Hamburg: Wieder mehrere hundert Neuinfektionen ++ Klare Ansage für private Feiern

Coronavirus: Verdachtsfall? Das musst du jetzt tun!

Du befürchtest, dich mit dem Coronavirus infiziert zu haben? Dann musst du das jetzt tun.

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Hamburg. Corona ist wieder da, auch in Hamburg. Täglich vermeldet die Gesundheitsbehörde der Hansestadt viele Neuinfektionen mit Covid-19, Tendenz weiter steigend. Die Stadt versucht, die Entwicklung aufzuhalten.

Zahlen aktuell: Seit Beginn der Pandemie gab es in Hamburg laut Senat insgesamt 11.345 Infektionen mit dem Coronavirus. Die große Mehrheit dieser Erkrankten ist aber wieder gesund. Bisher starben in Hamburg laut Robert-Koch-Institut (RKI) 241 Personen infolge einer Covid-19-Erkrankung.

Hamburg: Aktuelle Entwicklungen und Nachrichten zum Thema Corona in unserem News-Blog

In unserem News-Blog erfährst du alles Wichtige rund um Corona in Hamburg. Was ist erlaubt, was nicht? MOIN.DE hält dich über die aktuelle Situation sowie neue Entwicklungen und Entscheidungen auf dem Laufenden.

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Alles, was du über Corona wissen musst:

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Coronavirus in Hamburg: Aktuelle News in unserem News-Blog

+++ News-Blog hier aktualisieren +++

Samstag, 24. Oktober

12.00 Uhr: Wieder mehr als 300 Neuinfektionen in Hamburg

Auch am Samstag hat die Gesundheitsbehörde wieder mehr als 300 Corona-Neuinfektionen in Hamburg gemeldet. Nach 360 neuen Fällen am Freitag, gibt es heute 360 Neuinfektionen binnen 24 Stunden.

Die Gesamtzahl der Menschen in der Hansestadt, die seit Beginn der Pandemie an Covid-19 erkrankt sind, liegt damit bei 11.345. Der Inzidenzwert steigt von 75,1 auf 84,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Auch die Zahl der Corona-Patienten steigt: 105 Menschen werden derzeit in den Hamburger Krankenhäusern behandelt. Das sind 13 Personen mehr als noch am Vortag.

11.20 Uhr: Innensenator schließt Corona-Kontrollen bei privaten Feiern nicht aus

Nach der Beschränkung privater Zusammenkünfte und Feiern auf zehn Personen in Hamburg schließt Innensenator Andy Grote (SPD) Kontrollen von Wohnungen nicht aus.

„Die Polizei wird jetzt nicht flächendeckend bei den Hamburgern und Hamburgerinnen klopfen, um herauszufinden, ob man sich in der Wohnung mit mehr als zehn Personen aufhält“, sagte Grote am Freitag nach einer Beratung des Senats über eine Verschärfung der Corona-Verordnung.

Er fügte hinzu: „Aber dort, wo wir Hinweise haben oder wo ein Geschehen in einer Wohnung die Aufmerksamkeit der Polizei erregt, werden wir dem natürlich nachgehen.“ Der Senator kündigte an, dass Verstöße gegen die ab Montag geltende Regel auch als Ordnungswidrigkeit geahndet würden. Zur Höhe des Bußgelds äußerte er sich nicht.

Freitag, 23. Oktober

14.43 Uhr: Senat beschließt neue Beschränkungen für Hamburg

Aufgrund der dramatisch ansteigenden Corona-Zahlen und des dynamischen Infektionsgeschehens hat der Senat heute eine neue Kontaktbeschränkung bekannt gegeben.

„Heute haben wir beschlossen, dass Feierlichkeiten und Zusammenkünfte im privaten und öffentlichen Raum wieder auf zehn Personen aus maximal zwei Haushalten beschränken werden“, verkündete Bürgermeister Tschentscher am Freitag auf einer Pressekonferenz.

Diese Maßnahme, die in der Hansestadt schon im März und April die Regel war, habe laut Tschentscher entscheidend dazu beigetragen, die Corona-Zahlen zu verringern. Gelten wird die Beschränkung ab Montag, den 26. Oktober.

