort Masken getragen werden müssen.

Heute soll die Bar wiedereröffnen.

Mittwoch, 23. September

18.50 Uhr: Bürgermeister Peter Tschentscher sieht kaum Raum für Corona-Lockerungen

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) rechnet bei den nächsten Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder kaum mit weiteren Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen. „Ich bin der Auffassung, dass die Regeln, die wir in Hamburg haben, sehr gut begründet sind, und dass es darauf ankommt, diese Regeln einzuhalten“, sagte Tschentscher am Mittwoch in Hamburg.

Andere Bundesländer hätten zwar Gesprächsbedarf etwa bei der Frage von Sportgroßveranstaltungen und bei den Reiserückkehrern angemeldet. „Da kann ich mir vorstellen, dass es auch nochmal neue Beschlüsse gibt. Aber im Grunde geht es jetzt darum, die Disziplin zu halten.“

Tschentscher betonte: „Wir haben leider zunehmende Infektionszahlen, ein Stück weit auch dadurch begründet, dass die Regelungen, die wir getroffen haben, (...) nicht so eingehalten werden wie es erforderlich ist.“ Das sei ein Problem, „weil wir irgendwann auch wieder den Punkt erreichen, wo die Virusverbreitung die sensiblen Bevölkerungsgruppen, also vor allem die Älteren, erreicht“. Das müsse verhindert werden, betonte Tschentscher.

Merkel und die Länderchefs hatten zuletzt Ende August über das weitere Vorgehen in der Pandemie beraten und wollen am kommenden Dienstag bei einer Videokonferenz erneut miteinander sprechen.

13.38 Uhr: 78 Neuinfektionen in Hamburg

Die Zahl der Neuinfektionen nimmt nicht ab. Seit gestern ist die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Hamburg um 78 gestiegen. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 7.368 Menschen mit dem Virus infiziert.

Mit 22,6 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt Hamburg weiter unter der Grenze von 50 der sogenannten 7-Tages-Inzidenz. Wenn dieser Grenzwert überschritten wird, kann das neue Beschränkungen nach sich ziehen.

06.53 Uhr: Nur ein Drittel der Gäste trägt sich korrekt ein

Nach den Corona-Ausbrüchen auf der Schanze gilt es, die Gäste schnellstmöglich zu informieren – doch genau das wird momentan zum Problem.

Gerade mal ein Drittel der Partygänger hat sich leserlich, vollständig und korrekt in die Kontaktliste eingetragen!

Von 1.493 eingetragenen Daten, die das Bezirksamt Hamburg-Mitte seit Montagmorgen kontrolliert, waren demnach nur 478 brauchbar. Falko Droßmann, Chef des Bezirksamts Hamburg-Mitte, spricht im „Hamburger Abendblatt“ von einem „Alarmsignal“.

Dienstag, 22. September

15.33 Uhr: Mehr als 1.000 Fans dürfen ins Stadion

In Hamburg können ab sofort auch wieder mehr als 1.000 Zuschauer die Ligaspiele der Hamburger Clubs und andere vergleichbare Sportgroßveranstaltungen verfolgen.

Die Teilnehmerzahl darf jedoch höchstens ein Fünftel (20 Prozent) der vorhandenen Platzkapazität des Veranstaltungsorts betragen. Eine entsprechende Änderung der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung hat der Senat am heutigen Dienstag beschlossen.

Keine Zulassung von Zuschauern erfolgt in der Regel, wenn die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner am Austragungsort größer gleich 35 und das Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar ist.

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Sowohl beim bevorstehenden Heimspiel des FC St. Pauli am Sonntag wie auch beim Heimspiel des Hamburger SV am 4. Oktober können voraussichtlich schon deutlich mehr als die bislang zugelassenen 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer im Stadion mitfiebern. Zuletzt durften 1.000 Zuschauer ins Volksparkstadion zum Spiel des HSV gegen Düsseldorf (2:1).

Erforderlich ist in jedem Fall eine Genehmigung des zuständigen bezirklichen Gesundheitsamts, das die Genehmigung mit erforderlichen Auflagen verknüpfen kann.

Eintrittskarten dürfen nur personengebunden vertrieben werden, um eine erforderliche Kontaktdatenerhebung zu gewährleisten. Ebenso müssen den Besucherinnen und Besuchern feste Sitz- oder Stehplätze zugewiesen werden. Der Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke am Veranstaltungsort ist untersagt.

