Hamburg: Friedrich Merz ist zu Gast – und erlaubt sich diesen üblen Fehltritt

Friedrich Merz war zu Gast in Hamburg.
Friedrich Merz war zu Gast in Hamburg.
Foto: André Lenthe Fotografie

Hamburg. Steht ein ehemaliger Aufsichtsrat des größten Vermögensverwalters der Welt (Blackrock) und Bewerber um den CDU-Vorsitz über den Dingen? Wenn man Friedrich Merz in Hamburg sieht, könnte man das glauben. Denn was er sich hier erlaubte, sorgt einfach nur für Kopfschütteln.

Der Politiker, der 2018 erfolglos für den Vorsitz der CDU kandidierte und es bald erneut versuchen und anschließend auch Bundeskanzler werden will, war zu Gast in der Talkshow „Markus Lanz“ (ZDF) in Hamburg.

Hamburg: Kein Mund-Nasen-Schutz

Am Dienstagabend wurde Friedrich Merz in der Stadt gesehen und zeigte sich dabei wenig bürgerlich und staatsmännisch, sondern legte einen ziemlich dekadenten Auftritt hin.

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Schon in der Lobby seines Hotels – einem der edelsten der Stadt, dem Fontenay – trug Friedrich Merz nämlich keinen Mund-Nasen-Schutz und verstieß damit gegen eine der wichtigsten Regeln in dieser Zeit.

Alle anderen Gäste der Talkshow im ZDF schliefen derweil im zum Aufnahmestudio naheliegenden „Hotel Gastwerk“.

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Hamburg: Hotel bittet scheinbar vergeblich

Auch als Friedrich Merz gegen 19.45 Uhr von seiner Limousine abgeholt und zum Studio gefahren wird, verlässt er ohne Maske das Luxushotel.

Die Bodyguards neben ihm tragen den Schutz hingegen. Die Aufzeichnung der Sendung begann um 21 Uhr.

Im Hygiene-Konzept des Hotels heißt es unter anderem: „Wir möchten Sie höflich bitten, in den öffentlichen Bereichen (außerhalb der Gastronomie am Tisch) eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.“

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Zuletzt hatte Friedrich Merz mit Aussagen über Homosexuelle polarisiert. Mehr dazu kannst du >>> hier lesen. (al/rg)