Hamburg: Senat sieht die Hansestadt auf einem guten Weg – „Welle gebrochen“ ++ Inzidenzwert sinkt

Auch wenn Hamburg noch deutlich von einem Inzidenzwert unter 50 entfernt ist, sieht der Senat die Hansestadt auf einem guten Weg (Symbolbild).
Auch wenn Hamburg noch deutlich von einem Inzidenzwert unter 50 entfernt ist, sieht der Senat die Hansestadt auf einem guten Weg (Symbolbild).
Foto: imago images/Chris Emil Janßen
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Hamburg. Corona in Hamburg: Täglich vermeldet die Gesundheitsbehörde der Hansestadt viele Neuinfektionen mit Covid-19. Die Stadt versucht mit verschiedenen Maßnahmen, diese Entwicklung aufzuhalten.

Zahlen aktuell: Seit Beginn der Pandemie gab es in Hamburg laut Senat insgesamt 23.331 Infektionen mit dem Coronavirus. Die große Mehrheit dieser Erkrankten ist aber wieder gesund. Bisher starben in Hamburg laut Robert-Koch-Institut (RKI) 339 Personen infolge einer Covid-19-Erkrankung.

Hamburg: Aktuelle Entwicklungen und Nachrichten zum Thema Corona in unserem News-Blog

In unserem News-Blog erfährst du alles Wichtige rund um Corona in Hamburg. Was ist erlaubt, was nicht? MOIN.DE hält dich über die aktuelle Situation sowie neue Entwicklungen und Entscheidungen auf dem Laufenden.

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Alles, was du über Corona wissen musst:

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Coronavirus in Hamburg: Aktuelle News in unserem News-Blog

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Dienstag, 24. November

14.00 Uhr: Hamburger Senat zu Corona-Lockdown: Die Welle wurde gebrochen

Nach gut drei Wochen Corona-Lockdown sieht der Hamburger Senat ein ermutigendes Zeichen. Der Sieben-Tage-Wert sei in der Hansestadt von 156,4 vor einer Woche auf 131,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gesunken, erklärte Senatssprecher Marcel Schweitzer am Dienstag. „Das ist ein Zeichen dafür, dass die Welle gebrochen wurde.“

Besorgniserregend sei die Zunahme der Intensivpatienten. Diese stieg innerhalb einer Woche von 85 auf 90. Darum sollten weiterhin alle nicht notwendigen Kontakte vermieden und die Hygieneregeln eingehalten werden. Hamburg sei auf einem guten Weg, aber das Ziel sei, deutlich unter einen Sieben-Tage-Wert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner zu kommen.

12.30 Uhr: 392 Corona-Neuinfektionen in Hamburg – Sieben-Tage-Wert sinkt

Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen ist am Dienstag um 392 gestiegen. Der wichtige Warnwert – die Zahl der Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen – sank aber von 133,4 auf 131,7 wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Am Montag war die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen um 237 gestiegen.

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich in Hamburg damit 23.331 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Rund 14.200 von ihnen gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) inzwischen als genesen.

In Hamburger Krankenhäusern und Kliniken wurden mit Stand vom Montag 311 Covid-19-Patienten behandelt, neun weniger als am Freitag. Auf der Intensivstationen lagen 90 Covid-19-Patienten, einer mehr als am Freitag.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie in Hamburg an Covid-19 gestorbenen Menschen wurde von der Stadt unverändert mit 281 angegeben. Das RKI meldete mit Stand Dienstag für die Hansestadt 339 Tote – einer mehr als am Vortag.

Montag, 23. November

12.05 Uhr: Zahl der Neuinfektionen leicht gestiegen

Die Zahl der Neuinfektionen ist im Vergleich zum Vortag leicht gestiegen. Die Stadt Hamburg vermeldet 237 neue bestätigte Fälle von Covid-19. Am Vortag waren es 172 gewesen.

Am letzten Montag lag die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus bei 185. Somit steigt der Inzidenzwert der Infektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen leicht von 130,6 auf 133,4.

320 Menschen werden in Hamburg stationär behandelt, 89 auf der Intensivstation.

In Hamburger Krankenhäusern werden aktuell 320 Personen wegen Corona behandelt. 89 davon auf der Intensivstation.

Sonntag, 22. November

20.30 Uhr: Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen – DAS ändert sich ab Montag

Hamburgs rot-grüner Senat hat die Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen an einigen Stellen gelockert und an anderen verschärft. So muss von Montag an den Sankt-Pauli-Landungsbrücken und in der Straße Mühlenkamp keine Mund-Nasen-Bedeckung mehr getragen werden, wie die Sozialbehörde am Sonntag mitteilte.

An anderen Stellen – etwa am Steindamm, rund um den Steintorplatz, am Schulterblatt sowie rund um den Alma-Wartenberg-Platz – sei die Maskenpflicht dagegen zeitlich ausgeweitet worden.

