Hamburg: Frau wird von mehreren Autos überfahren und stirbt auf Bundesstraße

Der Rettungsdienst wurde gegen 21 Uhr am Mittwochabend auf die B75 nach Hamburg-Harburg alarmiert.
Der Rettungsdienst wurde gegen 21 Uhr am Mittwochabend auf die B75 nach Hamburg-Harburg alarmiert.
Foto: Blaulicht-News.de

In Hamburg hat sich am Mittwochabend ein schrecklicher Unfall ereignet.

Auf der Bundesstraße 75 auf Höhe des Großmoordammes in Hamburg ist eine etwa 50 Jahre alte Frau von mindestens drei Autos überrollt worden. Die alarmierten Retter konnten nur noch den Tod der Frau feststellen.

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Hamburg: Fahrer meldete sich bei der Polizei

Das Auto, das die Frau zuerst erfasst hatte, konnte zunächst nicht an der Unfallstelle angetroffen werden. Der 38-jährige Fahrer meldete sich im Verlauf der Ermittlungen jedoch bei der Polizei, sodass das Auto sichergestellt werden konnte.

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Unmittelbar vor der Abfahrt der Anschlussstelle Harburg kollidierte der Mann laut Polizei mit einer Fußgängerin, die auf der Straße zum Liegen kam. Unklar ist, ob es sich um einen Suizid handelte. Die Identität der Frau konnte den Angaben nach zunächst nicht geklärt werden.

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Die B75 in Fahrtrichtung Süden war bis in die späte Nacht ab Hamburg-Neuland vollständig gesperrt.

Zur Unfallaufnahme und Rekonstruktion zogen die Beamten einen Sachverständigen hinzu und setzten einen 3 D-Scanner ein.

Bei dem Unfallort handelt es sich um eine Bundesstraße. Eine Benutzung durch Fußgänger ist in diesem Bereich nicht vorgesehen. Von wo aus und aus welchem Grund die Frau den Ort aufgesucht hat, ist Gegenstand der Ermittlungen. (kbm)

------ Anmerkung der Redaktion ------

Aus verschiedenen Gründen berichten wir normalerweise nicht über Suizide oder Suizidversuche – außer, wenn diese durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit erfahren.

Wir möchten eindringlich darauf hinweisen: Wer unter Depressionen oder Selbstmordgedanken leidet oder jemanden kennt, der daran leidet, kann sich unter anderem bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr beraten lassen. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.