Corona in Hamburg: Wird DAS bald in der ganzen Stadt erlaubt?

Um die Corona-geplagte Gastronomie zu entlasten, wollen die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen in Hamburg vorübergehend Heizpilze erlauben. (Symbolbild)
Um die Corona-geplagte Gastronomie zu entlasten, wollen die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen in Hamburg vorübergehend Heizpilze erlauben. (Symbolbild)
Foto: imago images / Westend61
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Hamburg. Corona in Hamburg: Das Coronavirus beschäftigt die Menschen in Hamburg weiterhin. Täglich vermeldet die Gesundheitsbehörde Neuinfektionen mit Covid-19. In der Stadt gelten gewisse Einschränkungen. Ziel ist es, das Virus einzudämmen.

Zahlen aktuell: Seit Beginn der Pandemie gab es in Hamburg laut Senat insgesamt 7.836 Infektionen mit dem Coronavirus. Die große Mehrheit dieser Erkrankten ist schon wieder gesund. Bisher starben in Hamburg laut Robert-Koch-Institut (RKI) 269 Personen infolge einer Covid-19-Erkrankung.

Corona in Hamburg: Aktuelle Entwicklungen und Nachrichten in unserem News-Blog

In unserem News-Blog erfährst du alles Wichtige rund um Corona in Hamburg. Was ist erlaubt, was nicht? MOIN.DE hält dich über die aktuelle Situation sowie neue Entwicklungen und Entscheidungen auf dem Laufenden.

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Alles, was du über Corona wissen musst:

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Coronavirus in Hamburg: Aktuelle News in unserem News-Blog

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Mittwoch, 30. September

10.30 Uhr: Rot-Grün will Heizpilze vorübergehend erlauben

Zur Entlastung der Corona-geplagten Gastronomie wollen die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen den Einsatz von klimaschädlichen Heizpilzen in Hamburg vorübergehend erlauben. Das sieht ein gemeinsamer Antrag für die Bürgerschaftssitzung am heutigen Mittwoch vor.

Darin wird der Senat aufgefordert, die Außengastronomie in allen Hamburger Bezirken bis zum 1. Mai kommenden Jahres - und dabei auch temporäre Überdachungen wie Zeltdächer und Windschutz - zu genehmigen. Ein Anliegen der Regierungsfraktion ist demnach auch, dass dies „möglichst hamburgweit“ gilt.

Über den 1. Mai hinaus solle der Einsatz von Heizpilzen auf öffentlichem Grund dann aber dauerhaft nicht mehr genehmigungsfähig sein. Außerdem solle ein „Klimabonus“ für Gastronomen geschaffen werden, die bis dahin auf den Einsatz von Heizpilzen verzichten.Die Zulassung von Heizpilzen hatte bei den Grünen - zuletzt auch bei deren Parteitag vor knapp zwei Wochen - für Kontroversen gesorgt.

In dem Antrag fordern die Fraktionen den Senat zudem auf, sich für die Ermöglichung von Weihnachtsmärkten einzusetzen, wenn die epidemiologische Entwicklung dies zulasse und entsprechende Corona-Schutzkonzepte vom zuständigen Gesundheitsamt genehmigt wurden.

Dienstag, 29. September

20.57 Uhr:

Mit einem neuen, strengen Lüftungskonzept will die Hamburger Schulbehörde den rasant steigenden Corona-Infektionszahlen entgegenwirken. Nach den Herbstferien müsse an allen Schulen alle 20 Minuten für mindestens fünf Minuten gelüftet werden, sagte Schulsenator Ties Rabe (SPD) am Dienstag.

„Das bedeutet, dass die Unterrichtsstunde ein Mal unterbrochen werden muss“, um „alles aufzureißen“. Der Temperaturunterschied sorge für einen Luftaustausch. Filteranlagen oder CO2-Ampeln seien dann unnötig.

