Hamburg ist verwirrt – darf DIESES Fitnessstudio jetzt schon wieder öffnen?

In Hamburg hoffen gerade viele Menschen auf eine Wiedereröffnung von Fitnessstudios (Symbolbild)
In Hamburg hoffen gerade viele Menschen auf eine Wiedereröffnung von Fitnessstudios (Symbolbild)
Foto: Zuma Wire/Imago

Hamburg. Was für eine gute Nachricht, dachten sich viele Menschen in Hamburg, die während des Lockdowns merkten, dass sie bisher zu viel Zeit auf der Couch und zu wenig beim Sport verbracht hatten.

Denn auch, wenn Sporttreiben zu Hause oder im Park natürlich möglich ist, braucht mancher das Umfeld oder das Equipment seines Fitnessstudios, um richtig aktiv zu werden. Und die haben in Hamburg natürlich gerade geschlossen.

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Hamburg: Hoffnung bei den Sportfreunden der Stadt

Doch nun hieß es: Die Kette „Fitness First“ darf wieder öffnen! Mehrere Medien berichteten davon. Aber leider ist das so nicht ganz richtig.

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Das liegt allerdings nicht daran, dass „Fitness First“ nicht alles dafür tun würde, um wieder aufmachen zu dürfen. Mit aller Macht kämpft die Kette vor Gericht um ihre Einnahmen. Ein erster Eilantrag vor dem Hamburger Verwaltungsgericht scheiterte allerdings am 6.11.

Hamburg: Sportstudio bleibt vorerst geschlossen

Am 10.11. jedoch hatte „Fitness First“ mit einem zweiten Eilantrag Erfolg. Das Gericht begründete sein Urteil damit, dass „die im Infektionsschutzgesetz geregelte Generalklausel § 28 Abs. 1 Satz 1 IfSG“ nicht genüge „für einen derart schwerwiegenden Grundrechtseingriff“.

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Öffnen darf die Kette deshalb aber noch nicht. Denn die Stadt Hamburg hat das Recht, in einer solchen Situation Beschwerde einzulegen – und das tat sie sofort. Es wird vermutlich einige Tage dauern, bis in nächster Instanz geklärt wird, wie es nun weitergeht. Bis dahin bleiben die Studios zu.

Das Gericht weist zudem ausdrücklich darauf hin, dass alle Entscheidungen sich einzig und allein auf die Kette „Fitness First“ beziehen, nicht auf andere Studios oder Betriebe. Die müssten jeweils einzeln klagen. Bei einem Erfolg für „Fitness First“ ist aber von einer entsprechenden Klagewelle auszugehen. (wt)