Hamburg: Frau wollte Sofa verschenken – jetzt bereut sie ihre Gutmütigkeit

Unerwartet viel Ärger hatte eine Frau aus Hamburg – dabei wollte sie doch nur etwas verschenken. Anfangs zumindest... (Symbolbild)
Unerwartet viel Ärger hatte eine Frau aus Hamburg – dabei wollte sie doch nur etwas verschenken. Anfangs zumindest... (Symbolbild)
Foto: imago images/Westend61

Hamburg. Diese Aktion in Hamburg ging nach hinten los!

Es begann damit, dass die eine Frau aus Hamburg zusammen mit ihrem Freund im Internet ein Ledersofa verschenken wollte.

Hamburg: Erst verschenken, dann verkaufen

Alles fing harmlos an: „Wir haben unfassbar viele Anfragen bekommen", schrieb sie in einer Facebook-Gruppe. „Bei einer Person haben wir eine Abholung nächste Woche zugesagt.“

„Im Nachhinein bimmelte das Handy aber weiterhin ununterbrochen und weitere Anfragen folgten. Mehrere boten uns Geld, weil die Couch wirklich noch top ist“, schreibt sie weiter.

„Daraufhin hat mein Freund es sich anders überlegt und möchte sie nun lieber verkaufen. Das habe ich dem Typ, der die Couch abholen wollte, dann mitgeteilt“, fügt sie hinzu.

Mann aus Hamburg reagiert wütend

Doch das schien dem Mann, der das Sofa geschenkt haben wollte, gar nicht zu gefallen. „Der drohte gleich mit rechtlichen Maßnahmen, weil versprochen ist versprochen“, teilt sie in der Gruppe mit.

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Gleichzeitig macht sie klar: „Wir reden aber nicht über einen mündlichen Kaufvertrag, sondern über ein Verschenken!“

Hamburg: Keine Einigung in Sicht

Doch damit noch nicht genug. „Nun erzählt er, er hätte einen Transporter gemietet und mein Freund solle gefälligst für die Kosten der Mietung aufkommen.

Ich meinte, dass lässt sich ja einfach wieder stornieren und das würde ihn nichts kosten. Zumal er zuerst meinte, er besitzt nen großen Wagen und jetzt hat er angeblich einen reserviert.“

Frau aus Hamburg sucht nach Rat

Sie ist sichtlich verunsichert und fragt die anderen Mitglieder der Gruppe, ob ihr tatsächlich rechtliche Konsequenzen drohen könnten. Die Aktion finden viele in der Gruppe nicht gut. „Naja, fair ist das nicht“, kommentiert eine Frau.

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Ein Mann ist ähnlicher Meinung. „Wenn ich zusage, etwas umsonst abzugeben, dann halte ich eine Zusage auch ein“, schreibt er.

Keine Konsequenzen für die Frau aus Hamburg

Gedanken um eine Strafe müssen sich die Frau und ihr Freund aber nicht machen. „Macht euch da mal keine Sorgen", kommentiert auch ein Gruppenmitglied.

„Es muss nachgewiesen werden, dass der vermeintlich Beschenkte wirklich einen Schaden hat (Kopie des Mietvertrages des Transporters). Und dann muss derjenige auch erst mal offiziell mit Forderungen an euch herantreten. Diese Mühe wird er sich nicht machen.“

Frau aus Hamburg nimmt Stellung zu den Vorwürfen

Eine weitere Frau ergänzt: „Ein Schenkungsversprechen bedarf, um wirksam zu sein, generell der notariellen Beurkundung. Rechtlich seid ihr auf der sicheren Seite. Moralisch finde ich persönlich das ziemlich bedenklich.“

Die Vorwürfe möchte die Verfasserin des Posts nicht einfach hinnehmen und antwortet: „Ob es nett ist oder nicht, ist uns ehrlich gesagt egal. Wenn ich etwas geschenkt bekommen sollte, aber mir dann gesagt wird, ‚Wir möchten jetzt doch lieber verkaufen', hätte ich Verständnis.“

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„Nahezu jeder hätte es genauso gemacht“, stellt sich ein Mann auf ihre Seite. (kf)

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