Klassenreisen könne es aus Infektionsschutzgründen außerdem bis mindestens zum Jahresende nicht wieder geben. „Eintägige Schulausflüge sind durchaus denkbar, Klassenreisen nicht“, sagte Rabe.

Insgesamt sei die Schule aber „im Großen und Ganzen“ ein sicherer Ort. „Seit dem 4. August wurden aus 149 Schulen 355 mit Covid-19 infizierte Schülerinnen, Schüler und Schulbeschäftigte gemeldet. In den meisten Fällen verlief die Krankheit altersbedingt sehr milde, oft symptomfrei“, sagte er.

In drei Fällen habe es offenbar Infektionen innerhalb einer Schule gegeben. Betroffen waren demnach die beiden Stadtteilschulen in Winterhude sowie die Julius-Leber-Schule in Schnelsen. „Dort haben sich vermutlich Schüler und Schulbeschäftigte sowohl außerhalb als auch innerhalb der Schule selbst infiziert.“ In den anderen 146 Schulen sei das Virus von außen in die Schule eingetragen worden.

Derzeit befänden sich 58 der rund 9500 Schulklassen sowie 162 Schulbeschäftigte in Quarantäne. Schulschließungen habe es in Hamburg noch keine gegeben, betonte Rabe.

12.45 Uhr: Viele neue Corona-Infektionen in der Hansestadt

Die Hamburger Gesundheitsbehörde meldet 87 neue Fälle von Covid-19 im Vergleich zum Vortag. 33 Personen werden stationär behandelt, davon 13 auf der Intensivstation.

12.30 Uhr: Karstadt in Wandsbek ist vorerst gerettet

Das Ende für Karstadt in Wandsbek war besiegelt. Die Überraschung ist daher riesig.

Drei Wochen vor der geplanten Schließung der Filiale haben sich die Eigentümerin des Gebäudes am Wandsbeker Markt, die Union Investment, und der Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof (GKK) auf einen neuen Mietvertrag geeinigt, wie das berichtet. Die Laufzeit beträgt dreieinhalb Jahre bis Ende 2024.

Die 120 Mitarbeiter können nach monatelangem Bangen aufatmen. „Wir sind überglücklich“, wird Betriebsratschef Mark-Oliver Thöne zitiert. „Es zeigt sich, dass es sich lohnt, zu kämpfen.“

Bei Demonstrationen gegen den bevorstehenden Stellenabbau Anfang Juli hatten Mitarbeiter gesagt, Corona dürfe nicht der Vorwand für so einen Kahlschlag sein, berichtete damals der NDR.

Montag, 28. September

14.51 Uhr: 60 neue Corona-Infektionen in Hamburg

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg am Montag um 60 gestiegen. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 7.749 Menschen mit dem Virus infiziert, wie die Gesundheitsbehörde im Internet mitteilte. Am Sonnabend waren 88, am Sonntag 52 Fälle hinzugekommen.

Mit 28,9 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt Hamburg weiter unter dem Grenzwert von 50 der sogenannten 7-Tages-Inzidenz. Wenn er überschritten wird, kann das neue Beschränkungen nach sich ziehen.

In Hamburger Krankenhäusern wurden am vergangenen Freitag 32 Covid-19-Patienten behandelt. Die Zahl der Patienten auf Intensivstationen lag bei 12. Aktueller Angaben lagen am Montag noch nicht vor. Auch die Zahl der Toten blieb unverändert.

Sonntag, 27. September

18.18 Uhr: Acht Lokale auf der Reeperbahn müssen schließen

Bei Kontrollen auf dem Kiez in der Nacht zu Sonntag haben die Beamten zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Auflagen feststellen müssen. Insgesamt acht Lokale wurden wegen gravierender Verstöße geschlossen, gibt ein Polizeisprecher an.

Auch ein Sexclub auf der Reeperbahn musste schließen.

16.30 Uhr: 52 neue Corona-Infektionen in Hamburg

Die Zahl der Corona-Infektionen in Hamburg ist am Sonntagabend um 52 Personen gestiegen. Damit steigt die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Hamburg auf 7689 Menschen, erklärt ein Sprecher der Gesundheitsbehörde.