Als zweiten Beschluss gab der Bürgermeister bekannt, dass der Dom nun endgültig abgesagt wird. Zum Dritten sollen in Einrichtungen wie Pflegeheimen und Seniorenresidenzen vermehrt Corona-Schnelltests zum Einsatz kommen.

12.30 Uhr: Noch mehr Infektionen als am Vortag

Schon wieder ein neuer Höchststand bei den bestätigten Corona-Neuinfektionen in Hamburg! Nach 276 neuen Fällen gestern, meldeten die Behörden in der Hansestadt heute 360 Neuinfektionen binnen 24 Stunden.

Derzeit werden in Hamburg 92 Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt, 30 davon auf der Intensivstation. Die Zahl der Personen, bei denen nach Angaben die Covid-19-Erkrankung als Todesursache festgestellt wurde, liegt bei 241.

Der Sieben-Tage-Wert kletterte auf 75,1 Infektionen je 100.000 Einwohner. Am Donnerstag hatte dieser Wert bei 64,6 gelegen. Am Montag hatte die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit dem 9. April die kritische Marke von 50 knapp überschritten. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab diesen in rechtlicher Hinsicht maßgeblichen Wert am Freitag für Hamburg mit 52,8 an. Laut Gesundheitsbehörde liegt die Abweichung vor allem in einer verzögerten Erfassung der Daten begründet.

8.35 Uhr: Sondersitzung des Senats zu Corona-Maßnahmen

Hamburgs Senat kommt am Freitag zu einer Sondersitzung zusammen, um über weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie zu beraten. Es dürfte dabei unter anderem um eine Beschränkung der Zahl von Personen gehen, die bei privaten Feiern im eigenen Wohnraum zusammenkommen dürfen. Am Donnerstag hatte die Gesundheitsbehörde 276 neue Corona-Fälle gemeldet – so viele wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie.

Donnerstag, 22. Oktober

15.20 Uhr: Fischmarkt schon wieder verschoben

Der beliebte Fischmarkt in Hamburg Altona darf doch noch nicht am 25. Oktober wieder öffnen. Für einen Sicherheitsdienstleister, der wesentlich zur Umsetzung des Corona-Hygienekonzepts beitragen soll, werde es nach der Ausschreibung erst in diesen Tagen den Zuschlag geben, so der Sprecher des Bezirksamts in Altona am Donnerstag. Die Wiedereröffnung des Fischmarktes liege jedoch im Interesse des Bezirksamtes Altona.

Seit Mitte März müssen Touristen und Hamburger wegen der Corona-Pandemie auf den 300 Jahre alten Fischmarkt verzichten. Üblicherweise sind dort etwa 120 Marktstände aufgebaut. Viele Nachtschwärmer gingen nach einem Abend auf dem Kiez direkt zum Fischmarkt.

+++ Hamburg: Einwohner sind genervt von dieser Corona-Regel – doch vor Ort passiert Erstaunliches +++

Das Anfang September bekannt gewordene Schutzkonzept sieht höchstens 500 Besucher und 60 Händler vor. Das Gelände soll umzäunt werden, mit einem getrennten Ein- und Ausgang und einer Einbahnstraßen-Regelung. Zum Start sollen 20 Sicherheitskräfte den Einlass regeln und auf die Einhaltung der Abstandsregeln achten.

Eigentlich sollte der Fischmarkt ab 25. Oktober wieder stattfinden. Auflagen dafür waren unter anderem weniger Besucher. Laut des Sprechers richte sich nun das Augenmerk für einen neuen Termin auf den November. Zuvor hatte die „Hamburger Morgenpost“ berichtet.

12.30 Uhr: Rekordzahl an Neuinfektionen

Sieben Monate nach dem Höhepunkt der ersten Corona-Welle sind in Hamburg so viele Neuinfektionen registriert worden wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie.

Die Gesundheitsbehörde meldete am Donnerstag 276 neue Fälle. Der bisherige Rekordwert der Hansestadt war am 24. März mit 248 Corona-Infektionen gemeldet worden.

Der Sieben-Tage-Wert kletterte auf 64,6 Infektionen je 100 000 Einwohner. Am Mittwoch hatte dieser Wert bei 58,9 gelegen. Am Montag hatte die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit dem 9. April die kritische Marke von 50 knapp überschritten. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab diesen in rechtlicher Hinsicht maßgeblichen Wert am Donnerstag für Hamburg mit 46,5 an.

