Hamburg: Keine guten Aussichten! Diese Ansage von Bürgermeister Tschentscher macht wenig Hoffnung!

Hamburg: Bürgermeister Tschentscher macht eine deutliche Ansage.
Hamburg: Bürgermeister Tschentscher macht eine deutliche Ansage.
Foto: imago images/Chris Emil Janßen
  • Corona in Hamburg – alles, was du zum Thema wissen musst
  • Die wichtigsten News und Entwicklungen erfährst du hier im Newsblog von MOIN.DE

Hamburg. Corona in Hamburg: Täglich vermeldet die Gesundheitsbehörde der Hansestadt viele Neuinfektionen mit Covid-19. Die Stadt versucht mit verschiedenen Maßnahmen, diese Entwicklung aufzuhalten.

Zahlen aktuell: Seit Beginn der Pandemie gab es in Hamburg laut Senat insgesamt 25.475 Infektionen mit dem Coronavirus. Die große Mehrheit dieser Erkrankten ist aber wieder gesund. Bisher starben in Hamburg laut des Instituts für Rechtsmedizin 340 Personen infolge einer Covid-19-Erkrankung. Das Robert-Koch-institut (RKI) zählt für Hamburg 385 Tote.

Hamburg: Aktuelle Entwicklungen und Nachrichten zum Thema Corona in unserem News-Blog

In unserem News-Blog erfährst du alles Wichtige rund um Corona in Hamburg. Was ist erlaubt, was nicht? MOIN.DE hält dich über die aktuelle Situation sowie neue Entwicklungen und Entscheidungen auf dem Laufenden.

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Alles, was du über Corona wissen musst:

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Coronavirus in Hamburg: Aktuelle News in unserem News-Blog

+++ News-Blog hier aktualisieren +++

Donnerstag, 3. Dezember

14.30 Uhr: Weniger Neuinfektionen in Hamburg – Inzidenzwert sinkt

Gute Nachrichten aus der Hansestadt! Am Donnerstag wurden in Hamburg 306 Neuinfektionen gemeldet, am Vortag waren es noch 326 neue Fälle.

Dadurch sinkt auch der Inzidenzwert auf jetzt 90,9 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen. Die Tendenz geht also weiter nach unten.

11.40 Uhr: Hamburger Virologe zweifelt an Corona-Strategie

Mit dem derzeit geltenden Teil-Lockdown ist eine deutschlandweite deutliche Reduktion der Corona-Neuinfektionen aus Sicht des Hamburger Virologen Jonas Schmidt-Chanasit bis Weihnachten nicht zu schaffen. „Ich halte das für nicht realistisch“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Allerdings könnte es durchaus sein, dass weitere Regionen eine 7-Tage-Inzidenz von unter 50 erreichen. Dieser Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche an und ist nach wie vor das Ziel der politischen Maßnahmen.

Schmidt-Chanasit sieht in harten Lockdowns keine langfristige Strategie, um die Zahl der Neuinfektionen nachhaltig zu drücken. „Damit verschiebt sich das Problem nur um einige Wochen.“ Die Situation im Sommer habe gezeigt, dass damit nicht die Zahlen dauerhaft niedrig bleiben - trotz intensiver Nachverfolgung durch die Gesundheitsämter. Das Ziel dürfe nicht eine Abfolge von Lockdowns sein, sondern dauerhaft niedrige Infektionszahlen.

Dafür bräuchte es langfristige Strategien für das gesamte nächste Jahr.

Mittwoch, 2. Dezember

22.05 Uhr: Bürgermeister macht wenig Hoffnung auf Lockerungen

Bund und Länder haben eine Verlängerung des Teil-Lockdowns bis zum 10.Januar beschlossen. Bürgermeister Tschentscher verkündete zwar, dass man auf besondere Entwicklungen reagieren könne.

+++ Hamburg: „Historische Fehlentscheidung“ der Hansestadt – nun gibt es eine klare Forderung +++

Es könne aber nicht davon ausgegangen werden, dass die Schließungen der Hamburger Gastronomie- und Kultureinrichtungen zurückgenommen werden könne, selbst wenn der Inzidenzwert unter 50 falle.

Hoffnung auf einen Theater- oder Restaurantbesuch noch in diesem Jahr besteht also nicht. Aber auch am 4.Januar, wenn die Ministerpräsidenten erneut mit der Kanzlerin beraten, werde es noch keine verlässlichen Werte geben.