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Der Senat verpflichtet die Bürger zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bislang nur an Orten, „in denen wegen eines erhöhten Passantenaufkommens oder räumlicher Enge kein ausreichender Abstand eingehalten werden kann“.

Eine großflächige ganztägige Maskenpflicht im öffentlichen Raum sei nach wie vor nicht vorgesehen. >> HIER findest du eine Liste der betroffenen Straßen.

12.08 Uhr: Zahl der Neuinfektionen sinkt deutlich

Die Zahl der Neuinfektionen ist im Vergleich zu den Vortagen deutlich gesunken. Die Stadt Hamburg vermeldet 172 neue bestätigte Fälle von Covid-19. Am Vortag waren es 433 gewesen. Damit sinkt der Sieben-Tage-Wert weiter. Er liegt aktuell bei 130,6. Diese Zahlen machen Hoffnung.

In Hamburger Krankenhäusern werden aktuell 320 Personen wegen Corona behandelt. 89 davon auf der Intensivstation.

11.37 Uhr: Hausärzte beklagen Mangel an Grippeimpfstoff

Die zunehmende Angst vieler Menschen vor einer gleichzeitigen Corona- und Grippeerkrankung hat in Hamburg zu einem Ansturm auf Grippeimpfungen und zu einer Verknappung des Impfstoffs geführt.

Manche Praxen säßen bereits seit Wochen auf dem Trockenen, berichtete der zweite Vorsitzende des Hamburger Hausärzteverbands, Mike Müller-Glamann. In seiner Praxis in Hamburg-Bramfeld gebe es seit drei Wochen keine einzige Impfdosis mehr.

Samstag, 21. November

12.16 Uhr: Uni-Klinikum verschiebt jede dritte nicht dringliche OP wegen Corona

Wegen der gestiegenen Anzahl von Corona-Intensivpatienten verschiebt das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) zurzeit rund 40 nicht dringend notwendige Operationen pro Tag. Das sei etwa jeder dritte Eingriff dieser Art, erklärte eine Sprecherin.

Dabei gehe es etwa um Adipositasoperationen, die Behandlung von Leistenbrüchen, Kieferfehlstellungen oder um Operationen bei gutartigen Diagnosen wie zum Beispiel Schilddrüsenfunktionsstörungen. Auch ein Teil der ambulanten Termine müsse derzeit verschoben werden. „Das UKE reagiert damit auf die dynamische und ernstzunehmende Lage“, erklärte die Sprecherin weiter.

11.45 Uhr: 433 Neuinfektionen, Inzidenzwert sinkt

Die Zahl der Neuinfektionen ist wieder gestiegen. Während sie tags zuvor um 362 Fälle gestiegen war, vermeldet die Stadt Hamburg am Sonnabend 433 neue bestätigte Fälle von Covid-19 im Vergleich zum Vortag.

Der Inzidenzwert sinkt indes weiter. Während er gestern bei 139,4 liegt er heute bei 134,4. Der Wert steht für die Anzahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner.

10.33 Uhr: Bürgermeister Peter Tschentscher erhält Offenen Brief

Rund ein Dutzend bekannter Persönlichkeiten aus dem Kulturbereich haben einen Offenen Brief an Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher unterzeichnet. Sie fordern eine Öffnung der Hamburger Kultureinrichtungen.

„Wir bitten Sie nachdrücklich: Setzen Sie sich beim nächsten Treffen mit der Kanzlerin und Ihren Kolleginnen und Kollegen der anderen Länder dafür ein, dass Kultur- und Bildungseinrichtungen wie Opern, Theater, Konzertsäle, Kinos und Museen zügig wieder geöffnet werden“, heißt es in dem Brief.

Mehr über den Brief und seinen Hintergrund erfährst du >>> hier.

Freitag, 20. November

21.30 Uhr: Riesen Corona-Ausbruch an einer Schule in Hamburg-Veddel

An einer Schule in Hamburg-Veddel sind fast 100 Corona-Infektionen festgestellt worden. Die Zahl habe sich bis Donnerstag um 65 Fälle erhöht, so dass es nun insgesamt 94 Infektionen seien, teilte die Schulbehörde am Freitag mit.

Insgesamt 550 Schüler und Beschäftigte der Grund- und Stadtteilschule seien getestet worden. Auch bei der sehr kleinen Schul-Zweigstelle Billbrookdeich deute eine Reihentestung darauf hin, dass viele der 100 Schüler mit Corona infiziert seien, hieß es. Beide Schulen würden bis zur Aufklärung der Lage vorsorglich auf Distanzunterricht umgestellt.

17.50 Uhr: Ein Kommentar: Dieser berührende Fall zeigt, was es in Sachen Corona braucht!

Diese zweite Welle der Pandemie in Hamburg stellt Familien erneut vor große Herausforderungen, wie das berührende Beispiel einer Alleinerziehenden aus Hamburg-Farmsen zeigt.

