Hamburg: Schock für größtes Bordell der Stadt! Diese Nachricht lässt die Rotlicht-Szene beben

Die Reeperbahn in Hamburg
Die Reeperbahn in Hamburg
Foto: imago images/Winfried Rothermel

Diese Nachricht sorgt gerade für einen Erdrutsch im Milieu und bei den Freiern in Hamburg!

Wie MOIN.DE exklusiv erfuhr, hat das „Babylon“ geschlossen. Im größten Bordell von Hamburg an der Süderstraße gibt es keine käufliche Liebe mehr. Das bestätigte Betreiber Carsten Marek (60) auf Anfrage.

Hamburg: Größtes Bordell macht dicht

„Ich muss mir jetzt erst einmal ernsthaft überlegen, wie es künftig weitergeht“, sagt Marek, der Betreiber des Freudenhauses und zugleich Mieter der 3500 Quadratmeter großen Wirkungsstätte für zeitweise 60 Prostituierte ist, die in 34 Sex-Zimmern gearbeitet haben.

Zuletzt hatte die Rotlichtgröße, die auch die legendäre Boxerkneipe „Ritze“ auf St. Pauli betreibt, wegen der Corona-Verbote kurzerhand einen Beachclub aus dem Bordell gemacht (MOIN.DE berichtete). Mit Erfolg. Dort gab es Cocktails, Schampus, Sonnenliegen, Karibiksand, einen Springbrunnen und Partymusik.

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Doch jetzt im Herbst ist das Open-Air-Konzept nicht mehr umsetzbar, auch wenn im Innenbereich gefeiert werden durfte.

Die Gerüchteküche in Hamburg brodelte schon länger

Da Prostitution zu verschärften Corona-Bedingungen seit dem 15. September wieder erlaubt ist, müsste Marek folgerichtig das Bordell wieder eröffnen. Da das aber nicht geschah, brodelte schnell die Gerüchteküche auf dem Kiez.

Hinter vorgehaltener Hand hieß es, Marek hätte seine Konzession für das Bordell verloren, nachdem er es in einen Beachclub umfirmiert hatte.

„Das ist alles vollkommener Quatsch“, sagt Carsten Marek. „Was die Leute bloß immer reden…“ Vielmehr müsse er über die Rentabilität des „Babylon“ nachdenken. Denn durch die verschärften Corona-Maßnahmen ließen sich nicht mehr so viele Umsätze wie vor Ausbruch des Virus generieren.

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In dem Etablissement arbeiteten die Damen auf Mietbasis. Sie zahlten für die Nutzung der ganzen Anlage 105 Euro am Tag. Die Gäste zahlten 65 Euro Eintritt. Was zwischen Hure und Freier passierte und finanziell abgemacht wurde, war deren Sache.

Größtes Bordell in Hamburg: Freier können nicht mehr anonym bleiben

Viele der Liebesdamen sind während Corona in benachbarte Länder abgewandert, die weniger scharfe Hygiene-Maßnahmen verlangten. Hinzu kommt, dass die Freier, die auf dem Kiez ihr Liebesglück auf die Schnelle suchen, oft nicht vergleichbar mit den Freiern sind, die in Mareks Etablissement gingen.

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Das ist Rotlichtgröße Carsten Marek:

  • Carsten Marek ist 1960 in Hamburg geboren
  • Er ist verheiratet, hat eine Tochter (9)
  • Marek absolvierte eine Lehre als Klempner und arbeitete kurz in dem Beruf
  • Weil er seit seinem 13. Lebensjahr Kampfsport betreibt, suchte er sich einen Job als Trainer – da bekam er erste Kontakte zum Milieu und wurde Wirtschafter im Bordell Eros-Center
  • Er gründete eine Zuhälter-Organisation, bekannt unter dem Namen „Hamburger Jungs“. Sie „regierten“ mit harter Hand auf dem Kiez Zeitweise schafften 200 Frauen für Marek an
  • 2005 wurde ein Strafverfahren gegen ihn eröffnet, nachdem er 13 Monate in U-Haft saß. Er wurde wegen gewerbsmäßigem Menschenhandel zu 22 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt

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Das „Babylon“ liegt fernab vom Rotlicht nahe eines Industriegebiets in Hammerbrook mit einem großen Parkplatz vor der Tür und geheimen Seiteneingängen, falls mal jemand unerkannt Einlass begehrt. Dort kamen viele Herren hin, sogar Prominente, die gern länger verweilten.

Es gab ein großes Büfett, eine Bar, Kuschelsofas, ein Pornokino, Käfige, in denen Mädchen in sexy Dessous aufreizend tanzten und sogar eine Sauna sowie einen großen, beheizten Swimmingpool.

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Diese Form von Freizeitgestaltung verlangt ein speziell ausgefeiltes Hygienekonzept, das die Behörde absegnen muss. Da stellt sich für Carsten Marek die Frage, ob die Freier das Rundum-Verwöhnprogramm überhaupt noch zu verschärften Bedingungen wollen.

Ganz zu schweigen davon, dass sie nicht mehr völlig anonym kommen können und sie ihre Daten bei Betreten des Bordells hinterlassen müssen.

Fazit: Aktuell ist der Laden geschlossen. Und wie es weitergehen wird, ist völlig unklar...