Zu diesem Zeitpunkt sei noch nicht zu beurteilen, wie sich die Lockerungen der Kontaktbeschränkungen über die Feiertage auf das Infektionsgeschehen ausgewirkt haben.

18.46 Uhr: Düstere Prognose für Einzelhandel

2,6 Milliarden Euro geben die Hamburger laut NDR im November und Dezember aus. Dieses Jahr wird die Summe wohl deutlich geringer ausfallen.

Rund die Hälfte der Deutschen plant in diesem Jahr, die Geschenke zu reduzieren. Das hat fatale Folgen für den Einzelhandel. Schon im November sind die Umsätze eingebrochen. Bei Kleidung und Schuhen um 40 Prozent.

Viele Geschäften haben darauf bereits reagiert: Aktuell haben rund 18 Prozent der Läden in den Einkaufsstraßen von Hamburg vorübergehend dicht gemacht. Das ergab eine Analyse des Marketing-Portals „Sendinblue“.

Brigitte Nolte vom Handelsverband Nord rechnet damit, dass viele Läden im Januar schließen müssen, wenn die Hamburger den Läden nicht die Treue halten.

Noch sieht es leider danach aus, dass noch mehr Leute auf den Online-Handel ausweichen.

12.18 Uhr: Infektionszahlen steigen leicht, Inzidenz sinkt dennoch

Am Mittwoch hat das Gesundheitsbehörde 326 Neuinfektionen für die Hansestadt mitgeteilt. Das ist etwas mehr als am Dienstag, als 289 Fälle gemeldet wurden. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 25.475 Menschen in Hamburg mit dem Coronavirus infiziert.

Bei der Zahl der Todesfälle gibt es hingegen einen sprunghaften Anstieg. So sind mit Stand vom 1. Dezember 340 Menschen in Hamburg an Covid-19 gestorben. Am Dienstag lag der Wert noch bei 281. Das hängt damit zusammen, dass die Hansestadt die Todeszahlen nur noch unregelmäßig aktualisiert.

Am vergangenen Mittwoch waren noch 363 Neuinfektionen gemeldet worden. Dadurch sinkt der Inzidenzwert auf jetzt 93,8 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen. Die Tendenz geht also weiter nach unter.

Insgesamt 329 Patienten werden in Hamburger Krankenhäusern gerade stationär behandelt, 87 davon auf der Intensivstation. Das ist eine Person weniger als noch am Dienstag.

Dienstag, 1. Dezember

19.23 Uhr: Hamburg produziert mehr Müll

Seit dem Ausbruch der Pandemie haben die Hamburger wesentlich mehr Müll produziert. Nach Angaben der Stadtreinigung sind bisher fast 35.500 Tonnen Abfälle aus den Wertstofftonnen und den Gelben Säcken zusammengekommen.

Im Vorjahr waren es rund 33.450 Tonnen. Am deutlichsten sichtbar war die Veränderung im April: Im zweiten Lockdown-Monat haben die Einwohner der Hansestadt ganze 500 Tonnen mehr Plastikmüll entsorgt als im April 2019!

12.19 Uhr: Inzidenzwert sinkt unter 100

Der Inzidenzwert in Hamburg ist unter 100 gesunken. Er liegt jetzt bei 95,7. Das ist ein Erfolg für die Hansestadt. Unter den deutschen Großstädten hat Hamburg damit den niedrigsten Wert.

Die Stadt Hamburg vermeldet zudem 289 neue bestätigte Fälle von Covid-19. 320 Personen werden aktuell wegen Corona in einem Hamburger Krankenhaus behandelt, 88 davon auf der Intensivstation. Diese Zahl hat leider zugenommen. Am Montag waren wegen Corona 79 Patienten auf der Intensivstation.

10.09 Uhr: Private Treffen nur zu fünft

Seit heute gelten in Hamburg schärfere Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Nach der neuen Verordnung des Senats dürfen sich privat nur noch maximal fünf Menschen aus zwei Haushalten treffen. Bislang waren es zehn Personen. Ausgenommen von der Regel sind lediglich Kinder bis 14 Jahre.

