Hamburg: Demonstranten stellen sich AfD-Mann in den Weg – was der dann tut, macht fassungslos

Hamburg: Bei einer Demonstration gegen den AfD-Parteitag kam es zu einer krassen Szene.
Hamburg: Bei einer Demonstration gegen den AfD-Parteitag kam es zu einer krassen Szene.
Foto: Blaulicht-News.de

Hamburg. Trotz Pandemie, Teil-Lockdown und Kontaktbeschränkungen hält die AfD in Hamburg-Dulsberg am Sonntag ihren Landesparteitag ab – das ruft zahlreiche Demonstranten auf den Plan.

Als ein AfD-Sicherheitsmann den Veranstaltungsort in Hamburg-Dulsberg verlassen wollte, kam es zu einer krassen Szene.

Hamburg: Demonstration gegen den Parteitag

Bereits im Vorfeld zum Parteitag rief das „Hamburger Bündnis gegen Rechts“ zu einer Versammlung gegen die Veranstaltung auf. Über die Website der Initiative wurden die Protestler gebeten, mit Mund-Nasen-Schutz zu erscheinen und genug Abstand zu halten.

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Um 08:30 Uhr startete die Demonstration vor der „Beruflichen Schule für Medien und Kommunikation“, in der die AfD den Parteitag abhält. Rund 150 Menschen sammelten sich vor Ort und stimmten Pfiffe und Sprechchöre an, sobald ein AfD-Mitglied das Gelände betrat.

Nicht einmal zwei Stunden später eskalierte die Lage. Ein AfD-Sicherheitsmann wollte um kurz vor zehn Uhr das Gelände in seinem Privatwagen verlassen. Eine Menschenkette an Demonstranten wollte ihn daran hindern und stellte sich vor sein Auto.

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Davon ließ sich der Sicherheitmann nicht beeindrucken. Im Gegenteil: Statt auf die Bremse drückte er auf das Gaspedal und durchbrach die Reihe der Protestler. Zusätzlich setzte die Polizei Pfefferspray ein, um die Menschenkette aufzulösen.

Mindestens zwei Demonstranten wurden von dem Wagen erfasst und werden aktuell durch den Rettungsdienst versogt. (lh)