Hamburg: Weniger Neuinfektionen als Samstag ++ DAS machen die Hamburger besonders gerne in Corona-Zeiten

Coronavirus: Verdachtsfall? Das musst du jetzt tun!

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Hamburg. Corona ist wieder da, auch in Hamburg. Täglich vermeldet die Gesundheitsbehörde der Hansestadt viele Neuinfektionen mit Covid-19, Tendenz weiter steigend. Die Stadt versucht, die Entwicklung aufzuhalten.

Zahlen aktuell: Seit Beginn der Pandemie gab es in Hamburg laut Senat insgesamt 11.345 Infektionen mit dem Coronavirus. Die große Mehrheit dieser Erkrankten ist aber wieder gesund. Bisher starben in Hamburg laut Robert-Koch-Institut (RKI) 241 Personen infolge einer Covid-19-Erkrankung.

Hamburg: Aktuelle Entwicklungen und Nachrichten zum Thema Corona in unserem News-Blog

In unserem News-Blog erfährst du alles Wichtige rund um Corona in Hamburg. Was ist erlaubt, was nicht? MOIN.DE hält dich über die aktuelle Situation sowie neue Entwicklungen und Entscheidungen auf dem Laufenden.

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Alles, was du über Corona wissen musst:

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Coronavirus in Hamburg: Aktuelle News in unserem News-Blog

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Sonntag, 25. Oktober

11.50 Uhr: Weniger Neuinfektionen als am Samstag

Am Sonntag hat die Gesundheitsbehörde 168 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie insgesamt 11.513 Menschen an Covid-19 erkrankt.

Dennoch steigt die Inzidenzwert leicht an. Lag dieser am Samstag noch bei 84,2, liegt er jetzt bei 84,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Unverändert bleibt die Zahl der Corona-Patienten. Diese liegt weiterhin bei 105 Menschen, die derzeit in Hamburger Krankenhäusern behandelt werden. Ebenfalls gleich bleibt die Zahl der gestorbenen Menschen (241).

11.30 Uhr: In Pandemie-Zeiten wollen mehr Hamburger angeln

Zander, Hecht oder Karpfen: Während der Corona-Pandemie haben mehr Hamburger das Hobby Angeln für sich entdeckt. Es gebe dazu keine konkreten Zahlen, aber der Trend mache sich deutlich bemerkbar, sagte ein Sprecher der Umweltbehörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Vor der Pandemie war die Stadt von rund 120 000 Anglern ausgegangen. „Die Nachfrage nach sogenannten Ersatzprüfungsurkunden – für verloren gegangene Fischereischeine - hat sich in diesem Jahr verdoppelt“, berichtete der Sprecher weiter. Auch die Zahl der Prüfungstermine für den Angelschein habe bei weitem nicht ausgereicht und ergänzt werden müssen.

„Diese Entwicklung zeigt, dass auch in der Stadt die naturnahe Freizeitgestaltung an Bedeutung gewinnt“, sagte Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne). „Insbesondere junge Menschen finden über das Angeln einen Zugang zur Natur und erleben die Begrenztheit von Ressourcen. Eine wertvolle und begrüßenswerte Erfahrung.“

Samstag, 24. Oktober

12.00 Uhr: Wieder mehr als 300 Neuinfektionen in Hamburg

Auch am Samstag hat die Gesundheitsbehörde wieder mehr als 300 Corona-Neuinfektionen in Hamburg gemeldet. Nach 360 neuen Fällen am Freitag, gibt es heute 360 Neuinfektionen binnen 24 Stunden.

Die Gesamtzahl der Menschen in der Hansestadt, die seit Beginn der Pandemie an Covid-19 erkrankt sind, liegt damit bei 11.345. Der Inzidenzwert steigt von 75,1 auf 84,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Auch die Zahl der Corona-Patienten steigt: 105 Menschen werden derzeit in den Hamburger Krankenhäusern behandelt. Das sind 13 Personen mehr als noch am Vortag.

11.20 Uhr: Innensenator schließt Corona-Kontrollen bei privaten Feiern nicht aus

Nach der Beschränkung privater Zusammenkünfte und Feiern auf zehn Personen in Hamburg schließt Innensenator Andy Grote (SPD) Kontrollen von Wohnungen nicht aus.

„Die Polizei wird jetzt nicht flächendeckend bei den Hamburgern und Hamburgerinnen klopfen, um herauszufinden, ob man sich in der Wohnung mit mehr als zehn Personen aufhält“, sagte Grote am Freitag nach einer Beratung des Senats über eine Verschärfung der Corona-Verordnung.