11.25 Uhr: Infektionen in Schanzen-Bar „Le Vou“ ging wohl von Gästen aus

Am Montag wurde bekannt, dass sich 16 Gäste aus dem „Le Vou“ im Hamburger Schanzenviertel mit Corona infiziert haben. Nach wie vor sind 60 Kontaktpersonen bekannt, weitere werden noch ermittelt.

Was jedoch auffällt: Nach Angaben des Bezirksamts Altona sind bislang weder Servicekräfte noch Türsteher betroffen. Daher wird vermutet, dass die Infektionen von Gästegruppen ausgingen.

Neben den 16 positiv Getesteten befinden sich fünf weitere Betroffene in Quarantäne. Gäste, die sich in der Nacht vom 11. auf den 12. September zwischen 22.30 und 3 Uhr sowie in der Nacht vom 12. auf den 13. September zwischen 22 und 4 Uhr in der Bar aufgehalten haben, können das Gesundheitsamt Altona unter der Rufnummer 040 428112000 kontaktieren.

11.10 Uhr: 61 neue Corona-Infektionen in Hamburg – 7.290 Fälle insgesamt

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist von Montag auf Dienstag um 61 gestiegen. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 7.290 Menschen mit dem Virus infiziert, wie die Gesundheitsbehörde im Internet mitteilte. Am Montag waren 65 Neuinfektionen gezählt worden.

Etwa 6.200 Infizierte können nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) inzwischen als genesen angesehen werden. Mit 20,9 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen sinkt der Grenzwert in Hamburg wieder. Am Montag lag der Wert bei 21,4.

Montag, 21. September

20.50 Uhr: Nächster Ausbruch in der Schanze

Laut NDR 90,3 hat es in der Sternschanze in Hamburg den nächsten Corona-Ausbruch in einer Bar gegeben. 16 Gäste aus dem „Le Vou“ sollen sich infiziert haben.

Bisher sind 60 Kontaktpersonen bekannt, weitere werden noch ermittelt. Anders als bei der „Katze“ sollen aber keine Servicekräfte betroffen sein.

17.23 Uhr: Corona-Ausbruch in der Katze – Ausmaß hält sich in Grenzen

Nach dem Corona-Ausbruch in einer Bar im Hamburger Schanzenviertel ist die Anzahl der hinzugekommenen Erkrankungen nach Angaben der Gesundheitsbehörde überschaubar. Insgesamt gehen nun 13 bestätigte Covid-19-Fälle auf den Ausbruch in der Bar „Katze“ zurück, darunter auch die bereits vermeldeten vier Servicekräfte, wie die Gesundheitsbehörde am Montag mitteilte.

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Etwa 600 Menschen werden von den Gesundheitsämtern zum Kreis der potenziell betroffenen Kontaktpersonen gezählt, rund 400 von ihnen stammen aus Hamburg. Die meisten Besucher konnten die Gesundheitsämter mittlerweile erreichen, rund hundert hatten falsche Kontaktdaten angegeben.

15.30 Uhr: 47 Gastronomiebetriebe überprüft – viele Verstöße

Das Amt für Arbeitsschutz hat in der Schanze und auf der Reeperbahn in der Gastronomie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beim Servicepersonal überprüft. Am Donnerstag und Freitag vergangener Woche wurden 47 Betriebe aufgesucht.

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Dabei wurden in 18 Betrieben Anordnungen übergeben, weil das Servicepersonal keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen hat. Vier dieser Betriebe erhielten bereits die zweite Anordnung. Gegen die Betreiber wird nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, weil sie gegen eine vollziehbare Anordnung verstoßen haben.

In den Bars und Cafés stellten die Kontrolleure oft fest, dass das Servicepersonal zwar im Kundenkontakt eine Mund-Nase-Bedeckung getragen, sie dann aber zum Beispiel hinter dem Tresen abgenommen oder nicht mehr korrekt getragen hat.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Dieses gilt auch für die Beschäftigten untereinander. In Bezug auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bei den Gästen gab es bei diesen Kontrollen keine Auffälligkeiten.

