Hamburg: Gute Nachrichten bei Neuinfektionen +++ SIE haben wegen Corona jetzt was ganz Besonderes vor

Der Inzidenzwert in Hamburg sinkt weiter.
Der Inzidenzwert in Hamburg sinkt weiter.
Foto: imago images / Waldmüller, imago images / Michael Weber (Montage MOIN.DE)
  • Corona in Hamburg – alles, was du zum Thema wissen musst
  • Die wichtigsten News und Entwicklungen erfährst du hier im Newsblog von MOIN.DE

Hamburg. Corona in Hamburg: Täglich vermeldet die Gesundheitsbehörde der Hansestadt viele Neuinfektionen mit Covid-19. Die Stadt versucht mit verschiedenen Maßnahmen, diese Entwicklung aufzuhalten.

Zahlen aktuell: Seit Beginn der Pandemie gab es in Hamburg laut Senat insgesamt 24.860 Infektionen mit dem Coronavirus. Die große Mehrheit dieser Erkrankten ist aber wieder gesund. Bisher starben in Hamburg laut Robert-Koch-Institut (RKI) 339 Personen infolge einer Covid-19-Erkrankung.

Hamburg: Aktuelle Entwicklungen und Nachrichten zum Thema Corona in unserem News-Blog

In unserem News-Blog erfährst du alles Wichtige rund um Corona in Hamburg. Was ist erlaubt, was nicht? MOIN.DE hält dich über die aktuelle Situation sowie neue Entwicklungen und Entscheidungen auf dem Laufenden.

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Alles, was du über Corona wissen musst:

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Coronavirus in Hamburg: Aktuelle News in unserem News-Blog

+++ News-Blog hier aktualisieren +++

Montag, 30. November

15.57 Uhr: Neuigkeiten zum Impfzentrum

Es gibt Neuigkeiten zum Impfzentrum in Hamburg in den Messehallen. Stattlich, was die Ärzte dort verdienen, auch die Öffnungszeiten sind bekannt und es wird noch Personal gesucht. Mehr dazu liest du >>> hier.

12.17 Uhr: Weniger Neuinfektionen, Inzidenzwert sinkt

Vor einer Woche waren es noch 237, heute sind es 150 neue bestätigte Fälle von Covid-19. Das sind gute Nachrichten, die Zahl der Neuinfektionen betreffend. Der Inzidenzwert sinkt auf 101,1. Gestern hatte er bei 105,7 gelegen.

Aktuell werden 312 Personen in Hamburger Krankenhäusern behandelt, 79 davon auf der Intensivstation.

11.47 Uhr: Thalia Theater bespielt den Himmel über Hamburg

Schauspieler des Thalia Theaters wollen während der Adventszeit den Himmel über Hamburg bespielen unter dem Motto „Theater der Lüfte“. Auf dem Dach der Elbphilharmonie, dem Turm der Katharinen-Kirche, dem Fernsehturm oder auf einem Hafenkran wollen die Ensemblemitglieder spielen, lesen, singen und performen, teilte das Theater am Montag mit.

Mit den Aktionen möchte das Theater während der Corona-Pandemie ein Lebenszeichen der Hoffnung und des Schönen setzen. Die Kunstaktion findet erstmals am Dienstag statt und wird bis zum 24. Dezember täglich fortgesetzt.

Sonntag, 29. November

12:15 Uhr: Deutlich weniger Neuinfektionen

Die Zahl der Neuinfektionen ist im Vergleich zu den Vortagen deutlich gesunken. Die Stadt Hamburg vermeldet 104 neue bestätigte Fälle von Covid-19. Am Vortag waren es 300 gewesen. Zuletzt wurden am 19. Oktober weniger als 100 Fälle – damals gab es 93 Neuinfektionen.

Damit sinkt zudem auch der Sieben-Tage-Wert weiter. Er liegt aktuell bei 105,7. Diese Zahlen machen Hoffnung.

Samstag, 28. November

12:30 Uhr: 300 Neuinfektionen, aber Sieben-Tage-Wert sinkt

Am vergangenen Samstag wurden in Hamburg 433 Neuinfektionen gemeldet, eine Woche später sind es deutlich weniger. Die Stadt Hamburg verzeichnet 300 neue Corona-Infektionen, am Vortag waren es noch 252 Fälle.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Hansestadt liegt damit bei 109,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner – am Freitag lag er bei 116,3. Laut RKI liegt dieser Wert für Hamburg bei 75.

