Hamburg: Die Wende im Impftermin-Chaos? Es soll sich etwas Entscheidendes ändern

Das Impfzentrum in Hamburg geht ab Dienstag in den Betrieb.
Das Impfzentrum in Hamburg geht ab Dienstag in den Betrieb.
Foto: dpa

Die Impfungen in Deutschland und in Hamburg sind im vollen Gange.

Trotz andauernder Probleme mit dem Vergabesystem sind bisher rund 80.000 Termine für das zentrale Impfzentrum in den Messehallen in Hamburg gebucht worden. Doch die Impftermin-Vergabe ist für einige mit viel Stress verbunden.

Hamburg: Probleme bei der Impftermin-Vergabe

Bis Donnerstagvormittag seien es 77.000 gewesen, sagte der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich, der Deutschen Presse-Agentur.

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Auch am Donnerstag selbst seien mehrere Tausend neue Termine in das Vergabesystem der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) eingestellt worden.

Hamburg: Änderung bei der Vergabe

Die Hamburger Behörde kritisierte erneut die Abwicklung der Terminvergabe durch die der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Schon seit Wochen bekannte Fehler seien noch immer nicht behoben worden. Die Behörde erwarte, dass dies nun „binnen Tagen“ geschehe.

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Die Probleme mit dem System seien auch Thema eines Gesprächs der betroffenen Länderressortchefs mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und KBV-Vertretern am Freitag, sagte Helfrich. Die Verärgerung unter den Ländern sei groß.

Konkret geht es um das sogenannte Warenkorbsystem, wie es auch im Onlinehandel üblich ist und das ein Produkt - in diesem Fall einen Termin - reserviert, sobald ein Interessent ihn ausgewählt hat.

Hamburg: „Man hat nicht das bekommen, was man bezahlt hat“

Im KBV-System fehle diese Funktion, sagte Helfrich. Termine könnten noch anderweitig vergeben werden, solange der Interessent seine Daten noch nicht vollständig eingetragen habe, was immer wieder zu großer Verärgerung führe.

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Bei der Entscheidung für das KBV-System sei man davon ausgegangen, dass es diese ansonsten übliche Funktion beinhalte. „Man hat nicht das bekommen, was man bestellt hat und wofür man bezahlt hat“, sagte er.

Richtig gute Nachrichten gab es am Freitag vom Impfstoff-Hersteller AstraZeneca. Mehr dazu kannst du >>> hier lesen. (dpa/oa)