Hamburg: HVV-Busfahrerin staunte nicht schlecht, als DIESER Fahrgast einsteigen wollte – „War schon irre“

Carmen Rupp aus Hamburg hat als Busfahrerin im HVV schon viel Kurioses erlebt.
Carmen Rupp aus Hamburg hat als Busfahrerin im HVV schon viel Kurioses erlebt.
Foto: Privat

Seit drei Jahren ist Carmen Rupp als Busfahrerin im Hamburger Verkehrsbund (HVV) tätig. In ihrem Job hat die Frau aus Hamburg schon viel Kurioses erlebt.

Vor allem eine Story ist ihr in ganz besonderer Erinnerung geblieben. Das erzählt die Busfahrerin aus Hamburg im Gespräch mit MOIN.DE.

Hamburg: Hochbahn-Fahrerin erlebte Kurioses

Die verrücktesten Geschichten passieren eigentlich immer während den Nachtschichten. Davon kann vor allem Taxifahrer Fuat aus Hamburg ein Lied singen, als er bei einem Fahrgast nicht mehr wusste, wie er handeln soll. >>> Hier geht es zur ganzen Story.

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So auch Hochbahn-Busfahrerin Carmen Rupp. Bei ihr war es allerdings nicht während einer Nachtfahrt. Die fährt sie nämlich nicht. „Das liegt aber auch daran, dass es Kollegen gibt, die das gerne machen wollen“, erzählt sie.

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Daten und Fakten zum HVV:

  • umfasst das Hamburger Stadtgebiet und umliegende Gebiete in Schleswig-Holstein und Niedersachsen
  • Zum Angebot des HVV zählen auch vier U-Bahn-Linien (betrieben von der Hamburger Hochbahn AG) und sechs S-Bahn-Linien (betrieben von der S-Bahn Hamburg GmbH)
  • ist mit rund 4.500 Fahrzeugen im Einsatz
  • befördert laut eigenen Angaben rund 2,6 Millionen Fahrgäste am Tag
  • Es gibt 10.184 Haltestellen im Verbundgebiet
  • 763 Linien werden betrieben

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Dennoch bekommt sie ab Dienstbeginn um 3 Uhr morgens viel von der Nachtschicht mit. Vor allem von den Partygängern. „Vor der Corona-Pandemie gab es regelmäßig Partygänger, die nach Hause fahren wollten. Die waren alle auch ganz entspannt. Hin und wieder sind einige mal eingeschlafen, da muss man sie auch wecken und fragen, wo sie denn raus möchten“, erzählt Rupp im MOIN.DE-Interview.

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Hamburg: „Hat man nicht so oft“

Doch an den wohl kuriosesten Fahrgast, der bei ihr mitgefahren ist, erinnert sich die Busfahrerin am besten zurück.

„Einmal stand ein Partygänger ohne Schuhe vor dem Bus. Er fragte mich, ob er auch barfuß einsteigen darf, da er eingeschlafen ist und man ihm die Schuhe geklaut hatte. Natürlich habe ich ihn mitfahren lassen, es war außerdem Winter und sehr kalt draußen. Aber er wollte auch keine weitere Hilfe. Das war schon alles irgendwie irre“, erzählt die 42-Jährige.

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Dann gab es auch mal einen witzigen Vorfall mit einer Gruppe von Junggesellen: „Die haben für mich im Bus gesungen und gerufen: ,Ein hoch auf die Busfahrerin'. Fand ich schon sehr amüsant. Das sind schon so Sonderfälle, die hat man nicht so oft.“

Hamburg: Machen acht Stunden im Straßenverkehr überhaupt Spaß?

Die sympathische Busfahrerin hat in der kurzen Zeit beim HVV schon ganz schön viel erlebt. Kein Wunder, wenn man jeden Tag bis zu acht Stunden im Straßenverkehr unterwegs ist. Das kann doch eigentlich gar kein Spaß machen, oder?

„Manchmal sind es sogar bis zu zehn Stunden (lacht) – mit Pausen natürlich. Es macht aber auf jeden Fall Spaß. Natürlich ist es nicht jeden Tag das Gleiche. Wir haben auch unterschiedliche Routen am Tag, so dass wir nicht jedes Mal die gleiche Strecke fahren müssen. Das wissen viele nämlich gar nicht, dass wir an einem Tag mehrere Linien fahren können und nicht nur eine“, verrät Rupp.

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Das führe dann auch immer wieder dazu, dass es jeden Tag viele verschiedene Verkehrsteilnehmer und unterschiedliche Situationen gibt.

Hamburg: „Langweilig wird es für uns nie“

„Man muss sich also jeden Tag etwas anders einstellen, selbst wenn man die gleiche Linie und die gleiche Strecke fährt. Auch die Fahrgäste sind anders. Da kann alles Mögliche passieren“, sagt die Busfahrerin.

Von netten Gesprächen bis hin zu Diskussionen ist alles dabei. „Von dem her ist jeder Tag tatsächlich anders. Langweilig wird es für uns Fahrer/innen nie.“

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Bei diesen vielen Erlebnissen wird es das ganz bestimmt nicht.