Hamburg: Rettungssanitäter wollen psychisch krankem Jungen helfen – dann eskaliert es völlig

Mit einem Großaufgebot musste die Polizei am späten Montagabend nach Hamburg-Ottensen ausrücken. Grund war ein offenbar psychisch kranker Junge.
Mit einem Großaufgebot musste die Polizei am späten Montagabend nach Hamburg-Ottensen ausrücken. Grund war ein offenbar psychisch kranker Junge.
Foto: JOTO

Hamburg. Großalarm in Hamburg-Ottensen am späten Montagabend! Gegen 23.08 Uhr wird ein Rettungswagen zu einem Notfall in die Karl-Theodor-Straße gerufen. Es geht um einen offenbar psychisch kranken Jungen.

Als die Sanitäter die Wohnung in Hamburg betreten, werden sie von dem Jugendlichen mit einer Waffe bedroht! Doch den Sanitätern gelingt es zu fliehen, umgehend rufen sie die Polizei.

Hamburg: Polizeikräfte umstellen das Haus

Nur Dank der Mutter des 16-Jährigen, die sich zwischen ihren Sohn und die Rettungsassistenten stellte, gelang die Flucht. Anschließend rückte die Polizei mit einem Großaufgebot an. Insgesamt elf Streifenwagen waren laut „Bild“ am Einsatzort.

+++ Hamburg: Kaltblütige Welpen-Händler – mit dieser raffinierten Masche betrügen sie Käufer +++

Beamte mit Schutzschilden und Schutzhelmen sowie Maschinenpistolen und ein Diensthund bezogen rund um das Haus herum Stellung. Die Lage war zunächst unklar.

Beamte stürmen Wohnung in Hamburg

In der Zwischenzeit gelang es laut „Bild“ der Mutter, ihrem Jungen die Waffe abzunehmen. Sie übergab diese den Beamten auf der Straße. Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine Schreckschusspistole.

--------------

Mehr News aus Hamburg:

--------------

Dennoch stürmten die Beamten die Wohnung und nahmen den Jugendlichen vorläufig fest. In Handschellen wurde er zu einem Polizeikommissariat gebracht.

Dort wurde er laut „Bild“ von einem Amtsarzt untersucht und anschließend in eine Jugendpsychiatrie eingeliefert. (mk)