Mit 525 Fällen liegt Hamburg damit weiter unter dem Grenzwert von 50 Infektionen auf 100 000 Einwohner bei der 7-Tages-Inzidenz.

Samstag, 26. September

19.00 Uhr: Nobel-Restaurant auf Kiez wegen Corona-Verdacht dicht

Das Nobel-Restaurant „Clouds“ ist wegen eines Corona-Verdachtfalls aktuell geschlossen. Wie die „MOPO“ berichtet, ist die Gastronomie in den „Tanzenden Türmen“ an der Reeperbahn für zwei Tage geschlossen.

16.00 Uhr: Die aktuellen Zahlen für Hamburg

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Hamburg ist um 88 Personen gestiegen. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 7637 Menschen mit dem Virus infiziert, teilte die Hamburger Gesundheitsbehörde am Samstag mit.

Mit 27,1 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt Hamburg weiter unter dem Grenzwert von 50 der sogenannten 7-Tages-Inzidenz.

11.40 Uhr: Hohe Bußgelder in Hamburg

Was für eine stolze Summe: Seit März hat Hamburg Bußgelder in Höhe von gut einer Million Euro verhängt. Die Summe ist durch 10.298 Bußgeldbescheide entstanden, berichtet die „Mopo“. Dabei ging es um Verstöße gegen die Corona-Eindämmungsverordnung.

Donnerstag, 24. September

14.11 Uhr: Viele Neu-Infektionen in Hamburg

In Hamburg ist die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen so deutlich gestiegen wie seit Monaten nicht. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen stieg nach Angaben vom Freitag um 119. Zuletzt lag die Zahl am 17. April höher, als ein Anstieg um 131 gemeldet wurde.

Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 7549 Menschen mit dem Virus infiziert, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Am Donnerstag waren 62 Neuinfektionen gezählt worden. Etwa 6400 Infizierte können nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) inzwischen als genesen angesehen werden.

+++ Hamburg: Krasse Veränderung – dieser Stadtteil wird bald nicht mehr wiederzuerkennen sein! +++

Mit 26,5 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt Hamburg weiter unter dem Grenzwert von 50 der sogenannten 7-Tages-Inzidenz. Wenn er überschritten wird, kann das neue Beschränkungen nach sich ziehen. Am Mittwoch betrug der Wert 23,5.

In Hamburger Krankenhäusern wurden 30 Covid-19-Patienten behandelt, zwei mehr als tags zuvor. Die Zahl der Intensivpatienten blieb bei zehn. Die Zahl der Toten ist unverändert: Nach Angaben des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf starben in Hamburg bisher 239 Menschen an Covid-19; das RKI nannte für Hamburg 269 Tote.

11.23 Uhr: Neue Infizierten-Zahl da

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg am Donnerstag um 62 gestiegen. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 7430 Menschen mit dem Virus infiziert, wie die Gesundheitsbehörde im Internet mitteilte.

Am Mittwoch waren 78 Neuinfektionen gezählt worden. Etwa 6400 Infizierte können nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) inzwischen als genesen angesehen werden.

Mit 23,5 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt Hamburg weiter unter dem Grenzwert von 50 der sogenannten Sieben-Tages-Inzidenz. Wenn er überschritten wird, kann das neue Beschränkungen nach sich ziehen. Am Dienstag betrug der Wert 22,6.

10.58 Uhr: Betreiber der „Katze“ äußert sich

In ganz Deutschland wurde über den Corona-Ausbruch in der Bar „Katze“ in der Sternschanze berichtet. Der Laden ist so etwas wie abendliche Versammlungs-Hotspot am Schulterblatt, wo teilweise Hunderte Menschen zusammen kommen. Und wo es auch immer wieder zu eng wird oder die Polizei Versammlungen auflöste.

