Corona in Hamburg: Um Reiserückkehrer zu kontrollieren, erhält die Stadt jetzt Hilfe von IHNEN

Am Flughafen Hamburg liegt ein besonderes Augenmerk auf Rückkehrern aus Risikogebieten.
Am Flughafen Hamburg liegt ein besonderes Augenmerk auf Rückkehrern aus Risikogebieten.
Foto: Axel Heimken/dpa
  • Corona in Hamburg – alles, was du wissen musst
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Hamburg. Corona in Hamburg: Im Alltag der Menschen geraten die Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie immer mehr in den Hintergrund. Lockerungen in den vergangenen Monaten haben dafür gesorgt, dass die Normalität weitgehend zurückgekehrt ist.

In Hamburg gab es laut Senat nach aktuellem Stand insgesamt 5.773 Infektionen mit dem Coronavirus. Die große Mehrheit dieser Erkrankten ist allerdings bereits wieder genesen. Bisher starben in Hamburg laut Robert-Koch-Institut (RKI) 262 Personen infolge einer Covid 19-Erkrankung.

Corona in Hamburg: Aktuelle Entwicklungen und Nachrichten in unserem News-Blog

In unserem News-Blog zum Coronavirus in Hamburg hält dich MOIN.DE über die aktuelle Situation sowie neue Entwicklungen und Entscheidungen auf dem Laufenden.

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Alles, was du über Corona wissen musst:

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Coronavirus in Hamburg: Aktuelle News in unserem News-Blog

+++ News-Blog hier aktualisieren +++

Mittwoch, 12. August

12.28 Uhr: Soldaten helfen am Flughafen

Hamburg erhält Unterstützung von der Bundeswehr. 16 Soldatinnen und Soldaten werden nun täglich zwischen 6 Uhr und 23 Uhr am Flughafen im Einsatz sein, wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet.

Ihre Aufgabe: Die Aussteigekarten von Reiserückkehrern aus Risikogebieten sichten, sortieren und an die zuständigen Gesundheitsämter weiterleiten.

Die Stadt hatte am Montag einen entsprechenden Hilfsantrag eingereicht. Die Bundeswehr weist darauf hin, dass die eingesetzten Soldaten dabei „keine sanitätsdienstlichen Aufgaben bei Corona-Testungen“ im Terminal Tango übernehmen werden, heißt es weiter.

11.43 Uhr: Neuinfektionen auf geringerem Niveau

Die Zahl der Neuinfektionen in der Stadt Hamburg steigt weiterhin. Allerdings nicht mehr so stark wie am Vortag. 26 neue Fälle von Covid-19 vermeldet die Stadt am Mittwoch. Am Dienstag waren es 58 neue Fälle gewesen. 19 Personen werden derzeit stationär behandelt, acht davon auf der Intensivstation.

Dienstag, 11. August

11.30 Uhr: Deutlich mehr Neuinfektionen

Die Zahl der offiziell registrierten Corona-Infizierten in Hamburg ist am Dienstag deutlich um 58 gestiegen. Tags zuvor waren es nur 13 neue Fälle gewesen, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte.

Dennoch: Hamburg liegt damit nach wie vor deutlich unter der Grenze von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, die neue Beschränkungen nach sich ziehen könnte. Gegenwärtig liege der Wert in Hamburg bei 16, nach 13,7 am Vortag.

Montag, 10. August

22.28 Uhr: Neue Strafe im HVV

Zu viele Menschen waren in letzter Zeit im HVV ohne Maske unterwegs.

Gegen Feierabend und vor allem am zurückliegenden Wochenende sind vermehrt Fahrgäste angetroffen worden, die sich nicht an die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV zu tragen, gehalten haben oder die Bedeckung nicht korrekt trugen.

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15 Prozent der Fahrgäste waren es laut Behörde für Verkehr und Mobilitätswende am zurückliegenden Wochenende. Das seien deutlich mehr als in den Vorwochen gewesen, sagt Henrik Falk, der Vorstandsvorsitzende der Hochbahn.

Deswegen wurde jetzt eine Regelung auf den Weg gebracht, die das Fehlverhalten mit einer Zahlung von 40 Euro bestraft.

19.26 Uhr: Wieder kein Außer-Haus-Verkauf von Alkohol

Das nächtliche Außer-Haus-Verkaufsverbot von Alkohol in Hamburgs beliebtesten Ausgehvierteln bleibt auch am kommenden Wochenende bestehen.