Freitag, 27. November

18.55 Uhr: Neue Corona-Verordnung für die Hansestadt

Mit einer Infektionsrate von unter 100 je Woche und 100 000 Einwohner scheint die Infektionslage in Hamburg auf einem guten Weg. Die Hansestadt steht besser da als alle anderen Großstädte. Trotzdem werden nun noch einmal Einschränkungen vorgenommen.

+++ Hamburg: Auch wenn es riskant ist – darum ist es dennoch richtig, Familienfeiern an Weihnachten gerade für die Hansestadt zu erlauben +++

  • Kontaktbeschränkungen: Vom ersten bis 20. Dezember dürfen nur noch fünf Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen. Vom 23. Dezember bis zum 1. Januar sollen zehn Personen aus vier Haushalten gemeinsam feiern dürfen.
  • Hotelübernachtungen sollen für Familienbesuche zwischen Weihnachten und Neujahr zulässig sein. Ob Gaststätten öffnen dürfen, ist noch nicht bekannt.
  • Silvesterfeuerwerk wird zwar nicht verboten, aber wohl zeitlich beschränkt. An besonders belebten Orten (Jungfernstieg, Binnenalster, Rathausmarkt, Landungsbrücken, Reeperbahn Alma-Wartenberg-Platz im Stadtteil Ottensen) wird das Böllern untersagt.
  • Die Maskenpflicht gilt für alle öffentlich zugänglichen Gebäude. Auch in Warteschlangen und auf Parkplätzen vor Geschäften sowie in Menschenansammlungen muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Kleine Läden bis zu einer Größe von 800 Quadratmetern dürfen weiterhin einen Kunden je zehn Quadratmeter einlassen. Größere Geschäfte dürfen für die über 800 Quadratmeter hinausgehende Fläche nur einen Kunden je 20 Quadratmeter zulassen.

13.00 Uhr: 252 Corona-Neuinfektionen in Hamburg

Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen ist am Freitag um 252 gestiegen. Der wichtige Warnwert – die Zahl der Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen – sank von 122,1 auf 116,3, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte.

Am Donnerstag war die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen um 360 gestiegen. Vor einer Woche gab es am Freitag 362 neue Fälle.

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich in Hamburg damit nun 24.306 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. In Hamburger Krankenhäusern und Kliniken wurden mit Stand vom Donnerstag 309 Covid-19-Patienten behandelt, fünf weniger als am Mittwoch. Auf Intensivstationen lagen weiterhin 79 Patienten.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie in Hamburg an Covid-19 gestorbenen Menschen wurde von der Stadt unverändert mit 281 angegeben. Das RKI meldete mit Stand Freitag für die Hansestadt 358 Tote – elf mehr als am Tag zuvor.

12.12 Uhr: In Berlin sollen 20.000 Menschen pro Tag gegen Corona geimpft werden – und bei uns?

In den Messehallenwird bereits gebaut. Dort soll schon bald ein riesengroßes Impfzentrum entstehen. Aber ist es groß genug?

Im Vergleich zu Hamburg plant Berlin offenbar gleich sechs solcher Zentren und will bis zu 20.000 Menschen am Tag impfen. Was der Senat dazu sagt, kannst du >> hier lesen.

10.27 Uhr: Hamburger Hotels fordern klare Regeln für Weihnachten

Die aktuellen Corona-Maßnahmen in Hamburg wurden vorerst bis zum 20. Dezember verlängert (siehe Eintrag Donnerstag, 20.35 Uhr). Doch wie geht es danach weiter?

Vor allem Hotels wollen wissen, wie es ab dem 21. Dezember weitergeht. „Bei uns klingeln die Gäste und wollen wissen, wie es um ihre Buchungen steht – noch können wir ihnen keine Antwort liefern“, sagt der Hamburger Hotelier Niklaus Kaiser dem NDR.

Nach Ansicht der Branche lebe es sich im Hotel sicherer und besser als bei der Verwandschaft. Der Senat soll nach Informationen des NDR daher darüber beraten, ob für die Verwandschaft an den Feiertagen eine andere Regelung gelten wird. als für die verbotenen touristischen Reisen.