Mittwoch, 21. Oktober

12.25 Uhr: Krasse Verluste für HVV

Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) erwartet in diesem Jahr rund eine Viertelmilliarde weniger Einnahmen als zunächst gedacht. Die coronabedingten Einnahmeausfälle im öffentlichen Nahverkehr gebe es nicht nur in Hamburg, teilte die Verkehrsbehörde am Mittwoch mit.

„Der Bund hat für diese Situation zusätzliche Gelder in Höhe von 2,5 Milliarden Euro bundesweit bereit gestellt, mit denen die ÖPNV-Unternehmen unterstützt werden.“

Die Mindereinnahmen müssten also nicht ausschließlich durch Hamburger Steuermittel bezahlt werden. Zuvor hatte der Sender NDR 90,3 über den Rückgang der Einnahmen berichtet.

12.20 Uhr: 201 Neuinfektionen

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg erneut stark gestiegen. Die Gesundheitsbehörde meldete am Mittwoch 201 neue Fälle. Am Dienstag waren 204 Neuinfektionen hinzugekommen. Der Sieben-Tage-Wert kletterte auf 58,9 Infektionen je 100.000 Einwohner.

Am Dienstag hatte dieser Wert bei 55,4 gelegen. Am Montag hatte die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit dem 9. April die kritische Marke von 50 knapp überschritten.

11.45 Uhr: Unglaubliche Szene bei Kontrolle

In der Talkshow von Markus Lanz hat der Chef des Bezirksamts Hamburg-Mitte von einer unfassbaren Szene berichtet.

Der Politiker und sein Team seien durch St. Pauli gelaufen, um die angeordnete Sperrstunde zu kontrollieren. Als der Rundgang eigentlich schon für beendet erklärt war, begegneten den Beamten ein paar junge Menschen, die einen Club verließen.

Droßmann und sein Team betraten den Laden – und trauten ihren Augen nicht. Hier weiterlesen >>>

Dienstag, 20. Oktober

20.32 Uhr: Besorgniserregendes Erlebnis mit dem Gesundheitsamt

Was ein Arbeitskollege von Peter K. aus Hamburg erlebt hat, ist höchst besorgniserregend. Der Mann ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie das Gesundheitsamt reagierte, bzw. nicht reagierte sorgt für Angst. >>> HIER kannst du den vollständigen Artikel lesen.

15.02 Uhr: Senat will über Beschränkungen von Feiern beraten

Zur Eindämmung der Pandemie will der Senat möglicherweise weitere Kontaktbeschränkungen beschließen, wie Bürgermeister Tschentscher am Dienstag ankündigte.

Der Senat werde darüber beraten, wenn die Zahl der Neuinfektionen in sieben Tagen je 100.000 Einwohner weiter über 50 liegt. Laut Beschluss von Bund und Ländern dürften sich dann nur noch zehn Personen zu privaten Feiern im öffentlichen und privaten Raum treffen.

Welche Einschränkungen momentan für die Hansestadt gelten, kannst du >>> HIER lesen.

13.12 Uhr: Keine neuen Hilfen

Viele Restaurants, Bars und Clubs stehen wegen des Katastrophen-Jahres 2020 vor der Pleite.

Neue finanzielle Hilfen stehen laut Bürgermeister Peter Tschentscher aber nicht in Aussicht. Man habe schon viel geholfen und viele Gastronomen könnten ihr Geschäft auch trotz Sperrstunde bis 23 Uhr weiter betreiben, sagte er am Dienstag im Rathaus. Trotzdem habe man natürlich ein Interesse daran, dass die Gastronomie gut durch die Zeit komme.

+++ Hamburg ist Risikogebiet! DIESE wichtigen Regeln musst du jetzt kennen +++

An der Sperrstunde will der Senat in jedem Fall weiter festhalten.

Peter Tschentscher und Innensenator Andy Grote (beide SPD) kritisierten zudem, dass bei vielen Betrieben in der Vergangenheit verschiedenste Regelverstöße festgestellt worden seien.

Warum es immer wieder paradox erscheint, wenn ausgerechnet Andy Grote auf die Einhaltung von Regeln plädiert und was er sich selbst in diesem Sommer erlaubte, kannst du >>> hier nachlesen.

