Hamburg: Gefeuert! Wegen dieser dummen Aktion flog eine Reichsbürger-Polizistin auf

Ein Boot der Wasserschutzpolizei im Hafen von Hamburg.
Ein Boot der Wasserschutzpolizei im Hafen von Hamburg.
Foto: imago images / Team2

Hamburg. Sie hatte einen guten und sicheren Job in Hamburg. Den hat sie nun allerdings verloren – aus einem guten Grund. Eine Angestellte der Wasserschutzpolizei muss jetzt ihren Schreibtisch räumen.

Die Frau, die bei der Polizei Hamburg tätig war, hatte ihren verantwortungsvollen Job jahrelang unbehelligt ausüben können. Bis sie etwas sehr Dummes tat.

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Hamburg: Reichsbürger-Polizistin gefeuert

Die 47-Jährige und ihr Mann hatten laut Bericht des „Hamburger Abendblatts“ einen eigentlich harmlosen Bußgeldbescheid zugeschickt bekommen. Den wollten sie aber nicht einfach bezahlen, sondern protestierten mit einem Brief dagegen. Und der hatte es in sich.

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„In dem Widerspruch standen die typischen Reichsbürger-Thesen, die auch im Internet zu finden sind“, zitiert das „Abendblatt“ einen Beamten. So hielten die Frau und ihr Ehemann etwa die Bundesrepublik für keinen rechtmäßig existierenden Staat.

Hamburg: Ein Protest-Brief war schuld

Alarmiert von diesen kruden Verschwörungstheorien leiteten die Beamten der Stadt Lüneburg, die den Bußgeldbescheid verschickt hatten, die Information an die Polizei Hamburg weiter. Und die reagierte schnell.

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Man habe den Hinweis zügig, aber auch sehr sorgfältig überprüft, heißt es. Selbst der Verfassungsschutz gab eine Einschätzung ab – und befand: Ja, die Frau ist offenbar tatsächlich eine sogenannte Reichsbürgerin.

Polizei Hamburg reagierte schnell

Die Wasserschutzpolizei habe der Frau ein Gespräch angeboten, doch auf diese Einladung reagierte sie gar nicht erst. Darauf folgte die fristlose Kündigung. (wt)

>> Mehr zu diesem Fall liest du hier beim „Hamburger Abendblatt“!