Hagenbeck feiert Nachwuchs – diese süßen Tiere haben Junge bekommen

Haupteingang zum Tierpark Hagenbeck in Hamburg-Stellingen.
Haupteingang zum Tierpark Hagenbeck in Hamburg-Stellingen.
Foto: imago stock&people

Hamburg. Babyalarm im Tierpark Hagenbeck. Seit wenigen Tagen wuseln zehn neue Bewohner in den hinteren Gehegen des Zoos herum.

Und wenn die Sonne in Hamburg scheint, zeigen sich die Kleinen auch mal fröhlich den Besuchern in Hagenbeck. Dabei sind sie gerade einmal so lang, wie ihre Eltern breit.

Hagenbeck: Um diese Tiere geht es

Die Rede ist von den Schwarzschwanz-Präriehunden. Geboren sind die kleinen Tierchen am vergangenen Montag.

Und sie kennen sich schon jetzt bestens mit dem Präriehund-Verhalten aus: Man gibt sich gegenseitig fleißig Küsschen zur Begrüßung.

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Daten und Fakten zu Hagenbeck:

  • Insgesamt mehr als 1.850 Tiere leben in den Gehegen und der Parkanlage im Tierpark Hagenbeck
  • Im Tropen-Aquarium leben auf 8.000 Quadratmetern mehr als 14.300 weitere Tiere
  • 29 bedrohte und seltene Tierarten leben im Tierpark Hagenbeck
  • Hagenbeck ist der einzige in Familienhand befindliche Tierpark Deutschlands
  • 41.000 Euro Gesamtkosten müssen pro Tag gedeckt werden

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Fälschlicherweise wird oft angenommen, dass es sich bei den putzigen Tieren um Erdmännchen handelt. Das stimmt aber nicht.

Präriehunde kommen aus Nordamerika

Präriehunde gehören zur Unterfamilie der Erdhörnchen, zu der auch die Streifenhörnchen oder Murmeltiere zählen. Sie stammen aus Nordamerika, während Erdmännchen aus Afrika kommen.

Präriehunde sind Nagetiere, Erdmännchen Raubtiere. Auch das Futter unterscheidet sich: die kleinen Nagetiere ernähren sich von Gräsern, Diesteln und Wurzeln. Erdmännchen fressen bevorzugt Inseken.

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Und der wohl größte Unterschied: Präriehunde leben im Tierpark Hagenbeck – zusammen mit den Baumstachlern (auch Neuweltstachelschweine genannt). Erdmännchen gibt es in dem Zoo hingegen nicht. (mk)