12.47 Uhr: Wohl kein Dom im November

Hamburgs Bürgermeister macht aufgrund der hohen Infektions-Zahlen wenig Hoffnung auf einen Dom im November. Die Chancen dafür seien sehr gering, sagte Peter Tschentscher. Er könne sich aktuell nicht vorstellen, dass der Dom stattfinde.

Das Volksfest sollte eigentlich am 6. November starten und bis zum 6. Dezember laufen.

Weihnachtsmärkte hätten nur eine Chance, wenn es das Infektionsgeschehen bis dahin zulasse, sagte Tschentscher. Da bis Weihnachten noch etwas Zeit sei, werde es dazu in den nächsten Wochen weitere Informationen geben.

12.30 Uhr: Senat verkündet Neue Infizierten-Zahlen

Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat am Dienstag auf einer Landespressekonferenz die neuen Infizierten-Zahlen verkündet.

Demnach wurden seit Montag 204 neue Fälle in Hamburg registriert. Der Inzidenzwert liegt damit bei 55,5 Infizierten pro 100.000 Einwohner und weiter über der Marke von 50. Hamburg gilt damit als Risikogebiet. Die meisten Infizierten sind derzeit in der Altersgruppe der 20 bis 29-Jährigen zu finden.

20 Personen liegen derzeit auf der Intensivstation, am Montag waren es noch 17.

+++ Bei Hamburg: Auto soll gezielt in Demonstranten gefahren sein – schon vorher gab es einen Zwischenfall +++

Meistens seien Ausbruchsgeschehen im familiären Umfeld zu verzeichnen, sagte Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard. Oft sei aber auch unbekannt, wo die Leute sich angesteckt haben.

Sollte Hamburg am Mittwoch zum dritten Mal den Wert von 50 reißen, was sehr wahrscheinlich ist, werden neue Einschränkungen bei privaten Feiern in den nächsten Tagen beschlossen. Dazu hat sich die Stadt in einer Ministerpräsidentenkonferenz zuvor verpflichtet.

Mehr zu den wichtigen aktuellen und anstehenden Beschränkungen in der Stadt findest du >>> hier.

Montag, 19. Oktober

20.56 Uhr: Enttäuschung für HSV-Fans

Für die kommende Partie gegen Erzgebirge Aue muss das Zuschauerkontingent im Volksparkstadion drastisch reduziert werden. Der HSV muss tausenden Fans die bereits gekauften Tickets wieder wegnehmen. Hier kannst du mehr darüber lesen.

20:21 Uhr: Diese Einschränkungen gelten ab heute

Da Hamburg nun als Risikogebiet gilt, müssen sich die Einwohner der Hansestadt an neue Beschränkungen gewöhnen. Diese betreffen vor allem Veranstaltungen und persönliche Kontakte.

So dürfen beispielsweise bei privaten Zusammenkünften maximal noch zehn Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen, öffentliche Veranstaltungen dürfen nur noch mit 100 (draußen) bzw. 50 (drinnen) stattfinden. Alle neuen Regeln hat MOIN.DE >>> HIER für dich zusammengefasst.

16.16 Uhr: Maskenpflicht für ältere Schüler

Nach den zweiwöchigen Herbstferien gelten an Hamburger Schulen nun verschäfte Bedingungen für Berufsschüler und Oberstufenschüler. Sie müssen nun auch im Unterricht einen Mund-Nasen-Schutz tragen. In allen Klassenräumen soll nun zudem alle 20 Minuten für mindestens fünf Minuten gelüftet werden – auch bei niedrigen Temperaturen.

Sollten die Corona-Zahlen insgesamt dramatisch steigen, schließt Schulsenator Ties Rabe (SPD) weitere Verschärfungen der Corona-Regeln nicht aus.

„Sollte sich das Infektionsgeschehen dramatisch verschlimmern, werden wir die Maskenpflicht an Schulen Schritt für Schritt und behutsam ausweiten", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

14.23 Uhr: Mehrere Ausbrüche in Pflegeheimen

In einem Pflegeheim in Hamburg-Harburg haben sich mindestens 27 Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Möglicherweise seien auch Mitarbeiter betroffen, sagte am Montag ein Sprecher der Gesundheitsbehörde. In einer anderen Pflegeeinrichtung in Hamburg-Nord gebe es weiterhin 23 Fälle, in einem Heim in Wandsbek 31. Acht weitere Ansteckungen wurden aus fünf Hamburger Heimen gemeldet, wie der Sprecher weiter sagte.

