Hamburg: Ferienbeginn! Das müssen Urlauber wegen des Coronavirus dringend beachten

Die Ferien-Saison in Hamburg hat begonnen. Auf Reisen während Corona müssen jedoch einige Dinge beachtet werden (Symbolfoto).
Die Ferien-Saison in Hamburg hat begonnen. Auf Reisen während Corona müssen jedoch einige Dinge beachtet werden (Symbolfoto).
Foto: imago/blickwinkel

Hamburg. Die Schulferien in Hamburg haben begonnen! Für viele Familien aus der Hansestadt heißt das, dass sie jetzt endlich in den wohlverdienten Urlaub fahren können. Teilweise reisen sie dafür in weit entfernte Länder.

Dabei müssen die Menschen aus Hamburg allerdings einiges beachten. Denn trotz Ferien-Saison und dem Wunsch nach Erholung und Entspannung sollte nicht vergessen werden, dass im Moment eine globale Pandemie herrscht und daher Vorsicht geboten ist. MOIN.DE hat die wichtigsten Infos rund um das Thema Reisen zusammengefasst.

Hamburg: Reisewarnung für viele europäische Staaten aufgehoben

Seit dem 15. Juni ist die weltweite Reisewarnung für die meisten Länder in Europa aufgehoben. Dennoch besteht für viele Länder außerhalb von Europa noch mindestens bis zum 31. August 2020 eine solche Warnung.

Bei einer Reisewarnung handelt es sich laut Auswärtigem Amt nicht um ein allgemeines Reiseverbot. Jedoch appelliert das Amt an Reisende auf nicht notwendige, touristische Reisen in Länder, die immer noch stark von dem Coronavirus betroffen sind, zu verzichten.

+++ Hamburg: Achtung! Hier wird die A7 am Wochenende gesperrt +++

Auf der Seite des RKI (Robert Koch Insitut) findest du HIER eine detaillierte Liste mit allen Ländern für die eine Reisewarnung weiterhin besteht.

Alle Urlauber aus den Staaten, die vom RKI eine Reisewarnung erhalten haben, müssen sich nach ihrer Reise auf jeden Fall in eine 14-tägige Quarantäne begeben!

Das gilt für Reiserückkehrer aus dem EU-Ausland

Seit dem 19. Mai müssen sich Reiserückkehrer aus dem EU-Ausland, sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz, Großbritannien und Nordirland nicht mehr zwangsläufig in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass es in dem Reiseland zu keiner erhöhten Zahl von Neuinfektionen kommt.

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Sollte es im Reiseland jedoch eine laut RKI zu hohe Zahl an Neuinfizierten geben, müssen sich Urlauber und Reiserückkehrer ebenfalls in Quarantäne begeben.

Das eigene Zuhause darf in dieser Zeit nicht verlassen werden. Außerdem muss das Gesundheitsamt informiert werden. Dieses bespricht dann das weitere Vorgehen mit dem Reiserückkehrern.

So steht es um den Negativ-Test

Können Urlauber jedoch einen Negativ-Test vorweisen, müssen sich diese bei der Einreise zurück nach Deutschland nicht in Quarantäne begeben. Jedoch müssen auch hier gewissen Vorgaben eingehalten werden.

So muss das Test-Ergebnis in deutscher sowie englischer Sprache vorliegen und darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise nach Deutschland vorgenommen worden sein. Außerdem muss das Ergebnis bis 14 Tage nach der Einreise aufbewahrt werden. Rückkehrer müssen sich auch hier an das Gesundheitsamt wenden.

Das ist bei Reisen in die Türkei zu beachten

Bei Reisen in die Türkei gibt es ebenfalls einiges zu beachten. Das Land gehört zu einem der beliebtesten Reiseziele der Deutschen. Dennoch wurde die Türkei vom RKI als Risikogebiet eingestuft.

Urlauber müssen sich daher nach der Rückreise auf direktem Wege nach Hause begeben und für 14 Tage in häusliche Quarantäne. Das Gesundheitsamt muss ebenfalls informiert werden.

Hygieneregeln gelten weltweit

Auf allen Reisen müssen Urlauber zudem die allgemeinen Hygieneregeln an Flughäfen, Bahnhöfen, Zügen, Bussen und Flugzeugen einhalten. Zu den Regeln gehören unter anderem das Tragen einer Maske, die Einhaltung des Mindestabstandes sowie die Vermeidung von Gruppenbildungen.

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Urlauber, die ihre Reise stornieren möchten, erhalten bei der Verbraucherzentrale Hamburg (VZHH) Hilfe und Unterstützung. Die VZHH stellt Informationen zum Thema Reisen und Stornierungen auch ihrer Homepage zur Verfügung. Daneben gibt es auch Beratungsangebote vor Ort oder per Telefon. (kf)