Ihre Tochter musste 14 Tage in Quarantäne. Die Mutter war vom einen Moment auf den anderen auf sich alleine gestellt: mit der Betreuung ihrer vierjährigen Tochter und ihres neunjährigen Sohnes, der einer Risikogruppe angehört, sowie mit der Frage: Wer wird einkaufen für sie und die Kinder?

Im Gespräch mit MOIN.DE sagte die 30-jährige Mutter: „Ich fühle mich so alleingelassen.“ Sie suchte Unterstützung in einer Facebook-Gruppe von und für Hamburger: „Ich bitte ungern darum, aber ich brauche Hilfe.“ >>> Hier die ganze Geschichte lesen.

13.15 Uhr: Zahl der Neuinfektionen sinkt, Zahl der Toten steigt

Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen ist am Freitag um 362 gestiegen. Der wichtige Corona-Warnwert - die Zahl der Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen - sank dagegen im Vergleich zum Vortag von 148,5 auf 139,4, wie die Gesundheitsbehörde am Freitag mitteilte.

Am Donnerstag war die Zahl mit 659 Fällen noch einmal in die Höhe geschnellt und hatte fast den bisherigen Tageshöchstwert (660) erreicht.

Das Robert Koch-Institut (RKI) zählte mit Stand Freitag für die Hansestadt allerdings 331 Tote – das sind 13 mehr als am Vortag. So deutlich steigt die Zahl selten innerhalb eines Tages.

11.05 Uhr: „Wir haben einen unglaublichen Brief erhalten“

Eigentlich hatte es vonseiten der Stadt in der Zeit zwischen erstem und zweitem Lockdown geheißen, dass man der Gastronomie sehr entgegenkommen wolle. Der Brief, den ein Lokal in Hamburg bekommen hat, erweckt den Eindruck aber ganz und gar nicht.

Die Restaurant-Betreiber sind entsetzt: „Wir haben einen unglaublichen Brief erhalten. Da fällt einem die Maske aus dem Gesicht!“ Hier die ganze Geschichte lesen >>

Donnerstag, 19. November

20.22 Uhr: Schulen sollen laut Behörde kein Pandemie-Treiber sein

Schulen sind nach Einschätzung der Hamburger Schulbehörde keine Treiber der Corona-Pandemie. Das teilte Schulsenator Ties Rabe (SPD) am Donnerstag in Hamburg mit, nachdem die Behörde die Infektionszahlen bei Schülern acht Wochen lang genau ausgewertet hatte: „Unsere Zahlen sind recht klar: 4:1 Infektionen außerhalb der Schule im Vergleich zu Infektionen in der Schule.“

Von den 372 Mädchen und Jungen, die sich zwischen den Sommer- und Herbstferien angesteckt haben, „haben 292 sich vermutlich gar nicht in der Schule infiziert“, sagte er. Das habe die Prüfung der Fälle durch persönliche Gespräche ergeben.

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Im Erhebungszeitraum gab es an 171 von 472 Hamburger Schulen mindestens einen Corona-Fall. „Sehr, sehr häufig haben wir einzelne Infektionen vorgefunden in Schulen, in denen es gar keine weitere Infektion gab. Dann muss man ganz nüchtern sagen: Dann kann man sich eigentlich in der Schule gar nicht infiziert haben.“

Das sei bei fast drei Viertel der Schulen so gewesen. Bei 116 der 372 infizierten Schüler gab es an der Schule mindestens einen weiteren Fall. 36 davon wiederum holten sich die Infektion nachweislich in ihrer Freizeit, bei Feiern oder in der Familie. Damit könnten lediglich 80 Corona-Fälle vielleicht auf eine Infektion in der Schule zurückgehen, so Rabe.

Die Hamburger Linken kritisierten, die Zahlen hätten mit Blick auf das derzeitige Infektionsgeschehen kaum Aussagekraft. „Von August bis Oktober war es ja sonnig und trocken“, sagte Sabine Boeddinghaus, bildungspolitische Sprecherin der Linke-Bürgerschaftsfraktion. Das betonte auch Birgit Stöver, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Die Infektionszahlen sind erst nach den Herbstferien in der ganzen Stadt nach oben geschnellt.“

18.22 Uhr: Hilfen können ab dem 25. November beantragt werden

Die von der Corona-Pandemie und dem Teil-Lockdown gebeutelte Hamburger Wirtschaft bekommt weitere finanzielle Unterstützung. Die Höhe der Bundesmittel für Hamburg übersteige die Summe von einer halben Milliarde Euro, sagte Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) am Donnerstag.