Auch an der Nordsee ist diese Thematik zuletzt entflammt. Dort könnte es Ausnahmen nach dem Vorbild von Geschäftsreisen geben. Alles Weitere dazu kannst du >> hier lesen.

Donnerstag, 26. November

20.35 Uhr: Senat berät über neue Verordnung

Am Donnerstag haben die Hamburger Staatsräte über eine neue Corona-Eindämmungsverordnung beraten. Am Freitag soll sie bekannt gegeben werden.

+++ Hamburg: Schon wieder Streik! Darauf musst du dich einstellen +++

Bereits am Mittwoch kündigte Bürgermeister Tschentscher an, dass die aktuellen Maßnahmen vorerst bis zum 20. Dezember verlängert werden. Besonders die Kontaktbeschränkungen werden verschärft.

Bei privaten Zusammenkünften werden künftig nur noch maximal fünf Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen dürfen. Vom 23. Dezember bis zum 1. Januar seien bei privaten Zusammenkünften bis zu zehn Menschen zulässig.

Tschentscher richtete einen dringenden Appell an die Hamburger, auf Feuerwerk, Alkoholgenuss und nicht notwendige Feiern zu verzichten.

Ein generelles Böllerverbot soll es nicht geben, allerdings soll Feuerwerk an besonders belebten Orten wie den St.-Pauli-Landungsbrücken oder dem Jungfernstieg untersagt werden.

Die Schulferien sollen wie geplant am 19. Dezember beginnen und am 4. Januar enden.

18.21 Uhr: Gastronomie und Tourismus wünschen sich Planungssicherheit

Die Verlängerung des Teil-Lockdowns bis zum 20. Dezember ist ein schwerer Schlag für Hotellerie und Gastronomie. Für beide Branchen fällt ein Großteil des umsatzstarken Monats weg.

„Die Katastrophe setzt sich im Dezember fort“, sagte Vorstandschef Wolfgang Raike vom Tourismusverband Hamburg der Deutschen Presse-Agentur.

Einzige Hoffnung bis der Zeitraum von Weihnachten bis Silvester. Und für diesen fordern die Branchen Planungssicherheit.

„Es muss schnell eine Ansage kommen. Diese ist entscheidend für die Maßnahmen der Hotels und der Restaurants“, sagte der Vizepräsident des Dehoga Hamburg, Niklaus Kaiser von Rosenburg.

12.19 Uhr: Inzidenzwert in Hamburg sinkt deutlich

Das sind doch mal gute Nachrichten. In Hamburg meldete der Senat zwar mit 360 Neuinfektionen ähnliche viele Fälle, wie in den beiden Tagen zuvor.

Da aber am letzten Donnerstag wegen vieler Nachmeldungen 659 neue Fälle bekannt wurden, sinkt der Inzidenzwert der Neuinfektionen der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner deutlich. Und zwar von 137,9 auf 122,1.

Auch aus den Krankenhäusern gibt es gute Nachrichten: Der Hamburger Senat vermeldet zwar mit 314 stationären Fällen zwei mehr als am Vortag, die Zahl der Intensivpatienten ist hingegen deutlich gesunken: von 88 auf 79.

11.23 Uhr: Hamburg errichtet Impfzentrum in den Messehallen

Hamburg errichtet in den Messehallen ein zentrales Impfzentrum für täglich bis zu 7000 Corona-Impfungen. Das teilte der Senat am Donnerstag mit. „Sobald ein Impfstoff angeliefert werden kann, werden wir in Hamburg mit den Impfungen beginnen“, wird Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) zitiert. Das Impfzentrum soll demnach spätestens Mitte Dezember betriebsbereit sein.

Leonhard betonte: „Wenn ein Impfstoff bei uns zugelassen wird, dann ist er sicher.“ Wer zuerst geimpft wird, ist bundeseinheitlich gesetzlich geregelt. Eine Konkretisierung der Empfehlungen der unabhängigen Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut erwartet die Behörde Anfang Dezember.

Voraussichtlich werden zunächst nur Beschäftigte aus dem medizinisch-pflegerischen Bereich, Personal in der kritischen Infrastruktur sowie Angehörige von Risikogruppen geimpft.

