Hamburg: Kreuzfahrt-Touristen schon an Bord – doch dann kommt plötzlich DIESE Durchsage

Die „MS Europa“ in Hamburg
Die „MS Europa“ in Hamburg
Foto: imago images/Jürgen Ritter

Was für eine Enttäuschung! Das hatten sich die Passagiere, die ab Hamburg eine luxuriöse Kreuzfahrt auf der „MS Europa II“ machen wollten, sicher ganz anders vorgestellt.

Die Reisenden hatten rund 4.000 Euro bezahlt, um von Hamburg aus in die norwegischen Fjorde zu fahren. Doch es kam anders.

Hamburg: Kreuzfahrt wird zu großer Enttäuschung

++ Hamburg: Frau ist stinksauer – „Hysterisches Gegacker und Gekreische“ ++

Acht Tage lang sollte die „MS Europa II“ unterwegs sein, fünf davon waren für die idyllischen Fjorde Norwegens geplant. Wie bei diversen anderen Reedereien auch, war die Reise wegen Corona als „Panoramafahrt“ ohne Landgänge geplant.

Dabei sind Kreuzfahrten nach Norwegen eigentlich noch immer verboten. Dennoch änderte die Reederei Hapag-Lloyd ihr Angebot nicht und sagte die Fahrt auch nicht ab.

++ „Mein Schiff“-Fan hat eine deutliche Meinung – „Ich bin verwundert und enttäuscht“ ++

-----------------------------------

MOIN.DE ist das Newsportal für Hamburg und den Norden.

Wer wir sind und was wir vorhaben – hier weiterlesen >>

Wie findest du MOIN.DE? Schreib uns deine Meinung – klipp & klar an moin@moin.de!

Hier findest du uns bei Facebook >>

Und hier auf Instagram >>

Und wie du den Gruß „Moin“ richtig benutzt, erfährst du hier >>

-----------------------------------

Kreuzfahrt ab Hamburg wird umgeleitet

Erst, als alle Passagiere an Bord waren, kam die Durchsage: Die „MS Europa II“ muss ihre Route ändern. Statt fünf Tage durch die Fjorde zu fahren, waren es plötzlich nur noch zwei Tage. Und man plane, nach Warnemünde und Rügen zu fahren.

++ Hamburg: Wie kann man nur!? Als Rettungskräfte zu ihrer Zentrale kommen, bietet sich ihnen ein schlimmes Bild... ++

Ein adäquater Ersatz, bei dem Preis? Eher nicht.

Enttäuschte Passagiere in Hamburg

Der Hintergrund dieser Entscheidung war, wie die „Bild“ berichtet, dass sich Hapag-Lloyd in Gesprächen für eine Ausnahmeregelung befand, mit der die „MS Europa II“ angeblich doch nach Norwegen hätte fahren können. Aber eine definitive Zusage dafür gab es nicht.

++ Hamburg: Familie stand vor dem Nichts – dann passiert das Unglaubliche! „Nie gedacht…“ ++

Am Tag des Reisebeginns habe es dann ausgesehen, als könne das Einreiseverbot in Norwegen immerhin etwas verspätet am 23. August fallen – also drei Tage, nachdem das Schiff eigentlich dort ankommen sollte. Eilig habe man umgeplant – und sich für einen Umweg über Warnemünde und Rügen entschieden.

--------------

Mehr News aus Hamburg:

--------------

Hamburg: Betrog Reederei die Reisenden?

Das Problem: Der Deal mit Norwegen scheint von vornherein auf mehr als wackeligen Füßen gestanden zu haben. Denn gerade verkündete das skandinavische Land, noch mindestens bis zum 1. November Kreuzfahrtschiffe mit mehr als 200 Passagieren nicht ins Land zu lassen. Auch nicht die „MS Europa II“.

Aus fünf Tagen Norwegen wurden also erst zwei Tage – und dann null Tage. Ist das alles unglücklich gelaufen – oder wusste die Reederei von Anfang an, dass die Chancen für den Norwegen-Abstecher mehr als schlecht waren?

++ Sylt: Wenn dieser Mann auf dich zukommt und dich anspricht, reagiere bloß nicht ++

Hamburg: Gäste sollen hintergangen worden sein

In der „Bild“ heißt es, dass selbst die Crew bis zum letzten Moment nichts von der Routenänderung gewusst habe. Man habe wohl Angst gehabt, dass jemand die Nachricht in den sozialen Netzwerken teilt und Passagiere die Reise absagen. Ist das schon Betrug?

„Um zu verhindern, dass Gäste abspringen, wurde alles getan, um die Änderungen geheim zu halten“, zitiert die „Bild“ ein Crew-Mitglied. (wt)