Er fügte hinzu: „Aber dort, wo wir Hinweise haben oder wo ein Geschehen in einer Wohnung die Aufmerksamkeit der Polizei erregt, werden wir dem natürlich nachgehen.“ Der Senator kündigte an, dass Verstöße gegen die ab Montag geltende Regel auch als Ordnungswidrigkeit geahndet würden. Zur Höhe des Bußgelds äußerte er sich nicht.

Freitag, 23. Oktober

14.43 Uhr: Senat beschließt neue Beschränkungen für Hamburg

Aufgrund der dramatisch ansteigenden Corona-Zahlen und des dynamischen Infektionsgeschehens hat der Senat heute eine neue Kontaktbeschränkung bekannt gegeben.

„Heute haben wir beschlossen, dass Feierlichkeiten und Zusammenkünfte im privaten und öffentlichen Raum wieder auf zehn Personen aus maximal zwei Haushalten beschränken werden“, verkündete Bürgermeister Tschentscher am Freitag auf einer Pressekonferenz.

Diese Maßnahme, die in der Hansestadt schon im März und April die Regel war, habe laut Tschentscher entscheidend dazu beigetragen, die Corona-Zahlen zu verringern. Gelten wird die Beschränkung ab Montag, den 26. Oktober.

Als zweiten Beschluss gab der Bürgermeister bekannt, dass der Dom nun endgültig abgesagt wird. Zum Dritten sollen in Einrichtungen wie Pflegeheimen und Seniorenresidenzen vermehrt Corona-Schnelltests zum Einsatz kommen.

12.30 Uhr: Noch mehr Infektionen als am Vortag

Schon wieder ein neuer Höchststand bei den bestätigten Corona-Neuinfektionen in Hamburg! Nach 276 neuen Fällen gestern, meldeten die Behörden in der Hansestadt heute 360 Neuinfektionen binnen 24 Stunden.

Derzeit werden in Hamburg 92 Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt, 30 davon auf der Intensivstation. Die Zahl der Personen, bei denen nach Angaben die Covid-19-Erkrankung als Todesursache festgestellt wurde, liegt bei 241.

Der Sieben-Tage-Wert kletterte auf 75,1 Infektionen je 100.000 Einwohner. Am Donnerstag hatte dieser Wert bei 64,6 gelegen. Am Montag hatte die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit dem 9. April die kritische Marke von 50 knapp überschritten. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab diesen in rechtlicher Hinsicht maßgeblichen Wert am Freitag für Hamburg mit 52,8 an. Laut Gesundheitsbehörde liegt die Abweichung vor allem in einer verzögerten Erfassung der Daten begründet.

8.35 Uhr: Sondersitzung des Senats zu Corona-Maßnahmen

Hamburgs Senat kommt am Freitag zu einer Sondersitzung zusammen, um über weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie zu beraten. Es dürfte dabei unter anderem um eine Beschränkung der Zahl von Personen gehen, die bei privaten Feiern im eigenen Wohnraum zusammenkommen dürfen. Am Donnerstag hatte die Gesundheitsbehörde 276 neue Corona-Fälle gemeldet – so viele wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie.

Donnerstag, 22. Oktober

15.20 Uhr: Fischmarkt schon wieder verschoben

Der beliebte Fischmarkt in Hamburg Altona darf doch noch nicht am 25. Oktober wieder öffnen. Für einen Sicherheitsdienstleister, der wesentlich zur Umsetzung des Corona-Hygienekonzepts beitragen soll, werde es nach der Ausschreibung erst in diesen Tagen den Zuschlag geben, so der Sprecher des Bezirksamts in Altona am Donnerstag. Die Wiedereröffnung des Fischmarktes liege jedoch im Interesse des Bezirksamtes Altona.

Seit Mitte März müssen Touristen und Hamburger wegen der Corona-Pandemie auf den 300 Jahre alten Fischmarkt verzichten. Üblicherweise sind dort etwa 120 Marktstände aufgebaut. Viele Nachtschwärmer gingen nach einem Abend auf dem Kiez direkt zum Fischmarkt.

+++ Hamburg: Einwohner sind genervt von dieser Corona-Regel – doch vor Ort passiert Erstaunliches +++

Das Anfang September bekannt gewordene Schutzkonzept sieht höchstens 500 Besucher und 60 Händler vor. Das Gelände soll umzäunt werden, mit einem getrennten Ein- und Ausgang und einer Einbahnstraßen-Regelung. Zum Start sollen 20 Sicherheitskräfte den Einlass regeln und auf die Einhaltung der Abstandsregeln achten.

