Hamburg: Hans Kahlert verstorben – Trauer um den „Neues aus Büttenwarder“-Star

Hamburg: Schauspieler Hans Kahlert ist am Montag im Alter von 87 Jahren gestorben.
Hamburg: Schauspieler Hans Kahlert ist am Montag im Alter von 87 Jahren gestorben.
Foto: picture alliance/dpa

Der Schauspieler Hans Kahlert ist tot. Wie der Norddeutsche Rundfunk am Dienstag mitteilte, starb Kahlert bereits am Montag im Alter von 87 Jahren in Hamburg. Sein Gesicht war mehrfach im „Tatort“ zu sehen, aber seine größte Rolle hatte er in einer Heimatserie.

Seit 2005 stand er in der beliebten NDR-Regionalserie „Neues aus Büttenwarder“ als „Onkel Krischan“ vor der Kamera. Kahlert hatte auch Auftritte in mehreren „Tatort“-Episoden, unter anderem mit den TV-Kommissaren Klaus Schwarzkopf und Manfred Krug. Ebenso war er einige Male Nebendarsteller in der Vorabendreihe „Großstadtrevier“, die in Hamburg spielt.

Hamburg: NDR würdigt Hans Kahlert

„Für einen Schauspieler ist es eine große Kunst, Menschen zu verkörpern, die viele Jahre oder gar Jahrzehnte älter sind als sie selbst“, würdigte der NDR Programmdirektor Fernsehen, Frank Beckmann, die Verdienste.

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„Hans Kahlert hat sich als 106-jähriger Onkel Krischan unauslöschlich in die Herzen der Büttenwarder-Fans gespielt. Seine feine, bescheidene Art hat ihn ausgemacht. Wir bedauern seinen Tod zutiefst.“

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Das ist „Neues aus Büttenwarder“:

  • „Neues aus Büttenwarder“ ist eine Fernsehserie des Norddeutschen Rundfunks von Norbert Eberlein.
  • Sie spielt in dem fiktiven Dorf Büttenwarder in Schleswig-Holstein.
  • Sie ist ein Ableger der NDR-Serie Heimatgeschichten.
  • Gedreht wird die Serie im Kreis Stormarn (Schleswig-Holstein) und Umgebung.
  • Die erste Episode wurde am 26. Dezember 1997 gezeigt.

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Zu Weihnachten wird es ein letztes Wiedersehen geben. Dann laufen die letzten vier „Büttenwarder“-Folgen im NDR Fernsehen.

Hans Kahlert kam aus Lettland nach Hamburg

Kahlert wurde 1934 im lettischen Riga geboren. Als 20-Jähriger nahm er ohne Wissen seiner Eltern privaten Schauspielunterricht – das Geld dafür verdiente er sich heimlich in einer Fabrik.

Sein Bühnen-Debüt gab er in „Nathan der Weise“ bei den Sommerspielen in Dinkelsbühl. Es folgten zahlreiche Stationen an verschiedenen Theatern in Deutschland. Von 1983 an war Kahlert bei den Karl-May-Festspielen zu sehen, zunächst in Elspe, dann in Bad Segeberg.

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Hans Kahlert war verheiratet, hatte einen Sohn und lebte mit seiner Frau Eva, die er 1960 in Hannover kennen gelernt hatte, in Hamburg. (dpa/mk)