Solo-Selbstständige könnten ab dem 25. November Abschlagszahlungen bis zu 5000 Euro aus den Novemberhilfen beantragen. Auch Unternehmen und Einrichtungen, die besonders von den verordneten Schließungen betroffen sind, können profitieren. Unternehmen sollen 75 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes im November 2019 bekommen.

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Zudem gibt es eine zweite und dritte Phase an Überbrückungshilfen für kleinere und mittlere Unternehmen wie Hotels oder Veranstalter. Die Programme decken den Zeitraum bis zum 30. Juni nächsten Jahres ab. Alle Antragsteller sollen professionelle Hilfe durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte in Anspruch nehmen können. Die Kosten dafür soll ebenfalls der Bund übernehmen.

Der Bund der Steuerzahler begrüßte die Hilfen grundsätzlich. „Es ist dabei besonders wichtig, dass die Maßnahmen einen größtmöglichen Effekt in Hamburg erzielen, damit die Gelder der Hamburger Steuerzahler bestmöglich eingesetzt werden“, erklärte der Landesvorsitzende des Steuerzahlerbundes, Lorenz Palte.

Wegen großer Unsicherheit über die weiteren Corona-Maßnahmen falle es vielen Unternehmen schwer, die richtige Entscheidung bei der Wahl von Förderhilfen zu treffen. Es sei daher unglücklich, dass die Details zu den Förderbedingungen bei der dritten Phase der Überbrückungshilfe ab Januar noch nicht feststünden

12.30 Uhr: Infektionen fast wieder auf Rekordhoch

Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen ist am Donnerstag wieder um 659 Fälle in die Höhe geschnellt und hat damit fast den Tageshöchstwert (660) von vor einer Woche erreicht.

Der wichtige Corona-Warnwert - die Zahl der Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen - blieb im Vergleich zum Vortag bei 148,5, wie die Gesundheitsbehörde am Donnerstag mitteilte. Vor einer Woche hatte er noch bei 165,2 gelegen.

Ab einem Wert von 50 gilt eine Region als Risikogebiet.

11.50 Uhr: Betrüger treibt sein Unwesen

Ein Betrüger hat sich am Telefon einem 84-Jährigen gegenüber als Arzt ausgegeben und für dessen angeblich corona-infizierten Sohn 24.000 Euro für dringend nötige Spritzen gefordert. Weil der Mann so viel Geld nicht im Haus hatte, habe er dem angeblichen Mediziner des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) 12.000 Euro von der Bank in Aussicht gestellt, berichtet die Polizei.

Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin habe allerdings die Polizei alarmiert. Die Beamten nahmen nach einer fingierten Geldübergabe in Hamburg-Harburg einen 40-Jährigen fest. Nach den Komplizen werde weiter ermittelt.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang zu gesundem Misstrauen gegen Anrufer, die Geld oder Wertsachen einfordern. Wichtig sei, den Namen des Anrufers nicht zu erraten, sondern ihn sich nennen zu lassen. Bei angeblichen Verwandten könne ein Detail aus der gemeinsamen Vergangenheit erfragt werden. Beim geringsten Zweifel sollte einfach aufgelegt und die Polizei unter 110 informiert werden.

Mittwoch, 18. November

12.16 Uhr: Neue Corona-Zahlen in Hamburg

Die Gesundheitsbehörde hat für Mittwoch 246 neue Corona-Fälle gemeldet. Am Vortag lag die Zahl noch bei 424 Neuinfektionen. Die sogenannte Inzidenz – also die Zahl der Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen – sank zum Vortag von 156,4 auf 148,5, wie der Sprecher der Gesundheitsbehörde sagte. Vor einer Woche hatte sie noch bei 164,5 gelegen.

Insgesamt haben sich in Hamburg seit Ausbruch der Pandemie damit 21.076 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Mit Stand Dienstag wurden 311 an Covid-19 erkrankte Menschen in Hamburger Kliniken behandelt. Das sind fünf mehr als am Montag.

Die Zahl der Intensivpatienten hingegen sinkt um drei von 85 auf 82. Seit Dienstagabend liegt die Zahl der an Corona gestorbenen Menschen laut des Instituts für Rechtsmedizin in Hamburg bei 281. Das Robert-Koch-Institut zählt mit Stand Mittwoch 315 Tote – einen mehr als am Dienstag.

Dienstag, 17. November

17.55 Uhr: Masken mit FFP-2-Infektionsschutz für alle Lehrkräfte

Die Schulbehörde stellt ab sofort allen rund 35.000 Lehrkräften und Beschäftigten an den Hamburger Schulen zusätzlich kostenlose Masken mit verbessertem Infektionsschutz nach FFP-2-Standard zur Verfügung. Das teilte der Senat am Dienstagabend mit.

Die Schulbehörde liefert demnach bereits ab heute rund 350.000 Masken mit Infektionsschutz nach FFP-2-Standard an Hamburgs 472 staatliche und private Schulen aus.

