Hamburg: Frau wird belästigt! Was dann passiert, wird sie nie vergessen

Auf dem Weg zur S-Bahn wird eine Frau aus Hamburg von einem Mann belästigt. Als sie später in den Zug steigt, wird es fast noch schlimmer (Symbolbild).
Auf dem Weg zur S-Bahn wird eine Frau aus Hamburg von einem Mann belästigt. Als sie später in den Zug steigt, wird es fast noch schlimmer (Symbolbild).
Foto: imago images/YAY Images

Hamburg. So hatte sich eine Frau aus Hamburg ihren Samstagmorgen sicherlich nicht vorgestellt. Bepackt mit einem schweren Rollkoffer und einem Rucksack ist sie auf dem Weg zur S-Bahn-Haltestelle auf der Reeperbahn. Ihr Ziel: der Hamburger Flughafen.

Plötzlich rennt ein Mann auf der Großen Freiheit an ihr vorbei und begrapscht sie! Außerdem habe er ihr „ekelhafte Dinge“ zugerufen, berichtet die Frau in einer Facebook-Gruppe für Menschen aus Hamburg. Als sie dann in die Bahn steigt, sieht es so zunächst so aus, als würde ihr Tag noch schlimmer werden.

Hamburg: Sitznachbar wird zum Problem

Denn im Zug setzt sich ein Mann zu ihr, der „offensichtlich unter Drogen- und Alkoholeinfluss“ steht. Er scheint zum Problem für die Frau zu werden – was genau er getan hat, erzählt sie nicht. Dann kommt ein weiterer Fahrgast hinzu.

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Er sei in Schwarz gekleidet gewesen und habe Shorts, Tank Top, Cappy und Maske getragen. Außerdem war er „von oben bis unten voll tätowiert“, berichtet die Frau. Es ist ausgerechnet er, der die Situation völlig verändert!

Fahrgast rettet Frau aus Hamburg den Tag

„An den jungen Mann, der gerade in der S1 Richtung Flughafen so deeskalierend auf den Sitznachbarn eingewirkt hat: Danke! Du bist mein Held!“, spricht sie ihm ihre Dankbarkeit aus. Und führt weiter aus: „Zu sehen, dass es doch noch Menschen gibt, auf die man sich verlassen kann und die einem in einer Gefahrensituation beistehen, hat meinen Tag gerettet.“

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Außerdem habe der Mann „diesen Durchgeknallten“ dazu bewegen können, aus Rücksicht auf mögliche Risikopatienten seine Maske aufzusetzen. „Großes Kino!“, sagt die Frau und findet, dass er „echt den Friedensnobelpreis verdient“ hätte.

Ewiger Dank für den Mann aus Hamburg

Aber weil er diesen mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht erhalten wird, fügt sie noch hinzu: „Meine ewige Dankbarkeit ist dir auf jeden Fall sicher!“ Auch für den „miesen Typen“, der sie auf der Reeperbahn belästigt habe, findet die Frau klare Worte.

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„Sei froh, dass du dem kurzen Impuls, nochmal umzudrehen und wieder in meine Richtung zu kommen, nicht nachgegeben hast. Dir hätte ich so hart in den S*ck getreten, dass du den Rest des Tages Eiersalat gekotzt hättest!“ Rums, der hat gesessen!

Frau aus Hamburg hofft auf Karma

Auch die Nutzer in den Kommentaren können es nicht fassen. „Es tut mir sehr leid, was dir auf der Großen Freiheit passiert ist! Schade, dass du ihm nicht wohin getreten hast. Man ist oft so perplex in solchen Situationen, dass man es nicht sofort schafft, Hilfe zu holen“, schreibt zum Beispiel eine Nutzerin.

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Sie empfiehlt der Frau, dennoch eine Anzeige zu stellen – auch wenn wohl nichts dabei rauskommen wird. Da sie sich aber bereits am Flughafen befindet, kann das Opfer nach eigenen Angaben nicht zur Polizei.

Wichtiger Hinweis für alle Menschen in Hamburg

Viele Personen sprechen der Frau ihr Mitgefühl aus und bedanken sich bei dem „Retter“. Eine Frau weist noch auf etwas Wichtiges hin.

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„Und wieder einmal bestätigt es sich, dass man nicht vom Äußeren (von Kopf bis Fuß tätowiert) aufs Innere schließen soll. Tolle Aktion von dem Mann“, schreibt sie. Und der Beitragserstellerin wünscht sie, dass sie den Schreck schnell überwindet. (mk)