Außerdem gilt eine strengere Maskenpflicht, die auf alle öffentlich zugänglichen Gebäude ausgeweitet worden ist. Auch in Warteschlangen und auf Parkplätzen vor Geschäften sowie in Menschenansammlungen muss nun ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Läden bis zu einer Größe von 800 Quadratmetern dürfen weiterhin einen Kunden je zehn Quadratmeter einlassen. Größere Geschäfte dürfen für die über 800 Quadratmeter hinausgehende Fläche nur einen Kunden je 20 Quadratmeter zulassen. Die neue Verordnung gilt vorerst bis zum 20. Dezember.

Während der Weihnachts- und Silvesterzeit sollen die Kontaktbeschränkungen in Hamburg auf zehn Personen aus vier Haushalten gelockert und Hotelübernachtungen für Familienbesuche erlaubt werden. An Silvester soll das Böllern und Abschießen von Raketen an besonders belebten Orten verboten werden.

Montag, 30. November

15.57 Uhr: Neuigkeiten zum Impfzentrum

Es gibt Neuigkeiten zum Impfzentrum in Hamburg in den Messehallen. Stattlich, was die Ärzte dort verdienen, auch die Öffnungszeiten sind bekannt und es wird noch Personal gesucht. Mehr dazu liest du >>> hier.

12.17 Uhr: Weniger Neuinfektionen, Inzidenzwert sinkt

Vor einer Woche waren es noch 237, heute sind es 150 neue bestätigte Fälle von Covid-19. Das sind gute Nachrichten, die Zahl der Neuinfektionen betreffend. Der Inzidenzwert sinkt auf 101,1. Gestern hatte er bei 105,7 gelegen.

Aktuell werden 312 Personen in Hamburger Krankenhäusern behandelt, 79 davon auf der Intensivstation.

11.47 Uhr: Thalia Theater bespielt den Himmel über Hamburg

Schauspieler des Thalia Theaters wollen während der Adventszeit den Himmel über Hamburg bespielen unter dem Motto „Theater der Lüfte“. Auf dem Dach der Elbphilharmonie, dem Turm der Katharinen-Kirche, dem Fernsehturm oder auf einem Hafenkran wollen die Ensemblemitglieder spielen, lesen, singen und performen, teilte das Theater am Montag mit.

Mit den Aktionen möchte das Theater während der Corona-Pandemie ein Lebenszeichen der Hoffnung und des Schönen setzen. Die Kunstaktion findet erstmals am Dienstag statt und wird bis zum 24. Dezember täglich fortgesetzt.

Sonntag, 29. November

12:15 Uhr: Deutlich weniger Neuinfektionen

Die Zahl der Neuinfektionen ist im Vergleich zu den Vortagen deutlich gesunken. Die Stadt Hamburg vermeldet 104 neue bestätigte Fälle von Covid-19. Am Vortag waren es 300 gewesen. Zuletzt wurden am 19. Oktober weniger als 100 Fälle – damals gab es 93 Neuinfektionen.

Damit sinkt zudem auch der Sieben-Tage-Wert weiter. Er liegt aktuell bei 105,7. Diese Zahlen machen Hoffnung.

Samstag, 28. November

12:30 Uhr: 300 Neuinfektionen, aber Sieben-Tage-Wert sinkt

Am vergangenen Samstag wurden in Hamburg 433 Neuinfektionen gemeldet, eine Woche später sind es deutlich weniger. Die Stadt Hamburg verzeichnet 300 neue Corona-Infektionen, am Vortag waren es noch 252 Fälle.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Hansestadt liegt damit bei 109,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner – am Freitag lag er bei 116,3. Laut RKI liegt dieser Wert für Hamburg bei 75.

Freitag, 27. November

18.55 Uhr: Neue Corona-Verordnung für die Hansestadt

Mit einer Infektionsrate von unter 100 je Woche und 100 000 Einwohner scheint die Infektionslage in Hamburg auf einem guten Weg. Die Hansestadt steht besser da als alle anderen Großstädte. Trotzdem werden nun noch einmal Einschränkungen vorgenommen.

