Hamburg: Erwischt! Ronald Schill ist heimlich in der Stadt – er bleibt hier, bis er DAS gefunden hat

MOIN.DE hat Ronald Schill in Hamburg gesichtet – und mit ihm gesprochen.
MOIN.DE hat Ronald Schill in Hamburg gesichtet – und mit ihm gesprochen.
Foto: imago images / Hoch Zwei Stock/Angerer, Bea Swietczak / MOIN.DE, (Montage MOIN.DE)

Hamburg. Heimlicher Besuch in der Heimat Hamburg! MOIN.DE hat Ronald Schill (61) trotzdem erwischt...

Er saß bei seinem Lieblings-Italiener, auf dem Restaurantschiff Galatea, das an der Binnenalster in Hamburg vor Anker liegt. Dort fütterte Hamburgs ehemaliger Innensenator die Schwäne und futterte genüsslich eine große Antipasti-Platte.

Hamburg: Das will Schill in der Hansestadt

Eigentlich lebt Schill seit 14 Jahren in Rio in Brasilien. Dorthin seilte er sich nach einem Polit-Eklat mit dem damaligen Bürgermeister Ole von Beust ab.

Was verschafft uns die Ehre? „Ich habe mehrere Gründe, hier zu sein“, erzählt Schill. „In Hamburg lebt ja noch meine Mutter, die ich besuche. Außerdem habe ich hier viele Freunde, die mir am Herzen liegen. Aber der wichtigste Grund ist, dass Brasilien die schlimmsten Corona-Ausbruchszahlen weltweit vorweist. Ich hatte Angst vor Ansteckung.“

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Ronald Schill auf der Flucht vor Corona. Heißt das, er bleibt jetzt für immer in Hamburg?

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Das ist Ronald Schill:

  • Ronald Barnabas Schill wurde 1958 in Hamburg geboren
  • Er studierte drei Semester Psychologie, dann Jura, schloss mit dem ersten und zweiten Staatsexamen ab
  • Mediale Aufmerksamkeit bekam er, weil er am Amtsgericht harte Urteile fällte und als „Richter Gnadenlos“ in die Annalen einging
  • 2000 gründete er die Partei Rechtsstaatlicher Offensive, genannt „Schill-Partei“ – 2001 erhielt sie 19,4 Prozent der Wählerstimmen.
  • Schill wurde Zweiter Bürgermeister und Innensenator, überwarf sich nach einem Eklat mit Bürgermeister Ole von Beust und wurde 2003 aus dem Amt gedrängt
  • Seit 2006 lebt er in Rio von seiner Richterpension und macht als Reality-TV-Star (u.a. „Promis unter Palmen“) von sich Reden

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„Nein, ich bin auf der Suche nach einem Impfstoff. Ich möchte gern an einem Corona-Testverfahren teilnehmen“, erzählt er.

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„Ich will es so machen, wie Boris Palmer. Er ist der einzige Grünen-Politiker, den ich liebe. Ein wahres Vorbild.“

Tübingens Oberbürgermeister Palmer hatte sich als Proband zur Verfügung gestellt und sich den Corona-Impfstoff des Herstellers Curevac verabreichen lassen.

Keine Angst vor den Impfrisiken? „Nehme ich in Kauf“, sagt Schill. „Brasilien ist wirtschaftlich ohnehin gebeutelt. Es kann sich keinen Lockdown leisten. Und wieder in Deutschland zu leben, kann ich mir wirklich nicht mehr vorstellen.“

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Ronald Schill in Hamburg: „Natürlich treffe ich auch noch diverse Damen“

Was ist denn so toll am Leben in Brasilien?

„Och, dort ist immer was los. Ich lebe ja in einer Favela, wo sich oft Banden bekämpfen“, berichtet Schill. „Neulich erst komme ich nach Hause und mir steigen leckere Röstaromen in die Nase. Ich dachte, meine Nachbarn grillen wohl Hähnchen.“

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Es kam anders, Schill weiter: „Dann stellte sich heraus, dass sie einen Bandenboss eliminiert haben. Sie zerstückelten ihn in mehrere Teile, legten ihn auf den Rost und entsorgten ihn anschließend im Müll.“ Ah, ja…

Und wie lange bleibt er noch in Hamburg? „Bis ich geimpft bin. Ein paar Wochen vielleicht. Ich muss auch noch nach Köln fahren. Dort erwarten mich Vorbereitungen für ein neues Reality-Format.“

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Und Schill wäre nicht Schill, wenn er zum Schluss nicht noch das sagen würde: „Natürlich treffe ich auch noch diverse Damen. Jedes Mal, wenn ich im Fernsehen war, bin ich für sie so etwas wie ein Rockstar. Dann erreichen mich zahlreiche eindeutige Angebote über die sozialen Medien. Ich drehe dann meine Runde und besuche die, die es wirklich drauf anlegen.“