Hamburg: Mehr als 15 Polizeiwagen verfolgen Autofahrer quer durch die Stadt – irre Verfolgungsjagd endet abrupt

Am Montagmorgen versuchte ein Fordfahrer sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Es endete in einer wilden Verfolgungjagd quer durch die City von Hamburg.
Am Montagmorgen versuchte ein Fordfahrer sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Es endete in einer wilden Verfolgungjagd quer durch die City von Hamburg.
Foto: Blaulicht News

Wilde Verfolgungsjagd durch den Stadtteil Hamburg-Hammerbrook!

Gegen 8 Uhr am Montagmorgen wollten Beamte der Polizei Hamburg einen Ford auf einer Tankstelle an der Großmannstraße kontrollieren. Der Verdacht: gewerbsmäßiger Tankbetrug. Während zwei Männer vorläufig festgenommen wurden, versuchte ein dritter sich der Kontrolle zu entziehen.

Hamburg: Verfolgungsjagd quer durch die City

Wie die Polizei mitteilt, gab der Fahrer des Ford plötzlich Gas als die Beamten auf das Auto zugingen. Dabei rammte er einen Streifenwagen und flüchtete zunächst. Umgehend nahmen mehr als ein Dutzend Polizeiwagen sowie der Polizeihubschrauber Libelle die Verfolgung auf.

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Die mehr als 15 Streifenwagen jagten den Ford über 20 Minuten quer durch die City. Im Bereich der Süderstraße/Heidenkampsweg konnte das Auto mit zwei platten Reifen schließlich durch mehrere Streifenwagen gestoppt werden.

Der Fahrer versuchte noch, zu Fuß weiter zu flüchten. Nach wenigen Metern konnte er aber von den Polizisten vorläufig festgenommen werden.

Hamburg: Ford fällt nicht zum ersten Mal auf

Im Zuge der Ermittlungen kam heraus, dass der Ford bereits in der Nacht zu Montag im Rahmen einer Verkehrskontrolle in Eppendorf überprüft werden sollte. Auch hier flüchtete der Ford unter Missachtung diverser Verkehrsregeln und verursachte einen Verkehrsunfall mit zwei Funkstreifenwagen.

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Dem Fahrer gelang es, sich einer Überprüfung zu entziehen. Eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten zunächst jedoch nicht zum Auffinden des Fahrzeuges und der Insassen.

Hamburg: Fahrer ohne Führerschein und unter Drogen

Bei dem 26-Jährigen besteht nach Polizeiangaben der Verdacht, das Auto ohne die erforderliche Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt zu haben. Eine Blutprobenentnahme wurde bei ihm durchgeführt.

Die Süderstraße wurde für die Unfallaufnahme und Tatortarbeit zwischen dem Heidenkampsweg und dem Ausschläger Weg voll gesperrt.

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Alle drei Festgenommenen wurden wieder von der Polizei Hamburg entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Sowohl das Betrugsdezernat wie auch der Verkehrsunfalldienst hat weitere Ermittlungen aufgenommen. (mk)