+++ Hamburg: Auch wenn es riskant ist – darum ist es dennoch richtig, Familienfeiern an Weihnachten gerade für die Hansestadt zu erlauben +++

  • Kontaktbeschränkungen: Vom ersten bis 20. Dezember dürfen nur noch fünf Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen. Vom 23. Dezember bis zum 1. Januar sollen zehn Personen aus vier Haushalten gemeinsam feiern dürfen.
  • Hotelübernachtungen sollen für Familienbesuche zwischen Weihnachten und Neujahr zulässig sein. Ob Gaststätten öffnen dürfen, ist noch nicht bekannt.
  • Silvesterfeuerwerk wird zwar nicht verboten, aber wohl zeitlich beschränkt. An besonders belebten Orten (Jungfernstieg, Binnenalster, Rathausmarkt, Landungsbrücken, Reeperbahn Alma-Wartenberg-Platz im Stadtteil Ottensen) wird das Böllern untersagt.
  • Die Maskenpflicht gilt für alle öffentlich zugänglichen Gebäude. Auch in Warteschlangen und auf Parkplätzen vor Geschäften sowie in Menschenansammlungen muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Kleine Läden bis zu einer Größe von 800 Quadratmetern dürfen weiterhin einen Kunden je zehn Quadratmeter einlassen. Größere Geschäfte dürfen für die über 800 Quadratmeter hinausgehende Fläche nur einen Kunden je 20 Quadratmeter zulassen.

13.00 Uhr: 252 Corona-Neuinfektionen in Hamburg

Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen ist am Freitag um 252 gestiegen. Der wichtige Warnwert – die Zahl der Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen – sank von 122,1 auf 116,3, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte.

Am Donnerstag war die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen um 360 gestiegen. Vor einer Woche gab es am Freitag 362 neue Fälle.

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich in Hamburg damit nun 24.306 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. In Hamburger Krankenhäusern und Kliniken wurden mit Stand vom Donnerstag 309 Covid-19-Patienten behandelt, fünf weniger als am Mittwoch. Auf Intensivstationen lagen weiterhin 79 Patienten.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie in Hamburg an Covid-19 gestorbenen Menschen wurde von der Stadt unverändert mit 281 angegeben. Das RKI meldete mit Stand Freitag für die Hansestadt 358 Tote – elf mehr als am Tag zuvor.

12.12 Uhr: In Berlin sollen 20.000 Menschen pro Tag gegen Corona geimpft werden – und bei uns?

In den Messehallenwird bereits gebaut. Dort soll schon bald ein riesengroßes Impfzentrum entstehen. Aber ist es groß genug?

Im Vergleich zu Hamburg plant Berlin offenbar gleich sechs solcher Zentren und will bis zu 20.000 Menschen am Tag impfen. Was der Senat dazu sagt, kannst du >> hier lesen.

10.27 Uhr: Hamburger Hotels fordern klare Regeln für Weihnachten

Die aktuellen Corona-Maßnahmen in Hamburg wurden vorerst bis zum 20. Dezember verlängert (siehe Eintrag Donnerstag, 20.35 Uhr). Doch wie geht es danach weiter?

Vor allem Hotels wollen wissen, wie es ab dem 21. Dezember weitergeht. „Bei uns klingeln die Gäste und wollen wissen, wie es um ihre Buchungen steht – noch können wir ihnen keine Antwort liefern“, sagt der Hamburger Hotelier Niklaus Kaiser dem NDR.

Nach Ansicht der Branche lebe es sich im Hotel sicherer und besser als bei der Verwandschaft. Der Senat soll nach Informationen des NDR daher darüber beraten, ob für die Verwandschaft an den Feiertagen eine andere Regelung gelten wird. als für die verbotenen touristischen Reisen.

Auch an der Nordsee ist diese Thematik zuletzt entflammt. Dort könnte es Ausnahmen nach dem Vorbild von Geschäftsreisen geben. Alles Weitere dazu kannst du >> hier lesen.

Donnerstag, 26. November

20.35 Uhr: Senat berät über neue Verordnung

Am Donnerstag haben die Hamburger Staatsräte über eine neue Corona-Eindämmungsverordnung beraten. Am Freitag soll sie bekannt gegeben werden.

+++ Hamburg: Schon wieder Streik! Darauf musst du dich einstellen +++

Bereits am Mittwoch kündigte Bürgermeister Tschentscher an, dass die aktuellen Maßnahmen vorerst bis zum 20. Dezember verlängert werden. Besonders die Kontaktbeschränkungen werden verschärft.

Bei privaten Zusammenkünften werden künftig nur noch maximal fünf Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen dürfen. Vom 23. Dezember bis zum 1. Januar seien bei privaten Zusammenkünften bis zu zehn Menschen zulässig.

