Elbe: Hamburg hat ein neues Wahrzeichen! Es liegt nicht weit entfernt von einem anderen Schmuckstück

Hamburg bekommt ein neues Wahrzeichen an der Elbe!
Hamburg bekommt ein neues Wahrzeichen an der Elbe!
Foto: imago images / Future Image & dpa

Lange mussten die Menschen in Hamburg warten. Am Montag war es endlich soweit: Nach 88 Jahren ist die legendäre Viermastbark „Peking“ in ihren Heimathafen zurückgekehrt. Begleitet wurde sie von Hunderten Schiffen und Booten auf der Elbe.

Die Geschichte der „Peking“ ist lang: 34 Mal umrundete sie das berühmte Kap Hoorn und war mehr als 40 Jahre als Museumsschiff in New York zu besichtigen. Zuletzt war das Schiff drei Jahre lang in Wewelsfleth (Schleswig-Holstein) aufwendig restauriert worden. Jetzt soll es ein neues Wahrzeichen auf der Elbe in Hamburg werden.

Elbe: Die „Peking“ macht neben einem anderen Schmuckstück fest

Dabei macht die „Peking“ direkt neben einem anderen Schmuckstück fest: am Hafenmuseum im Hansahafen, unweit der Elbphilharmonie. Hier endete ihre Reise am Montag. Zuvor bestaunten Tausende Menschen entlang der Elbe die Rückkehr des „Hamborger Veermaster“.

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Zuvor wurde die „Peking“ von einer wahren Armada an historischen Schiffen, Ausflugsbooten und auch kleinen Seglern begleitet. Am frühen Montagabend erreichte sie dann die Landungsbrücken. Hier wurde das Schiff von Tausenden „Sehleuten“ bei schönstem Hamburger Sonnenschein begrüßt.

„Die 'Peking' soll das Wahrzeichen des neuen Deutschen Hafenmuseums werden“, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), die das Schiff begleitete. Der Bund hatte mit seiner Zusage von 120 Millionen Euro für das neue Hafenmuseum – inklusive Restaurierung der „Peking“ – die Rückkehr des legendären Flying P-Liners erst möglich gemacht.

Die „Peking“ soll Geschichten im Hafenmuseum an der Elbe erzählen

„Die Peking ist weitaus mehr als ein Schiff. An ihr und mit ihr können wir im neu entstehenden Hafenmuseum sehr gut die spannende Geschichte und die Auswirkungen der Globalisierung auf unsere Gesellschaft erzählen“, sagte Kultursenator Carsten Brosda (SPD).

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Gebaut 1911 auf der Werft Blohm+Voss für die Reederei F. Laeisz gehört die „Peking“ zu den letzten großen Frachtseglern, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts wegen ihrer Geschwindigkeit und Sicherheit gegen Dampf- und Motorschiffe antreten konnte.

Bei ihrem Stapellauf galt sie mit 115 Metern Länge als größtes Segelschiff der Welt. Bis 1932 brachte sie unter anderem Salpeter von Chile nach Europa. In Folge der Weltwirtschaftskrise wurde die „Peking“ 1932 nach England verkauft und dort zu einem Internatsschiff umgebaut.

Noch kann die „Peking“ auf der Elbe nicht besichtigt werden

Seit 1974 konnte sie als Museumsschiff im South Street Seaport Museum in New York besichtigt werden.

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Bis zum Sommer 2021 muss die „Peking“ noch für den Besucherbetrieb eingerichtet werden – danach kann das Museumsschiff im Hansahafen besichtigt werden. Bis dahin können es maritime Fans während der Öffnungszeiten des alten Hafenmuseums schon einmal von der Kaikante bewundern.

Voraussichtlich ab 2025 liegt die „Peking“ dann als neues Wahrzeichen des Deutschen Hafenmuseums am Grasbrook vor Anker. (dpa/mk)