„Unser Anspruch ist der im Bundesvergleich bestmögliche Schutz für unsere Beschäftigten“, wird Hamburgs Schulsenator Ties Rabe zitiert.

12.22 Uhr: 424 Corona-Neuinfektionen in Hamburg – Inzidenz unverändert bei 156,3

Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen ist am Dienstag um 424 gestiegen. Das waren 239 Fälle mehr als am Vortag und zwei Fälle mehr als am Dienstag vergangener Woche.

Die sogenannte Inzidenz – also die Zahl der Ansteckungen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen – blieb zum Vortag unverändert bei 156,3, wie die Behörde im Internet mitteilte. Vor einer Woche hatte sie noch bei 164,1 gelegen.

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich in Hamburg 20 830 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Covid-19-Patienten in den Hamburger Kliniken lag am Dienstag bei 306 – 33 mehr als am Freitag. 8

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie in Hamburg an Covid-19 gestorbenen Menschen beträgt unverändert 262 (Stand Dienstag). Das RKI zählte mit Stand Dienstag für die Hansestadt 314 Tote – einen mehr als am Montag.

Montag, 16. November

12.00 Uhr: 185 Neuinfektionen in Hamburg

Wie die Gesundheitsbehörde mitteilte, haben sich seit Sonntag 185 Menschen in der Hansestadt mit dem Coronavirus angesteckt. Damit sinkt die Zahl der Neuinfektionen erneut. Am Sonntag wurden 243 neue Fälle registriert.

Grund zum Durchatmen ist das aber nicht. Wegen des Wochenendes werden in der Regel weniger Fälle gemeldet – auch wenn die Zahl am letzten Montag mit 298 Neuinfektionen noch deutlich höher war, was ein gutes Zeichen ist.

Insgesamt haben sich damit 20.406 Menschen mit dem Coronavirus in Hamburg infiziert. Der Inzidenzwert sinkt weiter auf 156,3 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner.

273 Personen werden in Hamburg stationär behandelt, 77 liegen auf der Intensivstation.

9.30 Uhr: Hamburg verschärft Corona-Vorschriften

Hamburg hat einige Regelungen in der Corona-Eindämmungsverordnung überarbeitet. Davon betroffen sind Kontaktbeschränkungen und größere Versammlungen.

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So gilt die Beschränkung von privaten Treffen mit maximal zehn Menschen aus zwei Haushalten laut NDR ab jetzt auch in Fahrzeugen. Die Gesundheitsbehörde sieht sich zu diesem Schritt gezwungen, da der Polizei zuletzt immer wieder parkende Autos aufgefallen sind, in denen so genannte Auto-Partys gefeiert wurden – mit mehr Personen als erlaubt.

Außerdem gilt bei Versammlungen ab 100 Teilnehmern künftig eine Maskenpflicht. Nur wer eine Rede hält, ist von der Regel befreit. Bei Verstößen darf die Polizei die Polizei diejenigen ausschließen, die sich nicht daran halten.

9.00 Uhr: Tschentscher für Verbot von Großdemos in Innenstädten

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher fordert während der Corona-Krise ein Verbot großer Demonstrationen wie zuletzt die „Querdenker“-Versammlung in der Leipziger Innenstadt.

„Demonstrationen mit Tausenden Teilnehmern, die auf engen Straßen und Plätzen zusammenkommen, sollten unter den derzeit schwierigen Pandemiebedingungen nicht genehmigt werden“, sagte der SPD-Politiker der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe).

Bei Versammlungen jeglicher Art müsse außerdem auf ausreichenden Abstand und das Tragen von Masken geachtet werden. Bei Nichteinhaltung müssten Polizei und Ordnungskräfte „konsequent dagegen vorgehen und die Versammlungen auflösen“, sagte Tschentscher vor der Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag.

Vor eineinhalb Wochen war in Leipzig eine „Querdenken“-Kundgebung von mehr als 20.000 Gegnern der Corona-Maßnahmen aus dem Ruder gelaufen.

Sonntag, 15. November

13.47 Uhr: 243 Neuinfektionen in Hamburg

Gute Nachrichten zum Ende der Woche: Seit gestern sind in Hamburg 243 Neuinfektionen gemeldet worden. Im Vergleich zu den letzten beiden Tagen, an denen jeweils über 500 neue Fälle registriert wurden, eine deutlich geringere Zahl. Damit sinkt auch der Inzidenzwert wieder. Er liegt nun bei 162,3.

11.39 Uhr: Groß-Kontrolle zur Maskenpflicht

Am Samstagabend waren Landes- und Bundespolizei sowie die Hochbahn-Wache an Hamburger Bahnhöfen unterwegs, um die Einhaltung der Maskenpflicht zu überprüfen. Insgesamt 150 Einsatzkräfte waren unter anderem unter anderem in Altona, Bergedorf, am Dammtor, der Hoheluftbrücke und in Harburg auf Streife.