Die 27 Harburger Fälle seien in den 93 Neuinfektionen enthalten, die am Montag für ganz Hamburg berichtet wurden.

12.09 Uhr: Das gilt jetzt in Hamburg

Bund und Länder hatten am 15. Oktober beschlossen, dass schärfere Regeln greifen müssen, wenn der Inzidenzwert 50 Neu-Infektionen überschreitet. In Hamburg ist das jetzt der Fall – und die Einwohner müssen jetzt weitere Einschränkungen in Kauf nehmen.

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Dazu gehört, dass sich im öffentlichen Raum nur noch zehn Personen treffen dürfen. Bei Feiern dürfen in der Öffentlichkeit lediglich zehn Menschen zusammenkommen, im privaten Raum maximal zehn Leute aus höchstens zwei Haushalten.

Eine Sperrstunde in der Gastronomie gilt in Hamburg bereits seit dem vergangenen Samstag. Veranstaltungen wurden schon auf 100 Teilnehmer beschränkt.

12.05 Uhr: Hamburg ist jetzt Risikogebiet

Der Hamburger Senat vermeldet am Montag 93 Neu-Infektionen mit dem Coronavirus. Das sind deutlich weniger als in den vergangenen Tagen. Am Sonntag wurden 162 Infektionen gemeldet, am Samstag 131 und am Freitag 160.

Trotzdem reißt Hamburg im Sieben-Tages-Vergleich die kritische Marke von 950 und verzeichnete 961 Infektionen.

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Der Inzidenzwert liegt damit jetzt bei 50,6 und Hamburg gilt als Risikogebiet.

17 Personen liegen derzeit auf der Intensivstation.

Sonntag, 18. Oktober

17.37 Uhr: Behörden appellieren, nicht krank zur Arbeit zu gehen

Die Infektionszahlen in Hamburg steigen rapide. Bei den Nachforschungen, wie sich das Virus ausbreitet, haben die Gesundheitsämter festgestellt, dass Menschen trotz Krankheitssymptomen zur Arbeit gegangen sind – und damit das Virus übertragen haben.

Deshalb appelliert die Sozialbehörde an alle Hamburger, nicht zur Arbeit zu gehen, wenn man sich krank fühlt. Ab Montag kann man sich bei einem Infekt außerdem wieder telefonisch krankschreiben lassen. Viele Ärzte haben bereits eine zusätzliche Infekt-Sprechstunde eingerichtet.

11.36 Uhr: Inzidenzwert liegt jetzt bei 49,8

Hamburg hat den kritischen Wert von 50 fast erreicht. Der Inzidenzwert liegt jetzt bei 49,8, wie die Hamburger Gesundheitsbehörde mitteilt. Beträgt die Anzahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 pro 100.000 Einwohner, muss der Senat über Beschränkungen beraten.

162 bestätigte Neu-Infektionen vermeldet die Behörde. Das ist ein hoher Wert und ein weiterer Anstieg. 59 Personen werden wegen Covid-19 derzeit in einem Hamburger Krankenhaus behandelt, 17 davon auf der Intensivstation.

10.12 Uhr: 90 Personen feiern in Club trotz Sperrstunde

Die Polizei führte gestern an verschiedenen Orten der Stadt Kontrollen durch. Wegen der steigenden Zahl der Corona-Infektionen hat Hamburg eine Sperrstunde ab 23 Uhr erlassen, die seit gestern gilt.

„Im Großen und Ganzen haben sich die Leute daran gehalten“, zitiert das „Hamburger Abendblatt“ einen Polizeisprecher. Zu einem größeren Einsatz kam es demnach auf der Reeperbahn: Dort wurde im „Club 25“ gegen 1.20 Uhr noch kräftig gefeiert.

„Gegen 90 Personen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet“, so der Sprecher. Der Club wurde geschlossen.

Im Schanzenviertel war demnach wenig los am Sonnabend.

Samstag, 17. Oktober

12.08 Uhr: 131 Neu-Infektionen mit Covid-19

Die Hamburger Gesundheitsbehörde vermeldet am Sonnabend 131 bestätigte Neu-Infektionen mit Covid-19.