Eigentlich sollte der Fischmarkt ab 25. Oktober wieder stattfinden. Auflagen dafür waren unter anderem weniger Besucher. Laut des Sprechers richte sich nun das Augenmerk für einen neuen Termin auf den November. Zuvor hatte die „Hamburger Morgenpost“ berichtet.

12.30 Uhr: Rekordzahl an Neuinfektionen

Sieben Monate nach dem Höhepunkt der ersten Corona-Welle sind in Hamburg so viele Neuinfektionen registriert worden wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie.

Die Gesundheitsbehörde meldete am Donnerstag 276 neue Fälle. Der bisherige Rekordwert der Hansestadt war am 24. März mit 248 Corona-Infektionen gemeldet worden.

Der Sieben-Tage-Wert kletterte auf 64,6 Infektionen je 100 000 Einwohner. Am Mittwoch hatte dieser Wert bei 58,9 gelegen. Am Montag hatte die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit dem 9. April die kritische Marke von 50 knapp überschritten. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab diesen in rechtlicher Hinsicht maßgeblichen Wert am Donnerstag für Hamburg mit 46,5 an.

Mittwoch, 21. Oktober

12.25 Uhr: Krasse Verluste für HVV

Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) erwartet in diesem Jahr rund eine Viertelmilliarde weniger Einnahmen als zunächst gedacht. Die coronabedingten Einnahmeausfälle im öffentlichen Nahverkehr gebe es nicht nur in Hamburg, teilte die Verkehrsbehörde am Mittwoch mit.

„Der Bund hat für diese Situation zusätzliche Gelder in Höhe von 2,5 Milliarden Euro bundesweit bereit gestellt, mit denen die ÖPNV-Unternehmen unterstützt werden.“

Die Mindereinnahmen müssten also nicht ausschließlich durch Hamburger Steuermittel bezahlt werden. Zuvor hatte der Sender NDR 90,3 über den Rückgang der Einnahmen berichtet.

12.20 Uhr: 201 Neuinfektionen

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg erneut stark gestiegen. Die Gesundheitsbehörde meldete am Mittwoch 201 neue Fälle. Am Dienstag waren 204 Neuinfektionen hinzugekommen. Der Sieben-Tage-Wert kletterte auf 58,9 Infektionen je 100.000 Einwohner.

Am Dienstag hatte dieser Wert bei 55,4 gelegen. Am Montag hatte die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit dem 9. April die kritische Marke von 50 knapp überschritten.

11.45 Uhr: Unglaubliche Szene bei Kontrolle

In der Talkshow von Markus Lanz hat der Chef des Bezirksamts Hamburg-Mitte von einer unfassbaren Szene berichtet.

Der Politiker und sein Team seien durch St. Pauli gelaufen, um die angeordnete Sperrstunde zu kontrollieren. Als der Rundgang eigentlich schon für beendet erklärt war, begegneten den Beamten ein paar junge Menschen, die einen Club verließen.

Droßmann und sein Team betraten den Laden – und trauten ihren Augen nicht. Hier weiterlesen >>>

Dienstag, 20. Oktober

20.32 Uhr: Besorgniserregendes Erlebnis mit dem Gesundheitsamt

Was ein Arbeitskollege von Peter K. aus Hamburg erlebt hat, ist höchst besorgniserregend. Der Mann ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie das Gesundheitsamt reagierte, bzw. nicht reagierte sorgt für Angst. >>> HIER kannst du den vollständigen Artikel lesen.

15.02 Uhr: Senat will über Beschränkungen von Feiern beraten

Zur Eindämmung der Pandemie will der Senat möglicherweise weitere Kontaktbeschränkungen beschließen, wie Bürgermeister Tschentscher am Dienstag ankündigte.

Der Senat werde darüber beraten, wenn die Zahl der Neuinfektionen in sieben Tagen je 100.000 Einwohner weiter über 50 liegt. Laut Beschluss von Bund und Ländern dürften sich dann nur noch zehn Personen zu privaten Feiern im öffentlichen und privaten Raum treffen.

Welche Einschränkungen momentan für die Hansestadt gelten, kannst du >>> HIER lesen.

13.12 Uhr: Keine neuen Hilfen

Viele Restaurants, Bars und Clubs stehen wegen des Katastrophen-Jahres 2020 vor der Pleite.

Neue finanzielle Hilfen stehen laut Bürgermeister Peter Tschentscher aber nicht in Aussicht. Man habe schon viel geholfen und viele Gastronomen könnten ihr Geschäft auch trotz Sperrstunde bis 23 Uhr weiter betreiben, sagte er am Dienstag im Rathaus. Trotzdem habe man natürlich ein Interesse daran, dass die Gastronomie gut durch die Zeit komme.