Tschentscher richtete einen dringenden Appell an die Hamburger, auf Feuerwerk, Alkoholgenuss und nicht notwendige Feiern zu verzichten.

Ein generelles Böllerverbot soll es nicht geben, allerdings soll Feuerwerk an besonders belebten Orten wie den St.-Pauli-Landungsbrücken oder dem Jungfernstieg untersagt werden.

Die Schulferien sollen wie geplant am 19. Dezember beginnen und am 4. Januar enden.

18.21 Uhr: Gastronomie und Tourismus wünschen sich Planungssicherheit

Die Verlängerung des Teil-Lockdowns bis zum 20. Dezember ist ein schwerer Schlag für Hotellerie und Gastronomie. Für beide Branchen fällt ein Großteil des umsatzstarken Monats weg.

„Die Katastrophe setzt sich im Dezember fort“, sagte Vorstandschef Wolfgang Raike vom Tourismusverband Hamburg der Deutschen Presse-Agentur.

Einzige Hoffnung bis der Zeitraum von Weihnachten bis Silvester. Und für diesen fordern die Branchen Planungssicherheit.

„Es muss schnell eine Ansage kommen. Diese ist entscheidend für die Maßnahmen der Hotels und der Restaurants“, sagte der Vizepräsident des Dehoga Hamburg, Niklaus Kaiser von Rosenburg.

12.19 Uhr: Inzidenzwert in Hamburg sinkt deutlich

Das sind doch mal gute Nachrichten. In Hamburg meldete der Senat zwar mit 360 Neuinfektionen ähnliche viele Fälle, wie in den beiden Tagen zuvor.

Da aber am letzten Donnerstag wegen vieler Nachmeldungen 659 neue Fälle bekannt wurden, sinkt der Inzidenzwert der Neuinfektionen der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner deutlich. Und zwar von 137,9 auf 122,1.

Auch aus den Krankenhäusern gibt es gute Nachrichten: Der Hamburger Senat vermeldet zwar mit 314 stationären Fällen zwei mehr als am Vortag, die Zahl der Intensivpatienten ist hingegen deutlich gesunken: von 88 auf 79.

11.23 Uhr: Hamburg errichtet Impfzentrum in den Messehallen

Hamburg errichtet in den Messehallen ein zentrales Impfzentrum für täglich bis zu 7000 Corona-Impfungen. Das teilte der Senat am Donnerstag mit. „Sobald ein Impfstoff angeliefert werden kann, werden wir in Hamburg mit den Impfungen beginnen“, wird Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) zitiert. Das Impfzentrum soll demnach spätestens Mitte Dezember betriebsbereit sein.

Leonhard betonte: „Wenn ein Impfstoff bei uns zugelassen wird, dann ist er sicher.“ Wer zuerst geimpft wird, ist bundeseinheitlich gesetzlich geregelt. Eine Konkretisierung der Empfehlungen der unabhängigen Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut erwartet die Behörde Anfang Dezember.

Voraussichtlich werden zunächst nur Beschäftigte aus dem medizinisch-pflegerischen Bereich, Personal in der kritischen Infrastruktur sowie Angehörige von Risikogruppen geimpft.

Mittwoch, 25. November

21.05 Uhr: In der Schanze gibt's wohl kein Corona

Auch in Hamburt des Gastronomie-Betrieb still, eigentlich. In der Schanze in Hamburg zeigen sich die vergangenen Tage aber auch andere Szenen: Menschen stoßen in Gruppen mit Glühwein an, halten Abstände nicht ein, tragen keine Masken – teils sogar bis tief in die Nacht. Das berichtet die „Hamburger Morgenpost“ (Mopo).

Am Mittwoch um kurz nach 1 Uhr etwa sei der Straßenzug am Schulterblatt noch voll gewesen. Sollte der Glühwein eigentlich als „To-Go-Getränk“ mitgenommen werden, tranken viele gleich vor Ort.

Zu den Läden, die das heiße Getränk mit Alkoholzusatz verkaufen, gehörten demnach auch Bars, die in der Vergangenheit wegen Corona-Verstößen bereits geschlossen bleiben mussten. Vor einigen hätten sogar für die eigentlich verbotene Außennutzung Stühle gestanden.