Damit liegt der Inzidenzwert bei 44. Beträgt die Anzahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 pro 100.000 Einwohner, muss der Senat über Beschränkungen beraten.

Die Zahl der Corona-Patienten in Hamburger Krankenhäusern ist unverändert. Aktuell werden dort 58 Personen wegen Covid-19 behandelt, 17 davon auf der Intensivstation.

11.02 Uhr: Sperrstunde ab 23 Uhr, Einschränkungen bei Feiern

Ab heute gilt in Hamburg eine Sperrstunde ab 23 Uhr. Kneipen und Restaurants müssen um elf schließen. Es gelten zudem neue Beschränkungen für Feiern und Veranstaltungen: Feierlichkeiten im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis außerhalb des eigenen Wohnraums sind ab heute nur noch mit bis zu 25 Personen zulässig.

Private Feierlichkeiten im eigenen Wohnraum sind mit höchstens 15 Personen erlaubt.

Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze sind im Freien nur noch mit bis zu 100 Teilnehmern und in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 zulässig. Gibt es einen Alkoholausschank, reduziert sich die Anzahl der zulässigen Teilnehmer um die Hälfte.

Freitag, 16. Oktober

15.53 Uhr: Weniger Menschen bei privaten Zusammenkünften zugelassen

Feierlichkeiten im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis außerhalb des eigenen Wohnraums sind ab Samstag nur noch mit bis zu 25 Personen zulässig, teilte der Senat am Freitag mit.

Private Feierlichkeiten im eigenen Wohnraum sind mit höchstens 15 Personen erlaubt. Zusätzlich wird empfohlen, die körperlichen Kontakte auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und geeignete Hygienemaßnahmen einzuhalten.

+++ Hamburg: Fassungslosigkeit über Sperrstunde – SIE sind am Ende +++

Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze sind im Freien nur noch mit bis zu 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zulässig. Erfolgt während der Veranstaltung oder in den Pausen ein Alkoholausschank, reduziert sich die Anzahl der zulässigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils um die Hälfte.

Für Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen muss bereits ab 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein detailliertes Schutzkonzept erstellt werden, das die Anordnung der festen Sitzplätze, den Zugang und Abgang des Publikums, die Belüftung, die sanitären Einrichtungen sowie die allgemeinen hygienischen Vorkehrungen darlegt.

15.22 Uhr: Senat korrigiert Zahlen

Entgegen einer ersten Meldung am Mittag gab es in Hamburg doch nicht über 200 Neu-Infektionen mit dem Coronavirus. Am Nachmittag wurde verkündet, dass es doch „nur“ 160 seien.

In den letzten sieben Tagen gab es somit 802 bestätigte neue Infizierungen, die Grenze liegt bei 950. Wird sie gerissen, gilt Hamburg als Risikogebiet.

Der Inzidenzwert liegt damit auch nicht bei 45, sondern bei 42,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

14.21 Uhr: Sperrstunde verhängt

In Berlin wurde sie gerade gekippt, in Hamburg gilt sie ab morgen: Der Senat hat heute eine Sperrstunde ab 23 Uhr angekündigt. Ab Samstag müssen Kneipen und Restaurants abends um elf schließen.

12.32 Uhr: Über 200 neue Infektionen

210 neue bestätigte Fälle meldet die Gesundheitsbehörde. Gestern waren es 168. Damit steigt auch der Inzidenzwert weiter an.

Gestern lag er bei 41,4. Heute liegt er bereits bei 44,9. Beträgt die Anzahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 pro 100.000 Einwohner, muss der Senat über Beschränkungen beraten. Wenn sich die Zahlen weiter in diesem Tempo entwickeln, wäre dieser Wert schon bald erreicht.

In Hamburger Krankenhäusern werden wegen Corona aktuell 58 Personen behandelt, 17 davon auf der Intensivstation.

Donnerstag, 15. Oktober

17.44 Uhr: Appell der Sozialbehörde an Arbeitnehmer

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen appelliert die Sozialbehörde nochmals eindringlich an alle Hamburgerinnen und Hamburger, den Arbeitsplatz mit Krankheitssymptomen nicht aufzusuchen.

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Hintergrund: Immer wieder stellen die Gesundheitsämter fest, dass das Virus über Menschen weitergegeben wurde, die trotz offenkundiger Krankheitssymptome zur Arbeit gegangen waren.