Mittwoch, 25. November

21.05 Uhr: In der Schanze gibt's wohl kein Corona

Auch in Hamburt des Gastronomie-Betrieb still, eigentlich. In der Schanze in Hamburg zeigen sich die vergangenen Tage aber auch andere Szenen: Menschen stoßen in Gruppen mit Glühwein an, halten Abstände nicht ein, tragen keine Masken – teils sogar bis tief in die Nacht. Das berichtet die „Hamburger Morgenpost“ (Mopo).

Am Mittwoch um kurz nach 1 Uhr etwa sei der Straßenzug am Schulterblatt noch voll gewesen. Sollte der Glühwein eigentlich als „To-Go-Getränk“ mitgenommen werden, tranken viele gleich vor Ort.

Zu den Läden, die das heiße Getränk mit Alkoholzusatz verkaufen, gehörten demnach auch Bars, die in der Vergangenheit wegen Corona-Verstößen bereits geschlossen bleiben mussten. Vor einigen hätten sogar für die eigentlich verbotene Außennutzung Stühle gestanden.

„Das Bezirksamt Altona betrachtet diese Entwicklung mit Sorge und hat Teams im Außendiensteinsatz, die während der Woche und aber auch an den Wochenenden abends präsent sind“, teilte eine Sprecherin der „Mopo“ mit.

17.50 Uhr: 20 Mitarbeiter in Block House-Fleischerei positiv getestet

Rund 20 Mitarbeiter sind in der Hamburger Fleischerei der Steakhouse-Kette Block House positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Angestellten befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne, einer von ihnen war zeitweise in stationärer Behandlung im Krankenhaus, wie eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch sagte. Mitte November wurde demnach der erste Mitarbeiter bei seinem Hausarzt positiv auf das Virus getestet. Nach weiteren Tests sei man auf die jetzige Zahl gekommen, sagte die Sprecherin.

Die Produktion in dem Betrieb mit mehr als 130 Beschäftigten im Stadtteil Hummelsbüttel läuft nach Angaben der Sprecherin weiter. Die Mitarbeiter wurden demzufolge mit FFP2-Masken ausgestattet, zudem soll es diese Woche noch eine weitere Reihentestung geben.

Einzelnen Mitarbeitern stellt das Unternehmen eine Wohnung zur Verfügung, wie die Sprecherin sagte. Bis zu fünf Angestellte leben demnach jeweils in einer der insgesamt sechs Wohnungen zusammen. Unter den Bewohnern seien den Informationen zufolge auch Positiv-Getestete.

15.50 Uhr: 54 Corona-Neuinfektionen an 40 Hamburger Schulen gemeldet

Die Hamburger Schulbehörde meldet aktuell 54 Corona-Neuinfektionen an 40 Schulen, davon 39 Schüler sowie 15 Schulbeschäftigte. Insgesamt liegen danach 518 Infektionen an 177 Schulen vor, davon 433 Schüler sowie 85 Schulbeschäftigte, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Bei 256.000 Schülern insgesamt entspricht dies einem Anteil von 0,17 Prozent, bei den 34.400 Schulbeschäftigten einem Anteil von 0,25 Prozent.

Insgesamt befinden sich 90 Klassen (von rund 9500) sowie 251 weitere Schulbeschäftigte in Quarantäne. Insgesamt seien 2917 Schüler in Quarantäne, das entspricht 1,1 Prozent der gesamten Schülerschaft.

13.44 Uhr: Hamburg meldet die Neuinfektionen

Der Hamburger Senat meldet am Mittwoch 363 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Am vergangenen Mittwoch waren es nur 246 Fälle. Der Inzidenzwert der Infektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen steigt somit von 131,7 auf 137,9. Am Vortag war der Wert noch gesunken.

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In Hamburg werden aktuell 312 Personen stationär behandelt, eine mehr als am Vortag. Auf der Intensivstation liegen 88 Menschen und damit zwei weniger als Dienstag.

7.42 Uhr: HIER erklimmt der Norden die Spitze

Forscher haben bereits drei erfolgreiche Corona-Impfstoffe entwickelt, die Politiker möchten diese so bald wie möglich zugänglich machen. Doch die Impfbereitschaft der Deutschen ist beim Thema Corona im europäischen Vergleich mit 57 Prozent nicht gerade hoch. So liegen beispielsweise die Werte in Dänemark und Großbritannien mit 71 und 69 Prozent wesentlich höher.