„Das Bezirksamt Altona betrachtet diese Entwicklung mit Sorge und hat Teams im Außendiensteinsatz, die während der Woche und aber auch an den Wochenenden abends präsent sind“, teilte eine Sprecherin der „Mopo“ mit.

17.50 Uhr: 20 Mitarbeiter in Block House-Fleischerei positiv getestet

Rund 20 Mitarbeiter sind in der Hamburger Fleischerei der Steakhouse-Kette Block House positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Angestellten befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne, einer von ihnen war zeitweise in stationärer Behandlung im Krankenhaus, wie eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch sagte. Mitte November wurde demnach der erste Mitarbeiter bei seinem Hausarzt positiv auf das Virus getestet. Nach weiteren Tests sei man auf die jetzige Zahl gekommen, sagte die Sprecherin.

Die Produktion in dem Betrieb mit mehr als 130 Beschäftigten im Stadtteil Hummelsbüttel läuft nach Angaben der Sprecherin weiter. Die Mitarbeiter wurden demzufolge mit FFP2-Masken ausgestattet, zudem soll es diese Woche noch eine weitere Reihentestung geben.

Einzelnen Mitarbeitern stellt das Unternehmen eine Wohnung zur Verfügung, wie die Sprecherin sagte. Bis zu fünf Angestellte leben demnach jeweils in einer der insgesamt sechs Wohnungen zusammen. Unter den Bewohnern seien den Informationen zufolge auch Positiv-Getestete.

15.50 Uhr: 54 Corona-Neuinfektionen an 40 Hamburger Schulen gemeldet

Die Hamburger Schulbehörde meldet aktuell 54 Corona-Neuinfektionen an 40 Schulen, davon 39 Schüler sowie 15 Schulbeschäftigte. Insgesamt liegen danach 518 Infektionen an 177 Schulen vor, davon 433 Schüler sowie 85 Schulbeschäftigte, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Bei 256.000 Schülern insgesamt entspricht dies einem Anteil von 0,17 Prozent, bei den 34.400 Schulbeschäftigten einem Anteil von 0,25 Prozent.

Insgesamt befinden sich 90 Klassen (von rund 9500) sowie 251 weitere Schulbeschäftigte in Quarantäne. Insgesamt seien 2917 Schüler in Quarantäne, das entspricht 1,1 Prozent der gesamten Schülerschaft.

13.44 Uhr: Hamburg meldet die Neuinfektionen

Der Hamburger Senat meldet am Mittwoch 363 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Am vergangenen Mittwoch waren es nur 246 Fälle. Der Inzidenzwert der Infektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen steigt somit von 131,7 auf 137,9. Am Vortag war der Wert noch gesunken.

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In Hamburg werden aktuell 312 Personen stationär behandelt, eine mehr als am Vortag. Auf der Intensivstation liegen 88 Menschen und damit zwei weniger als Dienstag.

7.42 Uhr: HIER erklimmt der Norden die Spitze

Forscher haben bereits drei erfolgreiche Corona-Impfstoffe entwickelt, die Politiker möchten diese so bald wie möglich zugänglich machen. Doch die Impfbereitschaft der Deutschen ist beim Thema Corona im europäischen Vergleich mit 57 Prozent nicht gerade hoch. So liegen beispielsweise die Werte in Dänemark und Großbritannien mit 71 und 69 Prozent wesentlich höher.

„Nachdem seit Beginn der Pandemie die Impfbereitschaft kontinuierlich gesunken ist, stabilisieren sich die Werte erstmals, allerdings auf einem niedrigen Niveau. Ob auf diese Weise eine Herdenimmunität in der Bevölkerung zu erzielen ist, bleibt ungewiss“, sagt Prof. Dr. Jonas Schreyög von der Universität Hamburg.

Laut des Experten zeichne sich allerdings ein Trend ab: Die Menschen im Norden zeigen mit 63 Prozent eine weitaus höhere Impfbereitschaft als der Rest des Lande und sind damit Spitzenreiter:

  • Westliche Bundesländer: 57 Prozent
  • Südliche Bundesländer: 55 Prozent
  • Östliche Bundesländer: 52 Prozent

Laut „Hamburger Abendblatt" könnte die Impfungen in Hamburg übrigens ab dem 15. Dezember beginnen. Geimpft wird in den Messehallen und mit mobilen Impf-Teams.