Die Bezirksämter Altona, Hamburg-Mitte und Eimsbüttel werden entsprechende Allgemeinverfügungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verlängern, wie die Bezirke und die für die Bezirke zuständige Wissenschaftsbehörde am Montag mitteilten.

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Der Verkauf und die Abgabe alkoholischer Getränke unter anderem durch Kioske, Tankstellen, Einzelhandel sowie Bars und Gaststätten seien dann am Freitag und Samstag jeweils von 20 Uhr bis 6 Uhr untersagt. Hiervon ausgenommen sei der Ausschank alkoholischer Getränke in der Außengastronomie.

Am vergangenen Wochenende waren nach Polizeiangaben im Vergleich zu vorangegangenen Wochenenden weniger Menschen in den betroffenen Vergnügungsvierteln unterwegs. Kontrollen der Bezirksämter hätten ergeben, dass die Verfügung überall eingehalten worden sei.

Bei acht von 43 kontrollierten Betrieben habe es jedoch Überschreitungen bei der genehmigten Außengastronomie gegeben.

16.07 Uhr: Keine Maskenpflicht im Unterricht

Das Verwaltungsgericht Hamburg hat heute den Eilantrag eines Bürgers abgelehnt, mit dem Stadt verpflichtet werden sollte, in Schulen für Schülerinnen und Schüler und für das Lehrpersonal das Tragen einer Mund-Nasen-Schutzes auch während des Unterrichts anzuordnen.

Das Verwaltungsgericht hat zur Begründung ausgeführt, dass den staatlichen Stellen bei der Erfüllung ihrer Schutzpflicht für Leben und Gesundheit ein erheblicher Einschätzungs- und Gestaltungsspielraum zukommt.

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Die Verletzung einer Schutzpflicht könne nur festgestellt werden, wenn Schutzvorkehrungen entweder überhaupt nicht getroffen sind, wenn die getroffenen Regelungen und Maßnahmen offensichtlich ungeeignet oder völlig unzulänglich sind.

In den Schulen gilt eine Maskenpflicht auf Fluren, in Pausen und auf den Wegen durch das Gebäude.

8.20 Uhr: Reiserückkehrer aus Risikogebieten am Flughafen Hamburg versuchen zu tricksen

Seit dem 31. Juli steht das Corona-Testzentrum am Flughafen Hamburg. Hier sollen sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten wie der Türkei oder den USA auf das Virus testen lassen. Der Test ist kostenlos.

Während ein Corona-Test bis zuletzt noch freiwillig war, gibt es seit dem Wochenende eine Testpflicht. Entgehen kann man diesem nur, wenn man bei der Einreise einen negativen Corona-Test vorlegt. Und gerade da versuchen einige zu tricksen.

Wie Martin Helfrich, Sprecher der Sozialbehörde, dem „Hamburger Abendblatt“ berichtet, habe es Fälle gegeben, in denen Passagiere gefälschte Corona-Tests oder unzulässige Schnelltest aus ihren Urlaubsorten vorgelegt hätten. „Solche Menschen spielen mit der Gesundheit ihrer Mitmenschen“, sagt er. „Und das ist einfach unsozial.“

Das ist vor allem in Hinblick auf die wieder deutlicher ansteigenden Corona-Zahlen in Deutschland durchaus als „dreist“ zu bezeichnen. Ohnehin ist die aktuelle Regelung umstritten. Denn was ist, wenn sich Reisende erst zum Ende ihres Urlaubs angesteckt haben? Bei vielen von ihnen dürfte der Test am Flughafen negativ ausfallen.

So werden möglicherweise etliche andere Menschen angesteckt. Daher setzt sich Sozialsenatorin Melanie Leonhard dafür ein, Rückkehrer aus Risikogebieten zunächst eine Woche in Quarantäne zu belassen – und erst dann zu testen. Ob der Senat die Regelung überarbeitet, ist aber offen.

Sonntag, 9. August

14.46 Uhr: Corona-Fallzahlen deutlich niedriger

Wenn das nicht mal gute Nachrichten sind! Nach 80 neuen Fällen am Freitag und 54 am Samstag meldete der Senat am Sonntag gerade einmal 14 Neuinfektionen! Damit steigt die Gesamtzahl der Fälle auf 5.677. Nach wie vor gelten laut Robert-Koch-Institut rund 5.000 davon als genesen. Auch die Zahl der Todesfälle bleibt weiterhin stabil bei 262.