„Nachdem seit Beginn der Pandemie die Impfbereitschaft kontinuierlich gesunken ist, stabilisieren sich die Werte erstmals, allerdings auf einem niedrigen Niveau. Ob auf diese Weise eine Herdenimmunität in der Bevölkerung zu erzielen ist, bleibt ungewiss“, sagt Prof. Dr. Jonas Schreyög von der Universität Hamburg.

Laut des Experten zeichne sich allerdings ein Trend ab: Die Menschen im Norden zeigen mit 63 Prozent eine weitaus höhere Impfbereitschaft als der Rest des Lande und sind damit Spitzenreiter:

  • Westliche Bundesländer: 57 Prozent
  • Südliche Bundesländer: 55 Prozent
  • Östliche Bundesländer: 52 Prozent

Laut „Hamburger Abendblatt" könnte die Impfungen in Hamburg übrigens ab dem 15. Dezember beginnen. Geimpft wird in den Messehallen und mit mobilen Impf-Teams.

Dienstag, 24. November

14.00 Uhr: Hamburger Senat zu Corona-Lockdown: Die Welle wurde gebrochen

Nach gut drei Wochen Corona-Lockdown sieht der Hamburger Senat ein ermutigendes Zeichen. Der Sieben-Tage-Wert sei in der Hansestadt von 156,4 vor einer Woche auf 131,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gesunken, erklärte Senatssprecher Marcel Schweitzer am Dienstag. „Das ist ein Zeichen dafür, dass die Welle gebrochen wurde.“

Besorgniserregend sei die Zunahme der Intensivpatienten. Diese stieg innerhalb einer Woche von 85 auf 90. Darum sollten weiterhin alle nicht notwendigen Kontakte vermieden und die Hygieneregeln eingehalten werden. Hamburg sei auf einem guten Weg, aber das Ziel sei, deutlich unter einen Sieben-Tage-Wert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner zu kommen.

12.30 Uhr: 392 Corona-Neuinfektionen in Hamburg – Sieben-Tage-Wert sinkt

Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen ist am Dienstag um 392 gestiegen. Der wichtige Warnwert – die Zahl der Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen – sank aber von 133,4 auf 131,7 wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Am Montag war die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen um 237 gestiegen.

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich in Hamburg damit 23.331 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Rund 14.200 von ihnen gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) inzwischen als genesen.

In Hamburger Krankenhäusern und Kliniken wurden mit Stand vom Montag 311 Covid-19-Patienten behandelt, neun weniger als am Freitag. Auf der Intensivstationen lagen 90 Covid-19-Patienten, einer mehr als am Freitag.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie in Hamburg an Covid-19 gestorbenen Menschen wurde von der Stadt unverändert mit 281 angegeben. Das RKI meldete mit Stand Dienstag für die Hansestadt 339 Tote – einer mehr als am Vortag.

Montag, 23. November

12.05 Uhr: Zahl der Neuinfektionen leicht gestiegen

Die Zahl der Neuinfektionen ist im Vergleich zum Vortag leicht gestiegen. Die Stadt Hamburg vermeldet 237 neue bestätigte Fälle von Covid-19. Am Vortag waren es 172 gewesen.

Am letzten Montag lag die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus bei 185. Somit steigt der Inzidenzwert der Infektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen leicht von 130,6 auf 133,4.

320 Menschen werden in Hamburg stationär behandelt, 89 auf der Intensivstation.

In Hamburger Krankenhäusern werden aktuell 320 Personen wegen Corona behandelt. 89 davon auf der Intensivstation.

Sonntag, 22. November

20.30 Uhr: Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen – DAS ändert sich ab Montag

Hamburgs rot-grüner Senat hat die Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen an einigen Stellen gelockert und an anderen verschärft. So muss von Montag an den Sankt-Pauli-Landungsbrücken und in der Straße Mühlenkamp keine Mund-Nasen-Bedeckung mehr getragen werden, wie die Sozialbehörde am Sonntag mitteilte.

An anderen Stellen – etwa am Steindamm, rund um den Steintorplatz, am Schulterblatt sowie rund um den Alma-Wartenberg-Platz – sei die Maskenpflicht dagegen zeitlich ausgeweitet worden.