17.30 Uhr: Kostenloser Test für Kontaktpersonen ersten Grades

Der Senat teilt mit: Für Kontaktpersonen ersten Grades besteht ab sofort ein Anspruch auf eine kostenlose Testung. Es muss von einem behandelnden Arzt einer SARS-CoV-2-positiven Person oder von dem zuständigen Gesundheitsamt festgestellt werden, dass eine Person Kontaktperson der Kategorie 1 ist.

Die Testung kann zum einen am Testzentrum am Hamburger Hauptbahnhof durchgeführt werden. Zum anderen ist eine Testung bei niedergelassenen Ärzten möglich – hierfür muss zuvor telefonischer Kontakt aufgenommen werden. Für die Testung kann die Quarantäne unterbrochen werden.

Von einer Anreise mit öffentlichen Verkehrsmittels wird dringend abgeraten. Wichtig: Ein negativer Test befreit nicht von der Quarantänepflicht! Hintergrund ist, dass das Testergebnis nur eine Momentaufnahme ist und eine spätere Erkrankung nicht ausgeschlossen werden kann.

15.31 Uhr: Außer-Haus-Verkaufsverbot bis Ende November

Diese Ansage kommt in der aktuellen Situation nicht mehr überraschend: Das Außer-Haus-Verkaufsverbot für alkoholische Getränke am Wochenende wurde von den entsprechenden Bezirksämter bis Ende November verlängert.

Die Regelung gilt bereits seit längerer Zeit und wurde Woche für Woche verlängert. Sie gilt an viel frequentierten Orten in der Stadt wie dem Schanzenviertel, der Reeperbahn oder in Ottensen.

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Weder Bars, Restaurants, Kioske oder sonstwer darf in den entsprechenden Gebieten nach 22 Uhr Alkohol „to go“ verkaufen. Der Verzehr zum Beispiel in Restaurants oder Bars ist aber erlaubt. Trotz des Verbots waren die Besucherzahlen in den Vergnügungsvierteln der Stadt in den letzten Wochen weiterhin hoch.

Bei Kontrollen wurden laut Senat „mehrere Verstöße gegen die Allgemeinverfügungen zum Verbot des Außerhausverkaufs alkoholischer Getränke festgestellt.“

12.32 Uhr: Deutlich mehr Neu-Infektionen

Die Hamburger Gesundheitsbehörde zählt 168 Neu-Infektionen mit Covid-19. Am Vortag waren es 135 gewesen.

Damit übersteigt der Inzidenzwert die Marke von 40. Er liegt jetzt bei 41,4 Neu-Infektionen. Beträgt die Zahl der Neu-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 pro 100.000 Einwohner, muss der Senat über Beschränkungen beraten.

Abgenommen hat die Zahl der Personen, die stationär behandelt wird. Waren es gestern noch 62 Personen, sind es aktuell 58. Allerdings wird eine Person mehr intensivmedizinisch behandelt. 15 Personen sind aktuell in Hamburg wegen Covid-19 auf einer Intensivstation.

Mittwoch, 14. Oktober

11.56: Uhr: Neue Infizierten-Zahlen da

Der Hamburger Senat hat am Mittwoch 135 bestätigte neue Infizierungen mit dem Coronavirus bekanntgegeben.

Damit haben sich in den letzten sieben Tagen in Hamburg 744 Menschen mit Covid-19 angesteckt, die Grenze liegt bei 950. Wird sie überschritten, muss der Senat über neue Beschränkungen beraten.

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Der Inzidenzwert liegt aktuell bei 39,2 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern. In Bremen liegt er beispielweise bei 79,3, in Berlin Mitte bei 112. Beide gelten als Risikogebiete, weil der Wert über 50 liegt.

62 Menschen werden derzeit in Hamburg stationär behandelt, 14 intensivmedizinisch. Am Dienstag wurden 114 Neu-Infektionen gemeldet, am Montag 77.

Aktuelle Bundesweite Corona-Entwicklungen kannst du >>> hier im Ticker nachlesen.

9.33 Uhr: Maskenpflicht könnte es noch in weiteren Straßen geben

Die Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen in Hamburg. Seit Montag gilt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bereits an Orten wie den Landungsbrücken, dem Mühlenkamp, Reeperbahn oder Steindamm.