Samstag, 8. August

17.28 Uhr: Bürgermeister plädiert dafür, dass Reisende Test-Kosten selbst tragen sollen

Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gilt neben der Pflicht zur zweichwöchigen Quarantäne auch die Corona-Testpflicht. Dazu hat das Testzentrum im Hamburger Flughafen heute den Betrieb aufgenommen.

Nach Angaben der zuständigen Sozialbehörde können am Airport täglich bis zu 2.000 Tests vorgenommen werden. Dies entspreche in etwa der Zahl der dort ankommenden Passagiere aus Risikoregionen.

Die Kosten für den Test trägt momentan noch der Bund. Wenn es nach Bürgermeister Tschentscher geht, sollten aber die Reisenden selbst dafür aufkommen.

„Ich halte es für vertretbar, dass wir außer der Testpflicht auch zu einer Kostenübernahme durch die Personen kommen, die reisen“, sagte er in einem Interview der „Welt am Sonntag“. Es sei denkbar, dass man „die Kosten nicht der Allgemeinheit, sondern denjenigen auferlegt, die ganz bewusst in Risikoländer reisen“.

12.15 Uhr: Etwas Entspannung – aber KEINE Entwarnung

In Hamburg hat sich der Anstieg der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen erstmals seit fünf Tagen wieder abgeschwächt. Wie aus der am Samstag von der Gesundheitsbehörde veröffentlichten Statistik hervorgeht, wurden seit Freitag 54 neue Fälle registriert.

Tags zuvor hatten Tests noch 80 Neuinfektionen in der Hansestadt zutage gefördert, der größte Tageszuwachs seit vier Monaten. Als Hauptgrund gelten zahlreiche Infektionen in der Belegschaft der Hamburger Werft Blohm+Voss. Zudem seien auch Reiserückkehrer unter den neuen Fällen, hieß es von der Gesundheitsbehörde.

11.35 Uhr: Gute Nachrichten aus der Kita

Erleichterung auch, was eine Nachricht von gestern angeht: Am Freitag war bekannt geworden, dass es in einer Hamburger Kita einen Corona-Infektionsfall gibt.

Eltern und Erzieher mussten daraufhin zum Massentest. Jetzt sind die Ergebnisse da.

Gute Nachrichten: Die vorsorglich vorgenommenen Corona-Tests bei Kindern und Erziehern der Einrichtung seien allesamt negativ ausgefallen, teilte ein Sprecher der Hamburger Gesundheitsbehörde am Samstag mit.

10.45 Uhr: Busse und Bahnen nach Ferien voller – Konsequenzen folgen

Mit dem Ende der Sommerferien ist es im öffentlichen Nahverkehr in Hamburg voller geworden – deshalb soll nun stärker die Maskenpflicht kontrolliert werden. „Das ist zum Ferienende verstärkt worden“, sagte ein Sprecher der Hamburger Hochbahn der Deutschen Presse-Agentur.

+++ Hamburg: Masken in Bus und Bahn – was die Stadt hier macht, ist absurd! +++

Der Abstand könne weniger eingehalten werden. „Deshalb ist noch mehr darauf zu achten, dass die Maske richtig sitzt.“ Es würden auch zivile Teams eingesetzt. Wer die Maske falsch trage, der werde direkt angesprochen, ermahnt und informiert.

Freitag, 7. August:

14.56 Uhr: Corona-Neuinfektionen in Hamburg steigen rapide an

Trauriger Rekord: 80 Corona-Neuinfektionen hat die Stadt seit Donnerstag vermeldet. Das ist der zweithöchste Anstieg in Hamburg: Nur am 18. April wurden mehr Fälle gemeldet – seinerzeit waren es 102 an der Zahl.

Wie ein Behördensprecher sagte, gehen 42 der 80 Fälle auf die Corona-Infektionen im Hafen bei der Werft Blohm+Voss zurück (siehe Eintrag vom 6. August, 20.30 Uhr). Diese haben nach Angaben der Gesundheitsbehörde einen Hamburger Wohnsitz und fließen demnach in die Statistik der Hansestadt ein.