+++ Hamburg: Menschen errichten Barrikaden auf dem Jungfernstieg – Polizei mit Wasserwerfern im Einsatz +++

Der Senat verpflichtet die Bürger zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bislang nur an Orten, „in denen wegen eines erhöhten Passantenaufkommens oder räumlicher Enge kein ausreichender Abstand eingehalten werden kann“.

Eine großflächige ganztägige Maskenpflicht im öffentlichen Raum sei nach wie vor nicht vorgesehen. >> HIER findest du eine Liste der betroffenen Straßen.

12.08 Uhr: Zahl der Neuinfektionen sinkt deutlich

Die Zahl der Neuinfektionen ist im Vergleich zu den Vortagen deutlich gesunken. Die Stadt Hamburg vermeldet 172 neue bestätigte Fälle von Covid-19. Am Vortag waren es 433 gewesen. Damit sinkt der Sieben-Tage-Wert weiter. Er liegt aktuell bei 130,6. Diese Zahlen machen Hoffnung.

In Hamburger Krankenhäusern werden aktuell 320 Personen wegen Corona behandelt. 89 davon auf der Intensivstation.

11.37 Uhr: Hausärzte beklagen Mangel an Grippeimpfstoff

Die zunehmende Angst vieler Menschen vor einer gleichzeitigen Corona- und Grippeerkrankung hat in Hamburg zu einem Ansturm auf Grippeimpfungen und zu einer Verknappung des Impfstoffs geführt.

Manche Praxen säßen bereits seit Wochen auf dem Trockenen, berichtete der zweite Vorsitzende des Hamburger Hausärzteverbands, Mike Müller-Glamann. In seiner Praxis in Hamburg-Bramfeld gebe es seit drei Wochen keine einzige Impfdosis mehr.

Samstag, 21. November

12.16 Uhr: Uni-Klinikum verschiebt jede dritte nicht dringliche OP wegen Corona

Wegen der gestiegenen Anzahl von Corona-Intensivpatienten verschiebt das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) zurzeit rund 40 nicht dringend notwendige Operationen pro Tag. Das sei etwa jeder dritte Eingriff dieser Art, erklärte eine Sprecherin.

Dabei gehe es etwa um Adipositasoperationen, die Behandlung von Leistenbrüchen, Kieferfehlstellungen oder um Operationen bei gutartigen Diagnosen wie zum Beispiel Schilddrüsenfunktionsstörungen. Auch ein Teil der ambulanten Termine müsse derzeit verschoben werden. „Das UKE reagiert damit auf die dynamische und ernstzunehmende Lage“, erklärte die Sprecherin weiter.

11.45 Uhr: 433 Neuinfektionen, Inzidenzwert sinkt

Die Zahl der Neuinfektionen ist wieder gestiegen. Während sie tags zuvor um 362 Fälle gestiegen war, vermeldet die Stadt Hamburg am Sonnabend 433 neue bestätigte Fälle von Covid-19 im Vergleich zum Vortag.

Der Inzidenzwert sinkt indes weiter. Während er gestern bei 139,4 liegt er heute bei 134,4. Der Wert steht für die Anzahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner.

10.33 Uhr: Bürgermeister Peter Tschentscher erhält Offenen Brief

Rund ein Dutzend bekannter Persönlichkeiten aus dem Kulturbereich haben einen Offenen Brief an Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher unterzeichnet. Sie fordern eine Öffnung der Hamburger Kultureinrichtungen.

„Wir bitten Sie nachdrücklich: Setzen Sie sich beim nächsten Treffen mit der Kanzlerin und Ihren Kolleginnen und Kollegen der anderen Länder dafür ein, dass Kultur- und Bildungseinrichtungen wie Opern, Theater, Konzertsäle, Kinos und Museen zügig wieder geöffnet werden“, heißt es in dem Brief.

Mehr über den Brief und seinen Hintergrund erfährst du >>> hier.

Freitag, 20. November

21.30 Uhr: Riesen Corona-Ausbruch an einer Schule in Hamburg-Veddel

An einer Schule in Hamburg-Veddel sind fast 100 Corona-Infektionen festgestellt worden. Die Zahl habe sich bis Donnerstag um 65 Fälle erhöht, so dass es nun insgesamt 94 Infektionen seien, teilte die Schulbehörde am Freitag mit.