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Die teils komplizierte Reglung, die in manchen Straßen nur an bestimmten Hausnummern gilt, wird von vielen belächelt. Andere hingegen wünschen sich noch mehr Plätze, an denen eine Maske getragen wird (MOIN.DE berichtete).

Und soweit könnte es bald tatsächlich kommen. Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) sagte, in den nächsten Wochen werde geprüft, ob es Änderungen geben werde. Darüber berichtet die „Hamburger Morgenpost (Mopo)“. „Bisher haben wir das bewusst kleinräumig gemacht, aber es ist nicht ausgeschlossen, dass wir die Maßnahme auf weitere Straßen ausweiten“, sagte die Politikerin.

Dienstag, 13. Oktober

15.10 Uhr: Hamburger Lehrerin reagiert mit Sarkasmus auf Corona-Regeln

Seit Montag gelten in Hamburg neue Regeln zur Eindämmung des Corona-Virus. Die Maskenpflicht, die nun teilweise auch auf öffentlichen Plätzen gilt, hat teilweise zu Verwirrung und Kritik geführt. Und noch vor den Herbstferien hatte die Schulbehörde ein neues Lüftungskonzept für den Unterricht vorgestellt.

Eine Hamburger Lehrerin hat nun auf Facebook mit Sarkasmus auf die Corona-Regeln reagiert.

„Wie wäre es mit Heizpilzen auch in Klassenräumen ab kommender Woche und auf dem Pausenhof?“, schreibt sie. Sei ja quasi ein Gastronomiebetrieb. Sie denkt sich zugleich etliche Ausnahmen hinzu. Zum Beispiel dass es die Heizpilze nur in Klassenräumen mit geraden Hausnummern geben soll. „In den Stockwerken 2 und 4, aber nicht 1 und 3 besteht ab 7.00 Uhr Maskenpflicht.“

Die Eindämmung des Virus wird ab nächster Woche wieder ein ernsthaftes Thema an Hamburgs Schulen sein: Dann enden nämlich die Herbstferien.

12.40 Uhr: Neu-Infektionen wieder dreistellig

In Hamburg wurden seit Montag 114 Neu-Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet, teilte der Senat mit. Tags zuvor waren es 77, am Sonntag 52

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Trotz einer Zahl von 114 Neuinfektionen steigt die Gesamtzahl nur um 112 auf 9152. Zwei Fälle mit Meldedatum 8. Oktober wurden gestrichen. 7200 Personen gelten als genesen.

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Beträgt die Anzahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 pro 100.000 Einwohner, muss der Senat über Beschränkungen beraten. Zur Zeit liegt dieser Wert bei 37,0 Neuinfektionen. Für Hamburg beträgt die Grenze der Neuinfektionen 950 Fälle in sieben Tagen.

Aktuell werden 14 Personen intensivmedizinisch behandelt.

Derweil gibt es eine Vielzahl von Großstädten in Deutschland, die – im Gegensatz zu Hamburg – die 50er-Marke gerissen haben und jetzt als Risikogebiet gelten. Mehr dazu kannst du >>> hier lesen.

Montag, 12. Oktober

12.57 Uhr: Hamburg meldet Neuinfektionen

In Hamburg wurden seit Sonntag 77 Neu-Infektionen mit dem Coronavirus registriert, wie der Hamburger Senat mitteilte.

Beträgt die Anzahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 pro 100.000 Einwohner, muss der Senat über Beschränkungen beraten. Zur Zeit liegt dieser Wert bei 37,0 Neuinfektionen.

+++ Hamburg: Mann ärgert sich über neue Corona-Verordnung – „Das ist ja wohl feinste Realsatire +++

Am Vortag wurden 52 neue Infektionen gemeldet. In den letzten sieben Tagen gab es 702 Neu-Infektionen, die Grenze für die neuen Beschränkungen liegt bei 950 Infektionen. Aktuell werden 60 Menschen stationär behandelt, zwölf davon intensivmedizinisch.

+++ Ostsee: Jetzt kommt's richtig dicke für den Tourismus – und das hat vor allem einen Grund +++

Aufregung gibt es in Hamburg derzeit über die Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen, die teilweise ziemlich verwirrend ist. Mehr dazu kannst du >>> hier lesen.

+++ Sylt: Corona-Alarm! Jeder, der am Wochenende HIER war, sollte sich dringend melden +++