+++ Hamburg ist Risikogebiet! DIESE wichtigen Regeln musst du jetzt kennen +++

An der Sperrstunde will der Senat in jedem Fall weiter festhalten.

Peter Tschentscher und Innensenator Andy Grote (beide SPD) kritisierten zudem, dass bei vielen Betrieben in der Vergangenheit verschiedenste Regelverstöße festgestellt worden seien.

Warum es immer wieder paradox erscheint, wenn ausgerechnet Andy Grote auf die Einhaltung von Regeln plädiert und was er sich selbst in diesem Sommer erlaubte, kannst du >>> hier nachlesen.

12.47 Uhr: Wohl kein Dom im November

Hamburgs Bürgermeister macht aufgrund der hohen Infektions-Zahlen wenig Hoffnung auf einen Dom im November. Die Chancen dafür seien sehr gering, sagte Peter Tschentscher. Er könne sich aktuell nicht vorstellen, dass der Dom stattfinde.

Das Volksfest sollte eigentlich am 6. November starten und bis zum 6. Dezember laufen.

Weihnachtsmärkte hätten nur eine Chance, wenn es das Infektionsgeschehen bis dahin zulasse, sagte Tschentscher. Da bis Weihnachten noch etwas Zeit sei, werde es dazu in den nächsten Wochen weitere Informationen geben.

12.30 Uhr: Senat verkündet Neue Infizierten-Zahlen

Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat am Dienstag auf einer Landespressekonferenz die neuen Infizierten-Zahlen verkündet.

Demnach wurden seit Montag 204 neue Fälle in Hamburg registriert. Der Inzidenzwert liegt damit bei 55,5 Infizierten pro 100.000 Einwohner und weiter über der Marke von 50. Hamburg gilt damit als Risikogebiet. Die meisten Infizierten sind derzeit in der Altersgruppe der 20 bis 29-Jährigen zu finden.

20 Personen liegen derzeit auf der Intensivstation, am Montag waren es noch 17.

+++ Bei Hamburg: Auto soll gezielt in Demonstranten gefahren sein – schon vorher gab es einen Zwischenfall +++

Meistens seien Ausbruchsgeschehen im familiären Umfeld zu verzeichnen, sagte Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard. Oft sei aber auch unbekannt, wo die Leute sich angesteckt haben.

Sollte Hamburg am Mittwoch zum dritten Mal den Wert von 50 reißen, was sehr wahrscheinlich ist, werden neue Einschränkungen bei privaten Feiern in den nächsten Tagen beschlossen. Dazu hat sich die Stadt in einer Ministerpräsidentenkonferenz zuvor verpflichtet.

Mehr zu den wichtigen aktuellen und anstehenden Beschränkungen in der Stadt findest du >>> hier.

Montag, 19. Oktober

20.56 Uhr: Enttäuschung für HSV-Fans

Für die kommende Partie gegen Erzgebirge Aue muss das Zuschauerkontingent im Volksparkstadion drastisch reduziert werden. Der HSV muss tausenden Fans die bereits gekauften Tickets wieder wegnehmen. Hier kannst du mehr darüber lesen.

20:21 Uhr: Diese Einschränkungen gelten ab heute

Da Hamburg nun als Risikogebiet gilt, müssen sich die Einwohner der Hansestadt an neue Beschränkungen gewöhnen. Diese betreffen vor allem Veranstaltungen und persönliche Kontakte.

So dürfen beispielsweise bei privaten Zusammenkünften maximal noch zehn Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen, öffentliche Veranstaltungen dürfen nur noch mit 100 (draußen) bzw. 50 (drinnen) stattfinden. Alle neuen Regeln hat MOIN.DE >>> HIER für dich zusammengefasst.

16.16 Uhr: Maskenpflicht für ältere Schüler

Nach den zweiwöchigen Herbstferien gelten an Hamburger Schulen nun verschäfte Bedingungen für Berufsschüler und Oberstufenschüler. Sie müssen nun auch im Unterricht einen Mund-Nasen-Schutz tragen. In allen Klassenräumen soll nun zudem alle 20 Minuten für mindestens fünf Minuten gelüftet werden – auch bei niedrigen Temperaturen.

Sollten die Corona-Zahlen insgesamt dramatisch steigen, schließt Schulsenator Ties Rabe (SPD) weitere Verschärfungen der Corona-Regeln nicht aus.