Zudem seien viele Fälle auf positive Tests bei Reiserückkehrern zurückzuführen. "Sie kommen aus Slowenien, Tschechien, Kosovo, Kroatien und Indonesien", sagte der Sprecher. Dennoch wollte man nicht ausschließen, dass es auch innerhalb der Stadt zu Infektionen gekommen sei.

13.16 Uhr: Mädchen in Eppendorfer Kita positiv getestet

In einer Elbkinder-Kita im Hamburger Stadtteil Eppendorf ist ein Mädchen positiv auf Corona getestet worden. Am Freitag testete das Gesundheitsamt sämtliche Mitarbeiter und Kinder auf Covid-19, wie die „Hamburger Morgenpost“ (Mopo) schreibt. Demnach soll der Vater des infizierten Mädchens bereits am Sonnabend positiv getestet worden sein.

Nach Angaben der Gesundheitsbehörde bestehe keine Gefahr: „Es ist nach den Umständen anzunehmen, dass das positiv getestete Kind und auch die Eltern nicht in infektiösem Zustand in der Kita waren und es hat auch von den weiteren Kindern und Erziehenden niemand über Symptome geklagt“, wird ein Sprecher zitiert.

Seit Freitagmorgen um 8 Uhr werden die Kinder gruppenweise in die Kita einbestellt, schreibt die „Mopo“. Jedes getestete Kind werde direkt im Anschluss nach Hause geschickt. Die Kita bleibt am Freitag geschlossen. Weitere Maßnahmen würden laut Gesundheitsamt vom Ausgang der Tests abhängen.

Währenddessen kommt aus Mecklenburg-Vorpommern die Meldung, dass erste Schulen wegen Coronafällen schon wieder geschlossen worden sind. Der Unterricht in dem Bundesland hatte erst am Montag wieder begonnen. Betroffen sind das Goethe-Gymnasium in Ludwigslust, wo eine Lehrerin positiv getestet wurde, sowie die Ostsee-Grundschule in Graal-Müritz, wo ein Schüler infiziert ist.

11.37 Uhr: Drei Passagiere der „Fridtjof Nansen“ begeben sich in Selbst-Quarantäne

Es war vorerst das letzte Mal. Am Freitagmorgen hat im Hamburger Hafen das norwegische Kreuzfahrtschiff „Fridtjof Nansen“ angelegt. Bevor die Passagiere an Land durften, wurden sie auf Covid-19 getestet.

Während der Reise hätten vier Crewmitglieder leichte Erkältungssymptome gezeigt, berichtet der NDR. Drei Reisende hätten den Test abgelehnt, sie würden sich nun in Selbst-Quarantäne begeben. Die anderen 168 Gäste hatten sich auf Covid-19 testen lassen, ebenso die 162 Besatzungsmitglieder. Ihre Teste fielen allesamt negativ aus.

Das Schiff hätte ursprünglich am selben Tag wieder mit neuen Gästen ablegen sollen. Aufgrund der Corona-Pandemie waren diese Reise und auch die darauf folgende jedoch abgesagt worden.

Donnerstag, 6. August:

20.30 Uhr: Mindestens 60 Corona-Fälle bei Blohm+Voss in Hamburg

Auf der Hamburger Traditionswerft Blohm+Voss haben sich mindestens 60 Beschäftigte mit dem Coronavirus infiziert. Dem infektionsepidemiologischen Landeszentrum seien vergangenen Freitag zunächst 7 Infizierte und nach einem Massentest mit etwa 1.000 Teilnehmern am Montag weitere 53 Fälle gemeldet worden, teilte das Institut für Hygiene und Umwelt am Donnerstag in Hamburg mit. Zunächst war von 55 Fällen die Rede.

Seit Dienstag seien weitere Massentestungen im Gange. „Mit den weiteren Ergebnissen ist in den nächsten Tagen zu rechnen“, erklärte das Institut. Die Infizierten stammen den Angaben zufolge aus Hamburg, den umliegenden Bundesländern und möglicherweise aus weiteren Regionen.

Es gibt einen schlimmen Verdacht: Nach Einschätzung der IG Metall könnte der Corona-Ausbruch möglicherweise mit unzureichenden Wohnbedingungen von osteuropäischen Arbeitern zusammenhängen. Nach Informationen der Gewerkschaft sind unter den positiv Getesteten auf der Werft kaum Mitglieder der Stammbelegschaft zu finden, sagte Emanuel Glass, Geschäftsführer IG Metall Region Hamburg, der Deutschen Presse-Agentur.