13.05 Uhr: 65 neue Corona-Infektionen in Hamburg – 7.229 Fälle insgesamt

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist am Montag um 65 gestiegen. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 7.229 Menschen mit dem neuartigen Virus infiziert, wie die Gesundheitsbehörde im Internet mitteilte. Am Vortag waren 15 neue Fälle gemeldet worden.

Am Wochenende sind die Zahlen immer etwas niedriger, da einige Gesundheitsämter ihre Zahlen erst später melden. Aber wie lange dauert es noch, bis neue Beschränkungen beschlossen werden?

Mit 21,4 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt Hamburg weiter unter der Grenze von 50 je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, deren Erreichen neue Beschränkungen nach sich ziehen könnte. Am Sonntag lag der Wert bei 18,9.

07.25 Uhr: Nach Corona-Ausbruch in Hamburger Bar – neue Zahlen erwartet

Nach dem Corona-Ausbruch in der Hamburger Bar „Katze“ stellt sich die Frage: Wie wirkt sich dies auf das Infektionsgeschehen in der Stadt aus? Die Behörden erwarten für den Wochenbeginn neue Zahlen von den Gesundheitsämtern. Sowohl die Sozialbehörde als auch das Bezirksamt Altona hatten für Montag weitere Informationen rund um das Infektionsgeschehen in der Bar im Schanzenviertel angekündigt.

Am Mittwoch war bekannt geworden, dass ein Barmitarbeiter der „Katze“ positiv auf Corona getestet worden war. Bis Freitag wurden insgesamt acht Fälle registriert, vier davon waren "Katze"-Mitarbeiter. Rund 600 Gäste kommen als Kontaktpersonen in Frage. 500 von ihnen konnten mit Hilfe der ausgefüllten Kontaktdaten-Listen über den Corona-Fall informiert werden.

Sie alle sollten sich direkt in Quarantäne begeben. Bei weiteren etwa 100 Menschen war das zunächst nicht möglich, weil sie entweder Fantasienamen wie Darth Vader, Benjamin Blümchen oder Lucky Luke angegeben hatten oder unvollständige beziehungsweise unleserliche Angaben gemacht hatten. Nach einem öffentlichkeitswirksamen Aufruf hatten sich allerdings zahlreiche Menschen doch noch direkt bei der Behörde gemeldet.

Sonntag, 20. September

17.01 Uhr: Polizei sperrt Große Freiheit in der Nacht zum Sonntag

Wieder einmal haben sich in der Nacht zum Sonntag zahlreiche Partygänger auf der Reeperbahn getummelt. Trotz dem Außerhausverkaufsverbot von Alkohol hat es die Menschen auf den Kiez gezogen.

Die Polizei zog die Konsequenzen und sperrte gegen drei Uhr nachts die Große Freiheit ab. Im Vorfeld hatte die Stadt wegen den spätsommerlich milden Temperaturen und dem Reeperbahnfestival bereits mit vielen Besuchern auf der Partymeile gerechnet.

11.50 Uhr: 15 neue Fälle von Corona

Die Gesundheitsbehörde meldet 15 neue bestätigte Corona-Fälle. Am Vortag waren es 77 gewesen.

Unverändert ist die Zahl der Personen, die im Krankenhaus behandelt werden: 33 Personen insgesamt, davon neun auf der Intensivstation.

9.30 Uhr: Miniatur Wunderland muss Hilfe der Stadt nicht in Anspruch nehmen

Trotz enormer Umsatzeinbrüche wegen der Corona-Pandemie muss das Miniatur Wunderland die finanzielle Hilfe der Stadt Hamburg nicht in Anspruch nehmen. „Jeder Euro wird weiterhin zwei bis drei Mal umgedreht und so glauben wir, dass unser eigener Notfalltopf bis Frühjahr hält“, sagte Geschäftsführer Frederik Braun.

Im Moment besuchen 1500 Menschen täglich die größte Modelleisenbahn der Welt - statt 6000 wie im Sommer 2019.

Um coronabedingt in finanzielle Schieflage geratenen mittelständischen Unternehmen zu helfen, will sich die Stadt gegebenenfalls an ihnen beteiligen. Den Gesetzentwurf für den Fonds mit einem Gesamtvolumen von bis zu einer Milliarde Euro hatte der Senat am Dienstag beschlossen.