Insgesamt 550 Schüler und Beschäftigte der Grund- und Stadtteilschule seien getestet worden. Auch bei der sehr kleinen Schul-Zweigstelle Billbrookdeich deute eine Reihentestung darauf hin, dass viele der 100 Schüler mit Corona infiziert seien, hieß es. Beide Schulen würden bis zur Aufklärung der Lage vorsorglich auf Distanzunterricht umgestellt.

17.50 Uhr: Ein Kommentar: Dieser berührende Fall zeigt, was es in Sachen Corona braucht!

Diese zweite Welle der Pandemie in Hamburg stellt Familien erneut vor große Herausforderungen, wie das berührende Beispiel einer Alleinerziehenden aus Hamburg-Farmsen zeigt.

Ihre Tochter musste 14 Tage in Quarantäne. Die Mutter war vom einen Moment auf den anderen auf sich alleine gestellt: mit der Betreuung ihrer vierjährigen Tochter und ihres neunjährigen Sohnes, der einer Risikogruppe angehört, sowie mit der Frage: Wer wird einkaufen für sie und die Kinder?

Im Gespräch mit MOIN.DE sagte die 30-jährige Mutter: „Ich fühle mich so alleingelassen.“ Sie suchte Unterstützung in einer Facebook-Gruppe von und für Hamburger: „Ich bitte ungern darum, aber ich brauche Hilfe.“ >>> Hier die ganze Geschichte lesen.

13.15 Uhr: Zahl der Neuinfektionen sinkt, Zahl der Toten steigt

Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen ist am Freitag um 362 gestiegen. Der wichtige Corona-Warnwert - die Zahl der Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen - sank dagegen im Vergleich zum Vortag von 148,5 auf 139,4, wie die Gesundheitsbehörde am Freitag mitteilte.

Am Donnerstag war die Zahl mit 659 Fällen noch einmal in die Höhe geschnellt und hatte fast den bisherigen Tageshöchstwert (660) erreicht.

Das Robert Koch-Institut (RKI) zählte mit Stand Freitag für die Hansestadt allerdings 331 Tote – das sind 13 mehr als am Vortag. So deutlich steigt die Zahl selten innerhalb eines Tages.

11.05 Uhr: „Wir haben einen unglaublichen Brief erhalten“

Eigentlich hatte es vonseiten der Stadt in der Zeit zwischen erstem und zweitem Lockdown geheißen, dass man der Gastronomie sehr entgegenkommen wolle. Der Brief, den ein Lokal in Hamburg bekommen hat, erweckt den Eindruck aber ganz und gar nicht.

Die Restaurant-Betreiber sind entsetzt: „Wir haben einen unglaublichen Brief erhalten. Da fällt einem die Maske aus dem Gesicht!“ Hier die ganze Geschichte lesen >>

Donnerstag, 19. November

20.22 Uhr: Schulen sollen laut Behörde kein Pandemie-Treiber sein

Schulen sind nach Einschätzung der Hamburger Schulbehörde keine Treiber der Corona-Pandemie. Das teilte Schulsenator Ties Rabe (SPD) am Donnerstag in Hamburg mit, nachdem die Behörde die Infektionszahlen bei Schülern acht Wochen lang genau ausgewertet hatte: „Unsere Zahlen sind recht klar: 4:1 Infektionen außerhalb der Schule im Vergleich zu Infektionen in der Schule.“

Von den 372 Mädchen und Jungen, die sich zwischen den Sommer- und Herbstferien angesteckt haben, „haben 292 sich vermutlich gar nicht in der Schule infiziert“, sagte er. Das habe die Prüfung der Fälle durch persönliche Gespräche ergeben.

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Im Erhebungszeitraum gab es an 171 von 472 Hamburger Schulen mindestens einen Corona-Fall. „Sehr, sehr häufig haben wir einzelne Infektionen vorgefunden in Schulen, in denen es gar keine weitere Infektion gab. Dann muss man ganz nüchtern sagen: Dann kann man sich eigentlich in der Schule gar nicht infiziert haben.“

Das sei bei fast drei Viertel der Schulen so gewesen. Bei 116 der 372 infizierten Schüler gab es an der Schule mindestens einen weiteren Fall. 36 davon wiederum holten sich die Infektion nachweislich in ihrer Freizeit, bei Feiern oder in der Familie. Damit könnten lediglich 80 Corona-Fälle vielleicht auf eine Infektion in der Schule zurückgehen, so Rabe.