Nach dem Corona-Ausbruch mit 13 Infizierten, darunter teilweise auch Personal der „Katze“ – wurde das Schlimmste befürchtet. Doch der Ausbruch, der wohl von einem Mitarbeiter ausging, hielt sich letztlich in Grenzen und soll unter Kontrolle sein.

+++ Hamburg: Krasse Veränderung – dieser Stadtteil wird bald nicht mehr wiederzuerkennen sein! +++

Das „Hamburger Abendblatt“ fragte den Betreiber der Bar, ob er verantwortungslos gehandelt und den Ausbruch durch laxe Anwendung der Corona-Regeln mitverursacht habe. Detlef Brunkhorst sieht das nicht so: „Die Gesundheitsbehörde hat mir bescheinigt, verantwortungsvoll und umsichtig gehandelt zu haben.“

Ausgerechnet zum Vorwurf von Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard, dass hinter der Bar keine Masken getragen wurden, obwohl der Abstand dort nicht eingehalten werden kann, wollte sich der Barbetreiber gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“ nicht äußern. Er habe allerdings jetzt angeordnet, dass dort Masken getragen werden müssen.

Heute soll die Bar wiedereröffnen.

Mittwoch, 23. September

18.50 Uhr: Bürgermeister Peter Tschentscher sieht kaum Raum für Corona-Lockerungen

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) rechnet bei den nächsten Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder kaum mit weiteren Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen. „Ich bin der Auffassung, dass die Regeln, die wir in Hamburg haben, sehr gut begründet sind, und dass es darauf ankommt, diese Regeln einzuhalten“, sagte Tschentscher am Mittwoch in Hamburg.

Andere Bundesländer hätten zwar Gesprächsbedarf etwa bei der Frage von Sportgroßveranstaltungen und bei den Reiserückkehrern angemeldet. „Da kann ich mir vorstellen, dass es auch nochmal neue Beschlüsse gibt. Aber im Grunde geht es jetzt darum, die Disziplin zu halten.“

Tschentscher betonte: „Wir haben leider zunehmende Infektionszahlen, ein Stück weit auch dadurch begründet, dass die Regelungen, die wir getroffen haben, (...) nicht so eingehalten werden wie es erforderlich ist.“ Das sei ein Problem, „weil wir irgendwann auch wieder den Punkt erreichen, wo die Virusverbreitung die sensiblen Bevölkerungsgruppen, also vor allem die Älteren, erreicht“. Das müsse verhindert werden, betonte Tschentscher.

Merkel und die Länderchefs hatten zuletzt Ende August über das weitere Vorgehen in der Pandemie beraten und wollen am kommenden Dienstag bei einer Videokonferenz erneut miteinander sprechen.

13.38 Uhr: 78 Neuinfektionen in Hamburg

Die Zahl der Neuinfektionen nimmt nicht ab. Seit gestern ist die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Hamburg um 78 gestiegen. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 7.368 Menschen mit dem Virus infiziert.

Mit 22,6 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt Hamburg weiter unter der Grenze von 50 der sogenannten 7-Tages-Inzidenz. Wenn dieser Grenzwert überschritten wird, kann das neue Beschränkungen nach sich ziehen.

06.53 Uhr: Nur ein Drittel der Gäste trägt sich korrekt ein

Nach den Corona-Ausbrüchen auf der Schanze gilt es, die Gäste schnellstmöglich zu informieren – doch genau das wird momentan zum Problem.

Gerade mal ein Drittel der Partygänger hat sich leserlich, vollständig und korrekt in die Kontaktliste eingetragen!

Von 1.493 eingetragenen Daten, die das Bezirksamt Hamburg-Mitte seit Montagmorgen kontrolliert, waren demnach nur 478 brauchbar. Falko Droßmann, Chef des Bezirksamts Hamburg-Mitte, spricht im „Hamburger Abendblatt“ von einem „Alarmsignal“.

Dienstag, 22. September

15.33 Uhr: Mehr als 1.000 Fans dürfen ins Stadion

In Hamburg können ab sofort auch wieder mehr als 1.000 Zuschauer die Ligaspiele der Hamburger Clubs und andere vergleichbare Sportgroßveranstaltungen verfolgen.