Die Bilanz fiel überwiegend positiv aus. Wie die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, habe ein Großteil der Hamburger sich an die Beschränkungen gehalten. In 23 Fällen kam es zu Verstößen gegen den Mindestabstand und die Kontaktbeschränkungen.

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Weiterhin erteilten die Beamten 16 Personen einen Platzverweise und nahmen die Personalien von 19 Hamburgern auf.

8.24 Uhr: Kein klassischer Weihnachtsmarkt

Ein klassischer Weihnachtsmarkt mit gemütlichem Beisammensein und einer wärmenden Tasse Glühwein ist in Corona-Zeiten unvorstellbar. Allerdings hat Hamburg sich für die Innenstadt eine Alternative überlegt.

Wie die „Bild“ berichtet, sollen insgesamt 24 Verkaufsstände bei der Petrikirche, am Gänsemarkt sowie am Jungfernstieg, den Lange Mühren, in der Mönckeberg- und Spitalerstraße aufgebaut werden.

Eine weitere Einschränkung: Alkohol wird es nicht geben! Dafür umso mehr weihnachtliche Geschenke und Speisen zum Mitnehmen.

Samstag, 14. November

12.38 Uhr: 528 Neuinfektionen

Wie der Senat mitteilt, sind seit gestern 528 neue Corona-Fälle registriert worden – ein paar weniger als am Vortag. Damit steigt die Gesamtzahl der Infektionen auf 19.978 Fälle. 11.200 Patienten davon gelten inzwischen als genesen. Der Inzidenzwert sinkt leicht auf 164,5.

Freitag, 13. November

19.25 Uhr: Quarantäne nach Corona-Ausbruch in Flüchtlingsunterkunft aufgehoben

Nach einem Corona-Ausbruch in einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg-Rahlstedt können die am Quarantäne-Standort Bargkoppelweg Untergebrachten wieder zurück. Dort waren Menschen untergebracht worden, die nach dem Ausbruch negativ getestet worden waren.

Nach der erneuten Testung aller 150 derzeit dort untergebrachten Menschen sei keine weitere Covid-19-Infektion registriert worden, teilte das Einwohner-Zentralamt am Freitag mit. Die Bewohner können nun wieder in das Ankunftszentrum am Bargkoppstieg.

Dort hatte es Ende Oktober einen Corona-Ausbruch gegeben. Nach damaligen Angaben wurden 70 Bewohner positiv getestet.

15.30 Uhr: Hamburg: Trotz Corona-Pandemie Gewinne bei Reederei

Die Hamburger Traditionsreederei Hapag-Lloyd kommt bisher wirtschaftlich unbeschadet durch die Krise. Trotz eines Ladungsrückgangs infolge der Corona-Pandemie, konnte das Schifffahrtsunternehmen seinen Gewinn in den ersten neun Monaten 2020 kräftig ausbauen. Das „Hamburger Abendblatt“ berichtet darüber.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) betrug mehr als zwei Milliarden US-Dollar (1,8 Milliarden Euro) – dies entspricht einem Anstieg von 20,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Unterm Strich erwirtschaftete Hapag-Lloyd einen Gewinn von 605 Millionen US-Dollar (538 Millionen Euro). Das sind 241 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum.

13.23 Uhr: Fachgespräch zu Corona im Rathaus

Auf Einladung des Bürgermeisters Peter Tschentscher sind drei Mediziner aus dem Universitätsklinikum Eppendorf (UKE), der Virologe Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut und Pedram Emami, der Präsident Ärztekammer Hamburg, zu einem Expertengespräch zusammengekommen.

Aus Sicht des Bürgermeisters zeigen die aktuellen Einschränkungen bereits erste Wirkungen. Die Infektionszahlen seien von einem „sehr starken, exponentiellen Anstieg“ auf ein stabileres Niveau gefallen.

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Ob die Maßnahmen jedoch so effektiv wirken, dass die Zahlen langfristig sinken, sei noch nicht zu beurteilen. Stefan Kluge, Leiter Intensivmedizin am UKE, behandelt momentan zwölf Corona-Patienten.

Da die Zahlen in Deutschland weiter ansteigen und die Infizierten mit einer zeitlichen Verzögerung von etwa zehn Tagen zu Intensiv-Patienten werden, erwartet er einen weiteren Anstieg auf den Intensivstationen.

„Das ist nicht der Zeitpunkt, wo über eine Lockerung der Maßnahmen nachgedacht werden kann“, stellt der Arzt klar. Einen wichtigen Appell an die Bürger hat auch Martin Scherer, Leiter der Allgemeinmedizin am UKE.

