Hamburg: Querdenker veranstalten Autokorso – dann tauchen Menschen auf Fahrrädern auf, denen das überhaupt nicht passt

Die Fahrrad-Gegendemonstranten in Hamburg.
Die Fahrrad-Gegendemonstranten in Hamburg.
Foto: dpa

Mit einem Autokorso um die Außenalster in Hamburg haben am Samstag Gegner der Corona-Maßnahmen gegen die Einschränkung der Grundrechte demonstriert.

Nach Angaben der Polizei beteiligten sich sogenannte Querdenker mit bis zu 220 Fahrzeugen an der Demonstration. Auf den Autos in Hamburg waren Parolen zu lesen wie „Frei atmen - frei denken“ oder „Grundrechte statt Geimpftrechte“.

Hamburg: Gegendemonstranten blockieren

Der Korso wurde mehrfach von Gegendemonstranten mit Fahrrädern blockiert.

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Die Polizei schritt ein und nahm mindestens einen der rund 70 Radfahrer wegen Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr fest.

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Hamburg: Demonstranten aus linker Szene

Die schwarz gekleideten Gegendemonstranten gehörten den Angaben zufolge zur linken Szene.

An einem der Fahrräder stand auf einem Schild: „Auch ihr sterbt an dem Virus“.

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Auch in anderen Städten in Deutschland kam es am Samstag zu Demonstrationen. In Berlin traten Anwohner auf die Balkone und protestierten gegen einen Aufzug mit Trillerpfeifen.

Einige Gegendemonstranten riefen „Nazis raus“. Andere schlugen mit Kochlöffeln auf Töpfe. Im „Großen und Ganzen“ verlaufe das Geschehen mit mehr als 600 Gegnern aber störungsfrei, sagte ein Polizeisprecher.