Samstag, 19. September

20.12 Uhr: 400 Corona-Gegner demonstrieren in der Hansestadt

„Die Regierung manipuliert und betrügt“ lautet einer der Vorwürfe der „Querdenker“. Rund 400 von ihnen haben am Samstag für die Aufhebung der Corona-Maßnahmen demonstriert.

Daneben kam es zu Gegenkundgebungen: Circa zwei Dutzend schwarz gekleidete Antifa-Anhänger sowie rund 40 Anhänger des „Bündnis gegen Rechts“ fanden sich ebenfalls auf der Straße zusammen. Zu nennenswerten Zwischenfällen kam es laut Polizei jedoch nicht.

11.50 Uhr: 77 Neuinfektionen in Hamburg

Die Hansestadt meldet am Sonnabend 77 Neuinfektionen von Covid-19. Das ist die höchste Zahl der vergangenen Wochen. Die Gesamtzahl steige allerdings „nur um 75“, da zwei Fälle von Mitte September gestrichen wurden.

Derzeit werden 33 Personen wegen Corona in einem Krankenhaus behandelt, neun davon auf einer Intensivstation. Gemäß „Hamburger Abendblatt“ ist die Altersgruppe der 20- bis 39-Jährigen nach wie vor am meisten betroffen.

Aufgeschlüsselt auf die Bezirke und die vergangenen 14 Tage weist Wandsbek demnach die meisten Fälle auf mit 1636, gefolgt von Hamburg-Mitte (1293), Hamburg-Nord (1090) und Altona (1045).

11.20 Uhr: Aus für Kaufhof Mönckebergstraße steht fest

Das Kaufhof-Haus an der Mönckebergstraße wird zum 17. Oktober geschlossen. Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, informierte die Geschäftsleitung am Sonnabendmorgen die Mitarbeiter über das Aus für das Traditionshaus.

„Die Verhandlungen haben sich wochenlang hingezogen. Wir haben auf eine klare Aussage gepocht“, sagte Betriebsrätin Ines Reinhard dem „Abendblatt“. Jetzt gibt es Klarheit. Knapp 200 Mitarbeiter sind betroffen.

Freitag, 18. September

17.10 Uhr: Bezirksamt fordert Maskenpflicht für Kellner

Nach dem Corona-Ausbruch in einer Hamburger Bar sind die Gesundheitsämter weiter auf der Suche nach Betroffenen und deren Kontakten. Bislang sind aus dem Umfeld der Bar „Katze“ acht Corona-Infektionen bekannt, wie eine Sprecherin der Sozialbehörde am Freitag in Hamburg sagte.

Vier Infizierte gehören dem Bezirksamt Altona zufolge zum Personal der Bar im Hamburger Schanzenviertel. Auch aus dem Kreis Pinneberg (Schleswig-Holstein) wurden Infektionsfälle mit Verbindungen zur „Katze“ gemeldet.

Altonas Bezirksamtsleiterin Stefanie von Berg forderte mit Hinweis auf den Ausbruch eine generelle Maskenpflicht auch für die Angestellten. „Wir brauchen eine Maskenpflicht für Kellnerinnen und Kellner“, sagte sie dem Hamburg Journal im NDR Fernsehen.

Bis zu einer politischen Entscheidung und der entsprechenden Verordnung sollten die Mitarbeiter am besten freiwillig eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, mahnte sie.

Zuletzt waren die Behörden von rund 600 Betroffenen ausgegangen. 500 Menschen aus nahezu allen Hamburger Bezirken, die die Bar „Katze“ am 5., 8. oder 9. September besucht hatten, waren bereits erreicht worden. Die anderen werden noch gesucht. Sie hatten falsche Kontaktdaten wie Darth Vader, Benjamin Blümchen und Lucky Luke angegeben.

14.16 Uhr: 65 neue Corona-Fälle

Die Zahl der Infektionen steigt weiterhin! Seit gestern sind 65 neue Fälle in der Hansestadt gemeldet worden. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 7.074 Menschen mit dem Virus infiziert.

Außerdem meldet das Institut für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf einen weiteren Todesfall. Insgesamt werden aktuell 30 Menschen mit dem Virus stationär behandelt.