Die Hamburger Linken kritisierten, die Zahlen hätten mit Blick auf das derzeitige Infektionsgeschehen kaum Aussagekraft. „Von August bis Oktober war es ja sonnig und trocken“, sagte Sabine Boeddinghaus, bildungspolitische Sprecherin der Linke-Bürgerschaftsfraktion. Das betonte auch Birgit Stöver, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Die Infektionszahlen sind erst nach den Herbstferien in der ganzen Stadt nach oben geschnellt.“

18.22 Uhr: Hilfen können ab dem 25. November beantragt werden

Die von der Corona-Pandemie und dem Teil-Lockdown gebeutelte Hamburger Wirtschaft bekommt weitere finanzielle Unterstützung. Die Höhe der Bundesmittel für Hamburg übersteige die Summe von einer halben Milliarde Euro, sagte Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) am Donnerstag.

Solo-Selbstständige könnten ab dem 25. November Abschlagszahlungen bis zu 5000 Euro aus den Novemberhilfen beantragen. Auch Unternehmen und Einrichtungen, die besonders von den verordneten Schließungen betroffen sind, können profitieren. Unternehmen sollen 75 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes im November 2019 bekommen.

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Zudem gibt es eine zweite und dritte Phase an Überbrückungshilfen für kleinere und mittlere Unternehmen wie Hotels oder Veranstalter. Die Programme decken den Zeitraum bis zum 30. Juni nächsten Jahres ab. Alle Antragsteller sollen professionelle Hilfe durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte in Anspruch nehmen können. Die Kosten dafür soll ebenfalls der Bund übernehmen.

Der Bund der Steuerzahler begrüßte die Hilfen grundsätzlich. „Es ist dabei besonders wichtig, dass die Maßnahmen einen größtmöglichen Effekt in Hamburg erzielen, damit die Gelder der Hamburger Steuerzahler bestmöglich eingesetzt werden“, erklärte der Landesvorsitzende des Steuerzahlerbundes, Lorenz Palte.

Wegen großer Unsicherheit über die weiteren Corona-Maßnahmen falle es vielen Unternehmen schwer, die richtige Entscheidung bei der Wahl von Förderhilfen zu treffen. Es sei daher unglücklich, dass die Details zu den Förderbedingungen bei der dritten Phase der Überbrückungshilfe ab Januar noch nicht feststünden

12.30 Uhr: Infektionen fast wieder auf Rekordhoch

Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen ist am Donnerstag wieder um 659 Fälle in die Höhe geschnellt und hat damit fast den Tageshöchstwert (660) von vor einer Woche erreicht.

Der wichtige Corona-Warnwert - die Zahl der Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen - blieb im Vergleich zum Vortag bei 148,5, wie die Gesundheitsbehörde am Donnerstag mitteilte. Vor einer Woche hatte er noch bei 165,2 gelegen.

Ab einem Wert von 50 gilt eine Region als Risikogebiet.

11.50 Uhr: Betrüger treibt sein Unwesen

Ein Betrüger hat sich am Telefon einem 84-Jährigen gegenüber als Arzt ausgegeben und für dessen angeblich corona-infizierten Sohn 24.000 Euro für dringend nötige Spritzen gefordert. Weil der Mann so viel Geld nicht im Haus hatte, habe er dem angeblichen Mediziner des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) 12.000 Euro von der Bank in Aussicht gestellt, berichtet die Polizei.

Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin habe allerdings die Polizei alarmiert. Die Beamten nahmen nach einer fingierten Geldübergabe in Hamburg-Harburg einen 40-Jährigen fest. Nach den Komplizen werde weiter ermittelt.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang zu gesundem Misstrauen gegen Anrufer, die Geld oder Wertsachen einfordern. Wichtig sei, den Namen des Anrufers nicht zu erraten, sondern ihn sich nennen zu lassen. Bei angeblichen Verwandten könne ein Detail aus der gemeinsamen Vergangenheit erfragt werden. Beim geringsten Zweifel sollte einfach aufgelegt und die Polizei unter 110 informiert werden.