Infiziert seien dagegen zahlreiche Arbeiter von Subunternehmen, die mit Werkverträgen auf dem Gelände arbeiten. „Sollten sich diese Hinweise bestätigen, so ist Blohm+Voss in der Pflicht, sich um die Hygienebedingungen der Arbeiter bei Subunternehmen zu kümmern“, sagte Glass. Die IG Metall kritisiere seit langem den Einsatz von Leiharbeitern und Werkverträgen auf den deutschen Werften.

17.00 Uhr: Einschränkung des Außerhausverkaufs alkoholischer Getränke gilt auch diesen Freitag und Sonnabend

Aufgrund der aktuellen Wetterprognose (kein Regen, Außentemperaturen über 30 Grad) und dem Ende der Hamburger Sommerferien ist zu erwarten, dass am kommenden Wochenende viele Menschen stark frequentierte Orte in Altona, Hamburg-Mitte und Eimsbüttel (u. a. Schanzenviertel, Kiez und Ottensen) besuchen werden.

Aus diesem Grund haben die Bezirksämter Altona, Hamburg-Mitte und Eimsbüttel haben heute die für das Wochenende geltenden Allgemeinverfügungen zum Verbot des Außerhausverkaufs alkoholischer Getränke in ausgewählten Gebieten erlassen.

Der Verkauf und die Abgabe von alkoholischen Getränken durch unter anderem Kioske, Tankstellen, Einzelhandel sowie Bars und Gaststättenbetriebe ist demnach am Freitag, den 7. und Sonnabend, den 8. August 2020 jeweils von 20 Uhr bis 6 Uhr am Folgetag untersagt. Hiervon ausgenommen ist der Ausschank von alkoholischen Getränken im Bereich der konzessionierten Außengastronomie für den Verzehr an Ort und Stelle.

Ziel der Allgemeinverfügungen ist, größere Ansammlungen von Personen in den betroffenen Gebieten zu verhindern, bei denen aufgrund einer Alkoholisierung die Gefahr besteht, dass die geltenden nicht beachtet werden. Die Allgemeinverfügungen sowie Karten der hiervon betroffenen Orte in Altona, Hamburg-Mitte und Eimsbüttel können HIER >> abgerufen werden.

12.46 Uhr: 44 neue Corona-Fälle

In Hamburg ist die Zahl der Corona-Fälle seit gestern um 44 gestiegen. Darunter seien auch Reiserückkehrer, sagte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde am Donnerstag. Die Schulferien in Hamburg sind jetzt vorbei. Viele Reisende sind daher vor Kurzem nach Hamburg zurückgekehrt.

In die 44 Neuinfektionen sei auch ein Teil der Fälle auf der Hamburger Werft Blohm+Voss eingeflossen, so der Sprecher weiter. Dort waren nach Angaben vom Mittwoch knapp 60 Corona-Infektionen nachgewiesen worden.

11.32 Uhr: Eltern kritisieren Corona-Prävention an Schulen

Heute starten Hamburgs Schüler unter verschärften Bedingungen ins neue Schuljahr. Wegen der Corona-Zwangspause und der Sommerferien waren sie fast fünf Monate so gut wie nicht in der Schule.

An allen Schulen gelten Hygieneregeln und eine Maskenpflicht. Ausnahmen beim Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gelten nur am Arbeitsplatz im Klassen- und Lehrerzimmer sowie für Grundschüler bis zehn Jahren.

Das neue Schuljahr beginnt mit allen Schülern im Regelbetrieb. Das führt zu Kritik. Bis Mittwochnachmittag unterzeichneten rund 750 Hamburger online einen offenen Brief der Elterninitiative „Sichere Bildung für Hamburg!“ an Bürgermeister Peter Tschentscher, Schulsenator Ties Rabe und Sozialsenatorin Melanie Leonhard.

Darin beklagen Eltern, die Corona-Prävention sei unterentwickelt. Sie fordern, dass in den Klassenzimmern ein Mindestabstand zwischen den Schülern garantiert werden müsse, etwa durch geteilte Klassen oder weniger Wochenstunden. Schulsenator Rabe lehnte dies ab. Die Gründe: zu wenig Räume und Lehrkräfte.