08.26 Uhr: Außerhausverkauf von Alkohol weiterhin untersagt

Sommerwetter und Reeperbahnfestival – dieses Wochenende sind wieder zahlreiche Partygänger in den Vergnügungsvierteln zu erwarten. Deshalb bleibt der Verbot des Aßerhausverkaufs alkoholischer Getränke weiterhin untersagt.

Die Einschränkung gilt Samstag und Sonntag von 22 bis 6 Uhr und betrifft Kioske, Tankstellen, Einzelhandel sowie Bars und Gaststätten in den Bezirken Altona, Mitte und Eimsbüttel.

Donnerstag, 17. September

14.38 Uhr: 46 Corona-Neuinfektionen

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist am Donnerstag um 46 Fälle gestiegen. Damit steigt die Gesamtzahl der Infizierten auf 7.009.

Doch damit noch nicht genug! Der Corona-Ausbruch in der „Katze“ im Schanzenviertel, wo die vergangenen Tage bereits sechs Neuinfektionen nachgewiesen wurden, ist noch nicht in die aktuellen Zahlen mit einberechnet!

Das teilte der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich, der Deutschen Presse-Agentur mit. Einen Überblick, wie viele der rund 600 infrage kommenden Gäste sich in der Bar tatsächlich infiziert haben, werde es wahrscheinlich erst in der kommenden Woche geben.

07.53 Uhr: Hamburger Restaurant-Kette insolvent

Nach 30 Jahren muss die Hamburger Restaurant-Kette „Bolero“, bekannt für ihre Cocktails und die amerikanisch-mexikanische Küche, nun einen Antrag auf Insolvenz stellen. Die Corona-Krise hat das Unternehmen in den Ruin geführt: Die Kosten liefen weiter, die Einnahmen blieben über Wochen hinweg aus – jetzt ist das Unternehmen zahlungsunfähig.

Wie die „Hamburger Morgenpost“ beichtet, ist die Holding mit Sitz in der Hafencity, die beiden Restaurants in Rotherbaum und Wandsbek als auch sieben weitere Standorte betroffen. Außerdem mehr als 400 Angestellte!

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Doch es besteht Hoffnung: Tjark Thies, promovierter Fachanwalt für Insolvenzrecht der Kanzlei Reimer Rechtsanwälte, ist in dem Verfahren tätig und zeigt sich optimistisch: „Bei neun Gesellschaften bin ich mir sicher, dass eine sanierende Übertragung gelingen wird.“

Mittwoch, 16. September

18.30 Uhr: Corona-Ausbruch in Bar im Schanzenviertel

In der Bar „Katze“ im Schanzenviertel sind mehrere Barmitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Es müsse angenommen werden, dass sich Gäste ohne ausreichenden Abstand angesteckt haben könnten. Das teilte die Gesundheitsbehörde am Mittwochabend mit. „Es kann sein, dass bis zu 600 Menschen betroffen sein könnten“, sagte der Pressesprecher der Behörde, Martin Helfrich.

Das Gesundheitsamt habe zum Schutz der Gäste bereits begonnen, alle betroffenen Besucher der Bar zu kontaktieren. Weil etliche Personen jedoch falsche Kontaktdetails angegeben haben, hätten noch nicht alle Kontaktpersonen ermittelt werden können. Die Bar ist gegenwärtig geschlossen.

„Der gesamte Gastronomiebetrieb wird als Infektionsquelle betrachtet, weil die Belüftung nur schwer erfolgt und die Abstände unter Umständen nicht einzuhalten sind“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Einige hundert Personen, „die zum Kreis der potenziell gefährdeten Kontaktpersonen zählen und korrekte Kontaktdetails hinterlassen haben“, wurden seit Beginn der Woche bereits durch die zuständigen Gesundheitsämter informiert.

Die Behörden rufen daher auf: „Wer die Bar ,Katze' am 5., 8. oder 9. September jeweils ab 19 Uhr beziehungsweise in den Nachtstunden auf den Folgetag besucht hat, und noch nicht kontaktiert wurde, möge sich unverzüglich telefonisch beim Gesundheitsamt unter 040 42811 1659 melden und sich bis zu weiteren Instruktionen durch den öffentlichen Gesundheitsdienst freiwillig in Quarantäne begeben.“

Für die Beschäftigten der Bar war das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht obligatorisch vorgesehen, heißt es weiter. Die Behörden prüfen nun aber auch, ob Anhaltspunkte dafür bestehen, dass das Hygienekonzept nicht eingehalten wurde; es werde außerdem eine Gefährdungsbeurteilung hinsichtlich des Arbeitsschutzes abgefordert.