Die Teilnehmerzahl darf jedoch höchstens ein Fünftel (20 Prozent) der vorhandenen Platzkapazität des Veranstaltungsorts betragen. Eine entsprechende Änderung der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung hat der Senat am heutigen Dienstag beschlossen.

Keine Zulassung von Zuschauern erfolgt in der Regel, wenn die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner am Austragungsort größer gleich 35 und das Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar ist.

+++ Hamburg: Taucher machen gefährliche Entdeckung in der Alster +++

Sowohl beim bevorstehenden Heimspiel des FC St. Pauli am Sonntag wie auch beim Heimspiel des Hamburger SV am 4. Oktober können voraussichtlich schon deutlich mehr als die bislang zugelassenen 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer im Stadion mitfiebern. Zuletzt durften 1.000 Zuschauer ins Volksparkstadion zum Spiel des HSV gegen Düsseldorf (2:1).

Erforderlich ist in jedem Fall eine Genehmigung des zuständigen bezirklichen Gesundheitsamts, das die Genehmigung mit erforderlichen Auflagen verknüpfen kann.

Eintrittskarten dürfen nur personengebunden vertrieben werden, um eine erforderliche Kontaktdatenerhebung zu gewährleisten. Ebenso müssen den Besucherinnen und Besuchern feste Sitz- oder Stehplätze zugewiesen werden. Der Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke am Veranstaltungsort ist untersagt.

11.25 Uhr: Infektionen in Schanzen-Bar „Le Vou“ ging wohl von Gästen aus

Am Montag wurde bekannt, dass sich 16 Gäste aus dem „Le Vou“ im Hamburger Schanzenviertel mit Corona infiziert haben. Nach wie vor sind 60 Kontaktpersonen bekannt, weitere werden noch ermittelt.

Was jedoch auffällt: Nach Angaben des Bezirksamts Altona sind bislang weder Servicekräfte noch Türsteher betroffen. Daher wird vermutet, dass die Infektionen von Gästegruppen ausgingen.

Neben den 16 positiv Getesteten befinden sich fünf weitere Betroffene in Quarantäne. Gäste, die sich in der Nacht vom 11. auf den 12. September zwischen 22.30 und 3 Uhr sowie in der Nacht vom 12. auf den 13. September zwischen 22 und 4 Uhr in der Bar aufgehalten haben, können das Gesundheitsamt Altona unter der Rufnummer 040 428112000 kontaktieren.

11.10 Uhr: 61 neue Corona-Infektionen in Hamburg – 7.290 Fälle insgesamt

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist von Montag auf Dienstag um 61 gestiegen. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 7.290 Menschen mit dem Virus infiziert, wie die Gesundheitsbehörde im Internet mitteilte. Am Montag waren 65 Neuinfektionen gezählt worden.

Etwa 6.200 Infizierte können nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) inzwischen als genesen angesehen werden. Mit 20,9 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen sinkt der Grenzwert in Hamburg wieder. Am Montag lag der Wert bei 21,4.

Montag, 21. September

20.50 Uhr: Nächster Ausbruch in der Schanze

Laut NDR 90,3 hat es in der Sternschanze in Hamburg den nächsten Corona-Ausbruch in einer Bar gegeben. 16 Gäste aus dem „Le Vou“ sollen sich infiziert haben.

Bisher sind 60 Kontaktpersonen bekannt, weitere werden noch ermittelt. Anders als bei der „Katze“ sollen aber keine Servicekräfte betroffen sein.

17.23 Uhr: Corona-Ausbruch in der Katze – Ausmaß hält sich in Grenzen

Nach dem Corona-Ausbruch in einer Bar im Hamburger Schanzenviertel ist die Anzahl der hinzugekommenen Erkrankungen nach Angaben der Gesundheitsbehörde überschaubar. Insgesamt gehen nun 13 bestätigte Covid-19-Fälle auf den Ausbruch in der Bar „Katze“ zurück, darunter auch die bereits vermeldeten vier Servicekräfte, wie die Gesundheitsbehörde am Montag mitteilte.

