Hamburg: Dieser Famila-Markt hat ein Schild aufgestellt, das bei Eltern für Empörung sorgt – „So ein Schwachsinn“

Ein Famila-Markt in Hamburg hat sich zu einer strengen Regelung entschlossen (Symbolbild).
Ein Famila-Markt in Hamburg hat sich zu einer strengen Regelung entschlossen (Symbolbild).
Foto: imago images/osnapix

Aufregung um einen Famila-Markt in Hamburg! Seit kurzem heißt es dort nämlich: „Freitag & Sonnabend ist pro von 10 - 20 Uhr ist nur noch eine Person pro Haushalt erlaubt“.

Die Maßnahme in der Filiale in Hamburg-Steilshoop hat für jede Menge Aufsehen in den sozialen Netzwerken gesorgt.

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In den Kommentaren unter einem Facebook-Beitrag, der das Schild zeigt, reagieren einige Eltern mit Unverständnis. „Super und Alleinerziehende lassen ihre Dreijährigen jetzt allein zu Hause?“, fragt sich eine Mutter. „Wollen die eine Ausweiskontrolle machen? So ein Schwachsinn“, kommentiert eine Frau.

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Die meisten zeigen allerdings Verständnis für diese Regelung: „Find ich gut. Nehme meine Kids seit März nicht mehr mit zum Einkaufen. Ist einfach unnötig, dass mehr Menschen im Markt sind, als nötig“, meint eine Frau.

„Endlich! Wurde auch mal Zeit. Sollte man überall einführen. Corona ist noch lange nicht überstanden“, kommentiert eine andere.

Der Marktleiter habe beobachtet, dass einige Familien am Wochenende die Gelegenheit nutzen würden, um einen Großeinkauf zu machen, so eine Famila-Sprecherin gegenüber MOIN.DE. „Groß im Sinne von: Die ganze Familie kommt mit.“ Dabei würden sich die Familien lange im Markt aufhalten.

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„Normalerweise freut uns das natürlich. Durch Corona haben wir aber die gesetzliche Vorgabe, dass sich nur eine bestimmte Anzahl von Personen im Warenhaus aufhalten darf.“

Besonders in den Stoßzeiten komme die Filiale so schnell an ihre Grenzen. Um ein Schlangestehen vor den Märkten zu verhindern, habe man sich für diese Regelung entschieden.

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„Wir kontrollieren das, weil wir selbst so stark kontrolliert werden“, sagt die Sprecherin.

Ausnahmen für Kinder unter sechs Jahren

Ausnahmen für Kleinkinder gebe es jedoch. So sei es Mütter und Vätern gestattet, mit Kindern unter sechs Jahren die Filiale gemeinsam zu betreten. Auch Menschen, die zum Beispiel auf eine Begleitperson angewiesen sind, dürften zu zweit in den Markt.

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Wenn man dennoch in größerer Runde zum Einkaufen müsse, blieben weiterhin die Randzeiten und andere Tage unter der Woche.

Um die Regelung durchzusetzen, informiert das Sicherheitspersonal Kunden an den Eingängen über die neuen Bestimmungen. (mik)