Hamburg: Krasse Wandlung von „The Voice“-Star! Sie ist jetzt ein anderer Mensch

2015 nahm SIE an „The Voice Kids“ teil – und hat sich seitdem krass verändert.
2015 nahm SIE an „The Voice Kids“ teil – und hat sich seitdem krass verändert.
Foto: Sat1 (Montage: MOIN.DE)

Popstar und TV-Juror Mark Forster (37) wird vermutlich Schnappatmung bekommen, wenn er sieht, was aus seinem Schützling aus Hamburg geworden ist. Als Lorena Scotti vor fünf Jahren als 11-Jährige bei „The Voice Kids“ antrat, war sie noch das kleine, zarte Mädchen mit der kraftvollen Powerstimme.

Heute ist das Mädchen aus Hamburg kaum wiederzuerkennen, denn sie hat eine irre Veränderung durchgemacht!

Hamburg: Irre Wandlung von „The Voice“-Star

Heiß wie Miley Cyrus, provokant wie Madonna in ihren besten Zeiten – so präsentiert sich die 17-Jährige zu ihrem Song „Mindblow“. In einem eigens produzierten Video, das gerade bei YouTube für hohe Klickzahlen sorgt, spielt sie ihren granatenmäßigen Lolita-Charme voll aus.

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Dabei räkelt Lorena sich, umgeben von ihren beiden gleichaltrigen Hottie-Freundinnen Anna und Sushmita, auf einem Bett. Heiße Kurven, laszive Blicke, angedeutete Lesbenküsse...

„Ich weiß, dass ich mich sehr verändert habe“, sagt die junge Sängerin im Gespräch mit MOIN.DE. „Das sagen die Leute sehr oft zu mir. Dabei bin ich seit ,The Voice’ nur vier Zentimeter gewachsen. Ich bin 1,60 Meter groß.“

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Das ist „The Voice Kids“:

  • Die Castingshow sucht Kinder zwischen acht und vierzehn Jahren
  • Nach den ersten „Blind Auditions“ werden die Kandidaten gewählt und müssen sich und ihr Talent vor den Zuschauern und der Jury beweisen
  • Vorbild ist die Show „The Voice“ mit erwachsenen Teilnehmern
  • Erstausstrahlung: 5. April 2013
  • Sender: Sat.1
  • Jury-Besetzung: Lena Meyer-Landrut, Mark Forster, Stefanie Kloß

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Dafür ist ihre Stimme umso größer. Schon damals in der Casting-Show wurde klar, welches Gesangstalent in ihr schlummert. Trotzdem schaffte sie es aber nur in die zweite Runde bis zu den Battles – und flog dann raus. Die etwas ältere Konkurrenz hängte sie knapp ab.

Lorena Scotti - Mindblow

Hamburg: „Habe die ganze Zeit davon geträumt“

Für die Tochter einer Entspannungstherapeutin und eines DJs war das aber eher ein Ansporn, so richtig Gas zu geben. Sie arbeitete an sich, nahm Gesangsunterricht, bekam Jobs, um Kinder-CDs aufzunehmen und schrieb eigene Songs.

Immer nur mit einem Fokus: „Ich habe die ganze Zeit davon geträumt, später mal meine eigene Musik zu veröffentlichen.“ Ihre Vorbilder: „Frauen, die für ihre Träume kämpfen und dabei das machen, was ihnen ihr Bauchgefühl sagt.“

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Das ist Lorena Scotti:

  • Lorena Scotti wurde 2003 in Hamburg geboren und ist Einzelkind.
  • Ihr Vater ist Argentinier und arbeitet als DJ in Clubs und Hotels.
  • Ihre Mutter ist Deutsche und Therapeutin und arbeitet beim Deutschen Roten Kreuz.
  • Lorena ist mit beiden Eltern in einer kleinen Mietwohnung auf St. Pauli aufgewachsen.
  • Ihre Hobbys sind tanzen, shoppen, cornern und feiern, am liebsten im Moondoo.
  • Beziehungsstatus: seit kurzem hat sie einen Freund.

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War es im Rückblick eine gute Entscheidung, bei „The Voice Kids“ aufzutreten? „Wenn ich das damals nicht gemacht hätte, dann wäre ich heute nicht an diesem Punkt, mein erstes Video herauszubringen“, erzählt Lorena.

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Lorena Scotti bei „The Voice Kids“

„Auf der anderen Seite hat es auch Nachteile gebracht. Ich war ja noch sehr jung und bin in Kontakt mit den Medien und der Öffentlichkeit gekommen. Das war auch eine große Last. Obwohl alle sehr nett zu mir waren und ich auch Spaß hatte, spürte ich einen vorher nicht gekannten Druck.“

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Hat der ihr geschadet? „Das nicht, aber es ging bei der Show ja ums Gewinnen. Und ich war eine Verliererin“, erzählt Lorena. „Damit musste ich klarkommen. Fremde Leute haben sich plötzlich eine Meinung über mich gebildet und gaben irgendwelche Kommentare ab. Zum Glück habe ich kein Hate abbekommen.“

Wie ging es dann weiter? „Meine Eltern haben mich aufgefangen“, sagt Lorena. „Obwohl sie Sprüche von anderen Eltern einstecken mussten, wie man denn ein Kind so früh auf die Bühne schicken kann und so weiter. Erst vor zwei Jahren wurde mir rückblickend klar, dass ich damals überfordert war.“

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Missen möchte sie das TV-Erlebnis trotzdem nicht. Sie sieht es eher so, dass ihr durch diese Erfahrung die Tür ins Showbiz aufgestoßen wurde.

Hamburg: „St. Pauli hat mich geprägt“

Inzwischen hat sie sogar ein Management. Im nächsten Jahr macht die Schülerin, die mit ihren Eltern auf St. Pauli wohnt und in Eppendorf zur Schule geht, ihr Abi. „St. Pauli hat mich dahingehend geprägt, dass ich die Vielfalt an Kultur und unterschiedlichen Menschen studieren konnte“, sagt sie.

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Ihre schulischen Stärken sieht sie wie folgt: „Wie bei den meisten Kreativen bin ich in Mathe und Chemie schlecht. Die Fächer Deutsch, Englisch, Pädagogik und Psychologie liegen mir am meisten“, erzählt sie. „Ich möchte mich ganz und gar der Musik widmen. Eine andere Ausbildung kommt nicht in Frage. Ich wüsste auch gar nicht, was ich stattdessen machen sollte.“

Hamburg: Was ist ihr Plan B?

Wenn es mit der Gesangskarriere aber dennoch nicht klappt, hat sie dann einen Plan B? „Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, später mal einen Bürojob auszuüben. Ich würde auf jeden Fall in der Branche arbeiten. Vielleicht ja im Musikmanagement. Es muss halt ein Beruf sein, der mir Stimme verleiht.“

Gibt es denn einen guten Ratschlag, den ihr „Teamchef“ Mark Forster 2015 mitgegeben hat? Lorena Scotti schüttelt den Kopf, so eng sei der Kontakt zu dem Juror nicht gewesen.

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Aber egal, dieses Girl nimmt seinen eigenen Weg – und das mit so viel sexy Coolness, dass Mark Forster sich bestimmt noch an sie erinnern wird.