„Sollte sich das Infektionsgeschehen dramatisch verschlimmern, werden wir die Maskenpflicht an Schulen Schritt für Schritt und behutsam ausweiten", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

14.23 Uhr: Mehrere Ausbrüche in Pflegeheimen

In einem Pflegeheim in Hamburg-Harburg haben sich mindestens 27 Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Möglicherweise seien auch Mitarbeiter betroffen, sagte am Montag ein Sprecher der Gesundheitsbehörde. In einer anderen Pflegeeinrichtung in Hamburg-Nord gebe es weiterhin 23 Fälle, in einem Heim in Wandsbek 31. Acht weitere Ansteckungen wurden aus fünf Hamburger Heimen gemeldet, wie der Sprecher weiter sagte.

Die 27 Harburger Fälle seien in den 93 Neuinfektionen enthalten, die am Montag für ganz Hamburg berichtet wurden.

12.09 Uhr: Das gilt jetzt in Hamburg

Bund und Länder hatten am 15. Oktober beschlossen, dass schärfere Regeln greifen müssen, wenn der Inzidenzwert 50 Neu-Infektionen überschreitet. In Hamburg ist das jetzt der Fall – und die Einwohner müssen jetzt weitere Einschränkungen in Kauf nehmen.

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Dazu gehört, dass sich im öffentlichen Raum nur noch zehn Personen treffen dürfen. Bei Feiern dürfen in der Öffentlichkeit lediglich zehn Menschen zusammenkommen, im privaten Raum maximal zehn Leute aus höchstens zwei Haushalten.

Eine Sperrstunde in der Gastronomie gilt in Hamburg bereits seit dem vergangenen Samstag. Veranstaltungen wurden schon auf 100 Teilnehmer beschränkt.

12.05 Uhr: Hamburg ist jetzt Risikogebiet

Der Hamburger Senat vermeldet am Montag 93 Neu-Infektionen mit dem Coronavirus. Das sind deutlich weniger als in den vergangenen Tagen. Am Sonntag wurden 162 Infektionen gemeldet, am Samstag 131 und am Freitag 160.

Trotzdem reißt Hamburg im Sieben-Tages-Vergleich die kritische Marke von 950 und verzeichnete 961 Infektionen.

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Der Inzidenzwert liegt damit jetzt bei 50,6 und Hamburg gilt als Risikogebiet.

17 Personen liegen derzeit auf der Intensivstation.

Sonntag, 18. Oktober

17.37 Uhr: Behörden appellieren, nicht krank zur Arbeit zu gehen

Die Infektionszahlen in Hamburg steigen rapide. Bei den Nachforschungen, wie sich das Virus ausbreitet, haben die Gesundheitsämter festgestellt, dass Menschen trotz Krankheitssymptomen zur Arbeit gegangen sind – und damit das Virus übertragen haben.

Deshalb appelliert die Sozialbehörde an alle Hamburger, nicht zur Arbeit zu gehen, wenn man sich krank fühlt. Ab Montag kann man sich bei einem Infekt außerdem wieder telefonisch krankschreiben lassen. Viele Ärzte haben bereits eine zusätzliche Infekt-Sprechstunde eingerichtet.

11.36 Uhr: Inzidenzwert liegt jetzt bei 49,8

Hamburg hat den kritischen Wert von 50 fast erreicht. Der Inzidenzwert liegt jetzt bei 49,8, wie die Hamburger Gesundheitsbehörde mitteilt. Beträgt die Anzahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 pro 100.000 Einwohner, muss der Senat über Beschränkungen beraten.

162 bestätigte Neu-Infektionen vermeldet die Behörde. Das ist ein hoher Wert und ein weiterer Anstieg. 59 Personen werden wegen Covid-19 derzeit in einem Hamburger Krankenhaus behandelt, 17 davon auf der Intensivstation.

10.12 Uhr: 90 Personen feiern in Club trotz Sperrstunde

Die Polizei führte gestern an verschiedenen Orten der Stadt Kontrollen durch. Wegen der steigenden Zahl der Corona-Infektionen hat Hamburg eine Sperrstunde ab 23 Uhr erlassen, die seit gestern gilt.

„Im Großen und Ganzen haben sich die Leute daran gehalten“, zitiert das „Hamburger Abendblatt“ einen Polizeisprecher. Zu einem größeren Einsatz kam es demnach auf der Reeperbahn: Dort wurde im „Club 25“ gegen 1.20 Uhr noch kräftig gefeiert.

„Gegen 90 Personen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet“, so der Sprecher. Der Club wurde geschlossen.

Im Schanzenviertel war demnach wenig los am Sonnabend.