Hamburg: Otto Waalkes mit bewegendem Statement – „Wie lange noch?“

Eigentlich für gute Laune zuständig: Otto Waalkes
Eigentlich für gute Laune zuständig: Otto Waalkes
Foto: imago images

Hamburg. Vielen Menschen in Hamburg ist das Lachen durch die neuen Corona-Beschränkungen vergangen.

Kein Fitness mehr, keine Restaurantbesuche und auch bei der Kultur müssen Abstriche gemacht werden. Theater, Kino und Konzerte sind tabu. Nun meldet sich ein ganz besonderer Vertreter der Kultur in Hamburg zu Wort.

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Hamburg: Otto Waalkes richtet sich an seine Fans

Der Wahlhamburger Otto Waalkes sorgt für gewöhnlich mit seinem einzigartigen Humor und seinen charakteristischen „Ottifanten“ für Lacher. Doch nun wendet er sich mit einem ergreifendem Statement an seine Fangemeinde auf Instagram.

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Ein einsamer „Ottifant“ ist auf eine leere Litfaß-Säule gezeichnet, an der normalerweise mit Plakaten auf aktuelle kulturelle Veranstaltungen hingewiesen wird. In der Bildunterschrift stellt Waalkes die Frage: „Wie lange noch?“

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Das ist Otto Waalkes:

  • Otto Gerhard Waalkes wurde am 22. Juli 1948 in Emden geboren
  • Der gebürtige Ostfriese ist als Komiker, Comiczeichner, Musiker, Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher tätig
  • Otto Waalkes wollte eigentlich Kunstpädagogik studieren, um Kunstlehrer zu werden
  • Otto Waalkes hat einen Sohn: Benjamin Karl Otto Gregory (geb. 1987) – aus seiner ersten Ehe mit Manuela „Manou“ Ebelt. 1999 ließen sich die beiden scheiden.
  • 2000 heiratete Otto Waalkes die damals 27-jährige Schauspielerin Eva Hassmann. 12 Jahre später wurde die Ehe geschieden
  • Heute lebt Otto Waalkes in einer Villa in Hamburg-Blankenese, rund 80 Meter über der Elbe
  • Otto Waalkes engagiert sich regelmäßig sozial, unter anderem in Hospizen – weil er Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern möchte

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Die Kultur leidet nicht nur in Hamburg

Neben vielen Branchen, die unter der Pandemie leiden, spielt die Kultur nochmal in einer anderen Liga. Nach dem ersten Lockdown durften zwar einige Theater und Kinos mit strengen Auflagen und Abstandsregelungen wieder öffnen. Doch größere Veranstaltungen wie Konzerte und Musicals liegen seit Anfang des Jahres de facto auf Eis.

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Viele Sänger, Künstler und Entertainer haben für 2020 ihre Tourneen deshalb abgesagt. Das aber gerade derartige Veranstaltungen, wie auch das Comedy-Programm von Otto Waalkes, die Stimmung bei den meisten Menschen unglaublich auflockern würde, ist eine anderes Thema.

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Hamburg: Otto Waalkes trauert um Kultur-Branche

Viele Fans teilen die Verzweiflung Waalkes und kommentieren unter seinem Post. Eine Frau schreibt beispielsweise: „Sehr traurige Zeiten für die Kultur“. Ein Mann zeigt Optimismus: „Ich hoffe, dass die Künstler bald wieder auftreten dürfen“.

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Und eine andere Frau bringt es ziemlich gut auf den Punkt: „Die Künstler brauchen lebendige Begegnungen mit Menschen und Menschen brauchen Kultur. Das fehlt in dieser Zeit enorm.“

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Neben den zahlreichen zustimmenden Kommentaren bricht aber auch eine impulsive Diskussion über die Frage aus, ob Künstler überhaupt richtig arbeiten.

Eine Frau ist nämlich der Auffassung, dass Künstler nun wieder ihr Geld mit „handwerklicher, ehrlicher Arbeit“ verdienen sollten. Außerdem trifft sie die Aussage: „Ihr Künstler jammert auf hohem Niveau“.

Hamburg: Arbeiten Künstler überhaupt „richtig“?

Auf die Gegenfrage: „Sollte jetzt jeder Mensch deiner Meinung nach auf dem Bau arbeiten?“ antwortete sie unter anderem: „Was ist so schlimm daran, RICHTIG ARBEITEN zu gehen“ und „vor diesen Arbeiten haben die Künstler jetzt Angst“.

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Dass die Frau mit diesen Worten die Leistungen aller Beteiligten, die zur Kulturnation Deutschland beigetragen haben, entwertet, ist ihr wahrscheinlich nicht klar.

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Zumindest gibt es eine kleine, gute Nachricht: Otto plant nämlich mit seiner „Otto-Live-Tour“ im nächsten Jahr wieder für ordentlich Gelächter zu sorgen.

Außerdem soll die Neuverfilmung „Catweazle“ mit Waalkes in der Hauptrolle im Dezember in die Kinos kommen. Hoffen wir nur, dass die bis dahin wieder offen sind. (pag)