15.10 Uhr: Zahl der Infizierten im Krankenhaus hat zugenommen

Insgesamt 31 Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, werden in Hamburg aktuell im Krankenhaus behandelt. Das sind neun mehr als am Vortag. Von diesen 31 stationär behandelten Personen liegen neun auf einer Intensivstation.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in der Hansestadt ist im Vergleich zum Vortag um 47 Fälle angestiegen.

08.11 Uhr: Reeperbahnfestival startet am Nachmittag

Unter völlig anderen Vorzeichen als üblich startet das Clubfestival am Mittwoch in seine mittlerweile 15. Runde. Das Reeperbahnfestival findet dieses Jahr in deutlich reduziertem Umfang statt. Bis Samstag sind in rund 20 Spielstätten 300 Events geplant, 140 davon sind Konzerte.

Festivalgründer Alexander Schulz rechnet mit rund 2.500 Besuchern pro Tag, insgesamt kämen damit 10.000 Festivalgänger zusammen. Im Vergleich: 2019 feierten rund 50.000 Besucher auf den etwa 1.000 Konzerten.

Mit dem Festival will die Stadt nicht nur testen, inwiefern ein Festival-Betrieb trotz Pandemie möglich ist, sondern vor allem, ob Live-Musik in Zeiten von Corona und unter Einhaltung aller bestehenden Abstands- und Hygieneregeln auch Spaß macht.

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Dienstag, 15. September

20.14 Uhr: Zwei Corona-Testzentren schließen

Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg macht die Testzentren in Altona und Farmsen dicht. Ab Samstag steht nur noch das Testzentrum im Hauptbahnhof zur Verfügung.

Hintergrund sei die Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums, wonach Rückkehrer aus Nichtrisikogebieten keinen Anspruch mehr auf einen kostenlosen Corona-Test haben.

Am Hauptbahnhof könnten sich Menschen ohne Symptome, aber mit einem Anspruch auf Testung untersuchen lassen. Dazu zählen Einreisende aus Risikogebieten, Personen mit behördlicher Anordnung zum Test oder Menschen, deren Corona-Warnapp ein erhöhtes Risiko anzeige, sowie Angestellte an Hamburger Schulen.

18.14 Uhr: Weitere Infektionen an Hamburger Schulen

Weitere neun Schüler und ein Schulbeschäftiger haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. Wie ein Sprecher der Gesundheitsbehörde am Dientag mitteilte, seien acht Schulen, darunter drei Berufsschulen und eine Pflegefachschule, betroffen.

Insgesamt gelten zurzeit 72 Hamburger Schüler und 10 Beschäftigte an 36 Schulen als infiziert. 15 Klassen und 45 weitere Mitarbeiter stehen unter Quarantäne.

13.05 Uhr: 71 Corona-Neuinfektionen in Hamburg – weiterer Todesfall

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist am Dienstag auf 6916 gestiegen – 71 mehr als am Tag zuvor. Am Montag waren „nur“ 21 Neuinfektionen gemeldet worden.

Nach dem Wochenende kommt es häufig zu Verzögerungen bei der Auszählung, da nicht alle Gesundheitsämter Daten übertragen.

10.30 Uhr: Prostitution wieder erlaubt

Prostitution ist in Hamburg und Schleswig-Holstein ab diesem Dienstag unter strengen Auflagen wieder zugelassen – allerdings nur in angemeldeten Prostitutionsstätten.

„Weiterhin verboten ist die Ausübung der Prostitution in jeglicher Art von Fahrzeugen und im Rahmen von Prostitutionsveranstaltungen“, teilte die auch für Gesundheit zuständige Hamburger Sozialbehörde mit.

Um das Infektionsrisiko gering zu halten, muss laut Sozialbehörde ein Hygienekonzept vorliegen. Weitere Auflagen sind das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, vorherige Terminvereinbarungen, Aufnahme von Kundenkontaktdaten, ausreichende Belüftung und ein Alkoholverbot. „Außerdem ist das Gewerbe nur im Verhältnis 1 zu 1 zu betreiben“, hieß es aus dem Kieler Innenministerium.

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