Hamburg: Diese Aufnahmen machen fassungslos! „Dumme Menschen“

Im Hamburger Schanzenpark versammelten sich Hunderte Menschen.
Im Hamburger Schanzenpark versammelten sich Hunderte Menschen.
Foto: IMAGO / Markus Tischler/privat

Viele Menschen in Hamburg hatten gar nicht mehr damit gerechnet und ihn doch sehnlichst erwartet: den ersten richtigen Schnee des Jahres.

So erstrahlte die Hansestadt Hamburg am vergangenen Wochenende endlich in der weißen Pracht. Doch das Schneetreiben sorgte auch für einige Probleme.

Hamburg: Schnee und Sonnenschein sorgen für volle Parks

Schnee und strahlender Sonnenschein. Das schreit ja gerade nach Spaß an der frischen Luft. Viele Menschen in Hamburg zog es am Wochenende nach draußen für eine Schneewanderung, aber vielen war das nicht genug: ein Schlitten musste her.

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In den Facebook-Gruppen spiegelte sich die Tendenz schon ab. Viele Hamburger fragten kurzfristig nach guten Rodelbergen und einem Schlitten, den sie sich borgen konnten. Unnapark, Donners Park, Innocentiapark und vor allem der beliebte Schanzenpark wurden angepeilt.

Hamburg: Viele Bewohner wollen Schlitten fahren

Und dann kam es, wie es kommen musste. Viele Leute stürmten an wenige Orte und rodelten, was das Zeug hielt. Und das leider auf engsten Raum, sodass sich die Polizei in der Verantwortung sah und eingriff.

Grund: die Nicht-Einhaltung der geltenden Corona-Abstandsregeln.

Laut Polizeiangaben zählte man im Schanzenpark über 400 Menschen. Zu viel für diese Fläche.

Deshalb sperrte die Polizei den Park, da trotz Lautsprecherdurchsagen der Abstand zwischen den Menschen nicht rechtskonform eingehalten werden konnte.

Hamburg: Polizei sperrt Parkanlagen

Keine leichte Aufgabe für die Beamten, freudige Kindergesichter enttäuschen zu müssen.

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Bilder dieser Menschenmassen landeten auch in diversen Facebook-Gruppen. Menschen waren regelrecht empört über die Szenen.

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Ein Mann zeigt sich frustriert: „Da bin ich als Kind immer gerodelt. Es ist echt nicht schön, die Ignoranz der Leute so sehen zu müssen.“

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Eine Frau trifft eine härtere Aussage: „Unglaublich – jetzt trennt sich die Spreu vom Weizen. Hätte nie gedacht, dass es so viele dumme Menschen gibt.“

Hamburg: Viele ärgern sich über Menschenmassen

Auch ergibt sich eine Diskussion über das Denunzieren. Viele Menschen in der Gruppe finden es schade, dass man gleich die Polizei gerufen hat: „Aber vielleicht sollte man erst an den gesunden Menschenverstand appellieren.“ Ein anderer bestätigt das und schreibt: „Warum soll ich denn die Polizei anrufen? Muss doch jeder selbst wissen.“

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Ein Mann schreibt außerdem: „Coronakrise – Die Epidemie der Denunziation.“

Trotzdem liegt die Verantwortung bei der Polizei – und dass die angesichts solcher Szenen auf kleinem Raum eingreifen musste, ist klar.

So schreibt eine Frau beispielsweise: „Ich war auch auf Weg zum Schanzenpark, um da durchzugehen. Die Polizei hatte ihn weit räumig abgesperrt. Das war zwar schade, aber verständlich. Es war überall zu voll und ohne Abstand.“

(pag)