Mittwoch, 5. August:

13.59 Uhr: 25 neue Corona-Fälle

25 neue Corona-Fälle hat die Stadt seit gestern vermeldet – dabei sind allein bei „Blohm+Voss“ schon 55 Fälle bekannt geworden. Wie die Muttergesellschaft Bremen Lürssen Werft mitteilte, stehen einige Testergebnisse sogar noch aus.

Ein Sprecher der Sozialbehörde erklärte, dass die Infizierten der Werft bei den neuen Fallzahlen überwiegend noch nicht berücksichtigt sind. Ein großer Teil davon werden zudem nicht einmal in die Hamburger Statistik einfließen, da die Infizierten im Umland wohnen.

Unter den 25 neuen Fällen seien auch einige Reiserückkehrer, unter anderem aus Belgien, Bulgarien und der Türkei.

11.46 Uhr: Bürgermeister optimistisch für Stadion-Besuche

Bürgermeister Tschentscher ist optimistisch, dass die zweite Fußball-Bundesliga auch in Hamburg wieder mit Zuschauern in den Stadien stattfinden könnte.

„Ich kann mir vorstellen, wenn wir uns ein Stadion mit Platz für 50.000 Menschen vorstellen, dass man durchaus eine gewisse Anzahl an Zuschauern dann auch unterbringt“, sagt er am Dienstagabend in der NDR-Sendung „DAS!“

Ausschlaggebend ist die Entwicklung des Infektionsgeschehens. „Wenn das alles wieder schlimmer wird, dann wird man auch solche Lockerungen nicht machen“, warnte der Bürgermeister.

Dienstag, 4. August:

20.04 Uhr: 55 neue Fälle in Hamburg!

Das ist ein harter Schlag für die Stadt. Im „Blohm+Voss“-Werk in Hamburg wurde bei einem Massentest unter den Mitarbeitern entdeckt, dass 55 Kollegen mit dem Corona-Virus infiziert sind.

In der vergangenen Woche waren bereits sechs Mitarbeiter der Werft positiv getestet worden, weshalb nun 500 weitere Männer und Frauen auf freiwilliger Basis getestet wurden. Mit diesem Ergebnis hatte wohl aber niemand gerechnet.

„Im Rahmen unserer Fürsorgepflicht haben wir uns auf Basis der aktuellen Test-Ergebnisse dazu entschieden, die vorsorgliche Maßnahme der Massentestung auf die gesamte Werft auszuweiten", sagte ein Sprecher der Werft. Noch heute sollte damit begonnen werden. Alle Erkrankten können bei voller Bezahlung vorerst in heimischer Quarantäne bleiben, ebenso auf freiwilliger Basis die Mitarbeiter, deren Testergebnisse noch ausstehen.

12.22 Uhr: 17 Neuinfektionen

Die Zahl der Neuinfektionen ist seit gestern wieder gestiegen: 17 neue Fälle sind seit Montag dazugekommen. Die Gesamtzahl der Infektionen liegt damit bei 5.460. Die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen lag am Montag bei 124. Das entspricht 6,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner – 0,3 mehr als am Vortag.

Jedoch immer noch weit entfernt von dem Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche, ab dem der Senat über erneute Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie beraten müsste.

8.32 Uhr: Alkohol Außer-Haus-Verkaufsverbot auch an diesem Wochenende

Das Außer-Haus-Verkaufsverbot in den Bezirken Mitte (St. Pauli), Altona (Sternschanze und Ottensen) und Eimsbüttel hat letzte Woche die erhoffte Wirkung erzielt: Weniger Menschen waren an den Party-Hotspots unterwegs. Dementsprechend wurde auch viel seltener gegen die Corona-Regeln verstoßen.

Der Senat verlängert die Maßnahme nun für dieses Wochenende. Dabei gibt es aber eine wichtige Änderung: Das Außer-Haus-Verkaufsverbot gilt nur von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag, jeweils von 20 bis 6 Uhr.

+++ Hamburg: Heftige Kritik an der Stadt nach Verbot – „Ein Hammer“ +++

Am letzten Wochenende galt das Verbot ebenfalls von Sonntagabend auf Montag. Am Sonntag und Montag dürfen Einzelhandel, Tankstellen und Gaststätten also jetzt wieder durchgängig „Alkohol to go“ verkaufen.

Die Allgemeinverfügungen sowie Karten der betroffenen Orte können >>> hier eingesehen werden.

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