Hamburg: Feuerwehrmänner wollen Feuer in Wohnung löschen – dann ist plötzlich einer von ihnen in Gefahr

ls die Feuerwehr Hamburg am Einsatzort eintrifft, steht die Wohnung bereits in Vollbrand.
ls die Feuerwehr Hamburg am Einsatzort eintrifft, steht die Wohnung bereits in Vollbrand.
Foto: imago images/imagebroker/Marius Schwarz

Die Feuerwehr wurde am Freitagvormittag in den Mariusweg in Hamburg-Jenfeld gerufen. Mehrere Anrufer meldeten einen Wohnungsbrand im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses. Eine Person solle sich noch in der Wohnung befinden.

Als die Feuerwehr Hamburg am Einsatzort eintrifft, steht die Wohnung bereits in Vollbrand. Flammen schlagen aus den Fenstern und breiten sich auf die Außenwand des Mehrfamilienhauses aus. Als die Einsatzkräfte eindringen wollen, kommt es zu einer Durchzündung!

Hamburg: Einsatzkräfte der Feuerwehr müssen in Deckung gehen

Der Trupp ging sofort in Deckung – rücklings auf den Boden. Trotz dieses Manövers drang offenbar die extrem hohe Hitze durch die Schutzkleidung bis auf die Haut des vorderen Feuerwehrmanns durch. Auch verdrehte er sich seinen Fuß dabei. Beides bemerkte er allerdings erst deutlich später.

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Zunächst drang der Trupp aber in die brennende Wohnung vor und begann, das Feuer zu löschen. Weitere Einsatzkräfte gingen auf der Rückseite des Gebäudes in Stellung, da die Flammen in ein Wärmedämm-Verbundsystem eindrangen.

Feuerwehrmann wird bei Einsatz in Hamburg verletzt

Nachdem die Wohnung gelöscht war, wurde der verletzte Feuerwehrmann von einem anwesenden Notfallsanitäter und der Notarzt der Feuerwehr Hamburg versorgt. Er klagte inzwischen über Schmerzen.

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Der 26-jährige Brandmeister zog sich zweitgradige Verbrühungen an einer Schulter sowie eine Fußfraktur zu. Mit einem Rettungswagen wurde er notarztbegleitet in ein Krankenhaus befördert.

Ursache des Brands in Hamburg noch unklar

Das Wärmedämm-Verbundsystem des viergeschossigen Mehrfamilienhauses in Jenfeld wurde großflächig geöffnet und mit einer Wärmebildkamera kontrolliert, um Brandnester in der Dämmung auszuschließen. Alle an die Brandwohnung angrenzenden Wohnungen wurden auf mögliche Brandschäden kontrolliert.

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Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten wurde die Brandstelle der Polizei für die weiteren Ermittlungen übergeben. Die Brandursache ist noch unklar.

Der Einsatz der Feuerwehr Hamburg, die mit neun Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort war, dauerte insgesamt zweieinhalb Stunden. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden. (mk)