Hamburg: Messer-Attacke in Flüchtlingsunterkunft – die Mordkommission ermittelt

Mordkommission und Staatsanwaltschaft ermitteln nach der Tat in Hamburg-Langenhorn
Mordkommission und Staatsanwaltschaft ermitteln nach der Tat in Hamburg-Langenhorn
Foto: Blaulicht-News.de

Bewaffnete Auseinandersetzung am Montagabend! In einer Asylunterkunft in Hamburg ist eine 25 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. Der 27-jährige Tatverdächtige sei schwer verletzt, teilte die Hamburger Polizei am Dienstagmorgen mit.

Gegen 22 Uhr meldeten Bewohner einer Wohnunterkunft für Geflüchtete in Hamburg-Langenhorn eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Zwei Menschen sollen mit Blut überströmt am Boden liegen, hieß es, ein Messer sollen bei der Tat in Hamburg im Spiel gewesen sein.

Hamburg: Auf die Messer-Attacke folgt eine Detonation

Drei Rettungswagen, zwei Notärzte, ein Löschfahrzeug sowie dutzende Fahrzeuge der Polizei waren im Einsatz. Anfangs gab es im Nahbereich der Wohnunterkunft Fahndungsmaßnahmen, da nicht ausgeschlossen werden konnte, ob ein oder mehrere Täter geflohen waren.

Schnell stand jedoch fest, dass es sich bei der Auseinandersetzung um einen Beziehungsstreit handelte. Der Mann war der Ex-Partner der Frau. Beide waren nach aktuellem Kenntnisstand in einer Wohnung im Erdgeschoss aneinandergeraten.

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Dabei soll der Mann der Frau plötzlich mit einem größeren Küchenmesser in die Brust gestochen haben.

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Danach richtete er die Tatwaffe offenbar auf sich selbst.

Beide schwerverletzten Personen kamen mit dem Notarzt in verschiedene Krankenhäuser. Die Polizei begleitete die Rettungswagen. Für die Frau kam die Hilfe zu spät: Sie starb in der Nacht. Der Gesundheitszustand des Tatverdächtigen ist nach einer Notoperation den Polizeiangaben zufolge stabil.

Mordkommission und Staatsanwaltschaft ermitteln

Die Lage vor Ort war anfangs sehr angespannt, die Polizei konnte die Lager aber trennen und für Ruhe sorgen.

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Nach rund einer Stunde kam es dann plötzlich zu einer lauten Detonation in unmittelbarer Tatortnähe. Nach einem großen Schreck stellte die Polizei jedoch fest, dass es sich nur um einen Böller handelte.

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Mordkomission und Staatsanwaltschaft nahmen die Ermittlungen auf, Beamte sammelten umfangreiche Spuren am Tatort. Das Kriseninterventionsteam des DRK rückte an, um Zeugen und Angehörige zu betreuen. Unter den Augenzeugen war auch ein 11-jähriger Junge. Er musste die Tat wohl mit ansehen. (jds)