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Etwa 600 Menschen werden von den Gesundheitsämtern zum Kreis der potenziell betroffenen Kontaktpersonen gezählt, rund 400 von ihnen stammen aus Hamburg. Die meisten Besucher konnten die Gesundheitsämter mittlerweile erreichen, rund hundert hatten falsche Kontaktdaten angegeben.

15.30 Uhr: 47 Gastronomiebetriebe überprüft – viele Verstöße

Das Amt für Arbeitsschutz hat in der Schanze und auf der Reeperbahn in der Gastronomie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beim Servicepersonal überprüft. Am Donnerstag und Freitag vergangener Woche wurden 47 Betriebe aufgesucht.

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Dabei wurden in 18 Betrieben Anordnungen übergeben, weil das Servicepersonal keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen hat. Vier dieser Betriebe erhielten bereits die zweite Anordnung. Gegen die Betreiber wird nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, weil sie gegen eine vollziehbare Anordnung verstoßen haben.

In den Bars und Cafés stellten die Kontrolleure oft fest, dass das Servicepersonal zwar im Kundenkontakt eine Mund-Nase-Bedeckung getragen, sie dann aber zum Beispiel hinter dem Tresen abgenommen oder nicht mehr korrekt getragen hat.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Dieses gilt auch für die Beschäftigten untereinander. In Bezug auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bei den Gästen gab es bei diesen Kontrollen keine Auffälligkeiten.

13.05 Uhr: 65 neue Corona-Infektionen in Hamburg – 7.229 Fälle insgesamt

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist am Montag um 65 gestiegen. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 7.229 Menschen mit dem neuartigen Virus infiziert, wie die Gesundheitsbehörde im Internet mitteilte. Am Vortag waren 15 neue Fälle gemeldet worden.

Am Wochenende sind die Zahlen immer etwas niedriger, da einige Gesundheitsämter ihre Zahlen erst später melden. Aber wie lange dauert es noch, bis neue Beschränkungen beschlossen werden?

Mit 21,4 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt Hamburg weiter unter der Grenze von 50 je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, deren Erreichen neue Beschränkungen nach sich ziehen könnte. Am Sonntag lag der Wert bei 18,9.

07.25 Uhr: Nach Corona-Ausbruch in Hamburger Bar – neue Zahlen erwartet

Nach dem Corona-Ausbruch in der Hamburger Bar „Katze“ stellt sich die Frage: Wie wirkt sich dies auf das Infektionsgeschehen in der Stadt aus? Die Behörden erwarten für den Wochenbeginn neue Zahlen von den Gesundheitsämtern. Sowohl die Sozialbehörde als auch das Bezirksamt Altona hatten für Montag weitere Informationen rund um das Infektionsgeschehen in der Bar im Schanzenviertel angekündigt.

Am Mittwoch war bekannt geworden, dass ein Barmitarbeiter der „Katze“ positiv auf Corona getestet worden war. Bis Freitag wurden insgesamt acht Fälle registriert, vier davon waren "Katze"-Mitarbeiter. Rund 600 Gäste kommen als Kontaktpersonen in Frage. 500 von ihnen konnten mit Hilfe der ausgefüllten Kontaktdaten-Listen über den Corona-Fall informiert werden.

Sie alle sollten sich direkt in Quarantäne begeben. Bei weiteren etwa 100 Menschen war das zunächst nicht möglich, weil sie entweder Fantasienamen wie Darth Vader, Benjamin Blümchen oder Lucky Luke angegeben hatten oder unvollständige beziehungsweise unleserliche Angaben gemacht hatten. Nach einem öffentlichkeitswirksamen Aufruf hatten sich allerdings zahlreiche Menschen doch noch direkt bei der Behörde gemeldet.

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