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Die ambulante Patientenversorgung müsse dringend vor der Überlastung geschützt werden. Zum einen, damit die Vorselektion funktioniere. Das heißt, dass genau die Corona-Fälle, die eine stationäre Behandlung im Krankenhaus benötigen, auch erkannt werden.

Zum anderen müsse die ambulante Versorgung auch für Patienten mit anderen Erkrankungen als Covid19 aufrecht erhalten werden. „Keine Angst vor Krankenhaus oder Praxis!", appelliert Scherer. Diese seien vor Corona sehr sicher, dass Patienten, die medizinische Versorgung benötigen, sie auch weiterhin in Anspruch nehmen, sei „unglaublich wichtig“.

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Eine hoffnungsfrohe Botschaft kommt von Marylyn Addo, der Leiterin der Infektiologie am UKE.

Sie weist auf den potentiellen Impfstoff des Unternehmens Biotech hin, der eine Schutzwirkung von bis zu 90 Prozent aufweisen könnte. Natürlich müssen die Daten noch ausgewertet werden, die Entwicklung halte sie jedoch für ein „positives Signal“.

12.17 Uhr: Zahl der Neuinfektionen weiter hoch

Auch am Freitag bleibt die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen mit dem Coronavirus mit 535 Fällen hoch. Der Inzidenzwert steigt leicht von 165,2 auf 167,9.

Die Zahl der Personen, die stationär behandelt werden, bleibt bei 292, ebenso die der Intensivpatienten mit 72.

Donnerstag, 12. November

14.53 Uhr: Fischmarkt erneut verschoben

Die Wiedereröffnung des Hamburger Fischmarkts wird erneut wegen Corona verschoben. Aktuell lasse die Eindämmungsverordnung nur Veranstaltungen mit maximal 100 Teilnehmern zu – das sei für die Schausteller wirtschaftlich nicht machbar, teilte das Bezirksamt Altona am Donnerstag mit.

„Wir werden jetzt warten, bis sich die Corona-Lage so entwickelt, dass wieder mindestens 500 Besucher auf den Fischmarkt dürfen“, sagte Klaus Moritz vom Landesverband des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller (LAGS).

Seit Mitte März müssen Touristen und Hamburger wegen der Corona-Pandemie auf den Fischmarkt mit seiner 300-jährigen Tradition verzichten. Üblicherweise sind dort etwa 120 Marktstände aufgebaut; viele Nachtschwärmer gingen nach einem Abend auf dem Kiez direkt zum Frühschoppen auf den Fischmarkt.

14.01 Uhr: Wieder kein Hafengeburtstag in 2021

Diese Nachricht macht viele traurig: Auch in 2021 wird, wie schon 2020, kein Hafengeburtstag stattfinden. Darüber berichtet der NDR.

Der Grund: Es sei nicht absehbar, wie sich die Pandemie bis Anfang Mai 2021 entwickle, heißt es aus der Wirtschaftsbehörde. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sei das Virus bis dahin nicht verschwunden und auch nicht ausreichend Menschen geimpft.

Da das Fest enorm viel Vorbereitung braucht, wird es schon jetzt abgesagt und mit den Planungen gar nicht erst begonnen.

11.54 Uhr: Starker Anstieg der Infektions-Zahlen

Was die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen mit dem Coronavirus angeht, ist der Donnerstag kein guter Tag in Hamburg. Erneut wurden sehr viele Neuinfektionen gemeldet: 660 an der Zahl. Am Vortag waren es noch 396.

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Da auch am letzten Donnerstag ähnlich viele Neuinfektionen festgestellt wurden, steigt der Inzidenzwert der Infektionen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen nur leicht von 164,5 auf 165,2.

Die Zahl der Personen, die stationär behandelt werden, erhöht sich von 283 auf 292, die der Intensivpatienten von 71 auf 72.

Zwei Drittel der neuen Infektionen gingen auf Vortage zurück, weil es umfangreiche Nachmeldungen gebe, sagte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde. Zudem seien bei den aktuell gemeldeten Neuinfektionen unter anderem jeweils mehrere Fälle in Pflegeeinrichtungen, kommerziellen Unterkünften sowie Schulen enthalten. Daneben gebe es auch „acht familiäre Häufungen mit je mehreren Fällen“.

11.45 Uhr: Tests vor Abflug am Airport

Zwei Airlines am Flughafen Helmut Schmidt in Hamburg-Fuhlsbüttel starten mit Probeflügen, auf denen flächendeckend Corona-Antigen-Schnelltests durchgeführt werden. Der Airport stellt dabei die Infrastruktur und unterstützt die Umsetzung der Testflüge.

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Die Lufthansa führt Antigen-Schnelltests vorerst auf zwei täglichen Flügen zwischen Hamburg und München ein. Ab Hamburg startete der Flug LH2059 Donnerstagmorgen erstmals mit 100 Prozent negativ getesteten Fluggästen. Zuvor war der Flug LH2058 aus München als Premierenflug am Hamburg Airport eingetroffen. Austrian Airlines, das zur Lufthansa Group gehört, hat für einen Probelauf die Strecke zwischen Hamburg und Wien gewählt.

Durchgeführt wird vor dem Abflug ein Antigen-Schnelltest, dessen Ergebnis laut Lufthansa innerhalb von 30-60 Minuten vorliegen soll. Alternativ können die Passagiere einen negativen PCR-Test vorweisen, der bei Abflug allerdings nicht älter als 48 Stunden sein darf. Für den Fluggast sollen keine Extrakosten entstehen. Er muss sich lediglich im Vorfeld registrieren und etwas mehr Zeit vor Abflug einplanen.

Mittwoch, 11. November

19.42 Uhr: Corona-Leugner-Demo am Jungfernstieg – Polizei greift zu krasser Maßnahme

Am Mittwoch haben sich Corona-Leugner gegen 14 Uhr am Jungfernstieg in Hamburg versammelt. Angemeldet hatten die Kundgebung unter dem Titel „Aufklärung zum Thema Corona-Fakten!“ die Veranstalter der „Coronainfo Tour“. Bundesweit planen die Organisatoren Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen.

Die beiden Querdenker Bodo Schiffmann und Samuel Eckert hatten eine Versammlung abgehalten. Im Internet, besonders bei Twitter, verabredeten sich zahlreiche Gegendemonstranten um die Veranstaltung zu stören. Die Polizei Hamburg baute bereits gegen 9 Uhr Absperrgitter auf, um die beiden Lager zu trennen.

Nur die wenigsten Teilnehmer trugen Masken, die Abstandsregeln wurden nicht eingehalten. Daher hat die Hamburger Polizei mit Durchsagen über die Lautsprecheranlage eines Wasserwerfers mehrmals mit der Auflösung der Demonstration gedroht, sollten die Hygieneregeln nicht eingehalten werden. Die Beamten gingen außerdem zwischen die Demonstranten, machten auf die Maskenpflicht aufmerksam und verhängten Bußgelder: bis zu 150 Euro.

13.43 Uhr: Neue Infizierten-Zahl da

In Hamburg wurden am Mittwoch 396 Neu-Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Am Tag zuvor waren es 422.

Ein wenig Hoffnung macht da der Inzidenzwert der Infektionen in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, der nur minimal von 164,1 auf 164,5 steigt.

Sorge macht allerdings die Zahl der Intensivpatienten: Mittlerweile sind es 71. Stationär behandelt werden in Hamburg 283 Menschen.

Dienstag, 10. November

17.24 Uhr: Mitglieder des Hamburger Senats in Quarantäne

Nun ist auch der Hamburger Senat vom Coronavirus betroffen. Laut „Hamburger Morgenpost“ (Mopo) soll der Hamburger Wirtschaftsstaatsrat Andreas Rieckhof (SPD) positiv auf Corona getestet worden sein. Der Politiker habe derzeit nur leichte Grippe-Symptome, die er zu Hause auskuriere.

Weitere Senatoren sollen nach einem Treffen vergangene Woche vorsorglich in Quarantäne gegangen sein. Darunter Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) und Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos). Auch Justizsenatorin Anna Gallina (Grüne) und der Chef der Senatskanzlei, Jan Pörksen (SPD), sollen sich freiwillig isoliert haben.

12.35 Uhr: Deutlich mehr Neuinfektionen als am Vortag

Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen hat sich am Dienstag wieder deutlich um 422 erhöht. Am Montag waren noch 298 Fälle gemeldet worden.

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Der Sieben-Tage-Wert pro 100.000 Einwohner sank dennoch leicht von 165,9 auf 164,1, wie die Gesundheitsbehörde am Dienstag mitteilte.

10.30 Uhr: So würde Tschentscher den Impfstoff verteilen

Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) war zu Gast in der Talkshow „Hart aber fair“. Die Frage dort: Wer wird zuerst geimpft, wenn es denn bald womöglich einen Impfstoff gibt?

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Deutscher Ethikrat, Ständige Impfkommission und Leopoldina haben eine Strategie vorgeschlagen. Demnach sollen zuerst Risikopatienten und dann Mitarbeiter im Gesundheitswesen Zugang zum Impfstoff bekommen. Danach sind Personen in systemrelevanten Berufen dran.

Für Tschentscher „hört sich dies sehr plausibel an“. Man solle nicht jetzt schon beginnen, sich über die Reihenfolge zu streiten.

Widerspruch kam von FDP-Politiker Wolfgang Kubicki. „Doch“, warf der ein. Er hält die Reihung für falsch. „Ich bin Risikopatient. Ich würde zurückstecken, wenn ich wüsste, dass Ärzte und Pfleger zuerst geimpft werden“, erklärt der FDP-Politiker.