Hamburg: Mann bedroht Nachbar mit Waffe – plötzlich liegt er selbst am Boden

Die Polizei Hamburg führt den Tatverdächtigen ab.
Die Polizei Hamburg führt den Tatverdächtigen ab.
Foto: HamburgNews / Christoph Seemann

Alarm in Hamburg-Hausbruch! Gegen 14 Uhr ist es hier nach ersten Informationen zu Streitigkeiten zwischen zwei Nachbarn im Rehrstieg gekommen.

Im Verlauf des Streites soll einer der Männer eine Schusswaffe gezogen haben. Als das Opfer dann die Polizei rief, flüchtete der Täter in seine nicht weit entfernte Wohnung im Quellmoor. Dann rückte das Sondereinsatzkommando (SEK) nach Hamburg-Hausbruch an.

Hamburg: SEK stürmt Wohnung in Mehrfamilienhaus

Bei einer solchen Bedrohungslage mit einer Schusswaffe ist es nach Angaben der Polizei üblich, dass Experten des SEK hinzugezogen werden. Sie stürmten die Wohnung des Täters in dem Mehrfamilienhaus.

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Doch statt des Mannes, der bewaffnet sein soll, treffen die Einsatzkräfte auf einen verängstigten 13 Jahre alten Jungen! Aus Angst hatte der Junge die Tür nicht geöffnet.

Tatverdächtiger in Hamburg festgenommen

Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich um den Sohn des Tatverdächtigen. Wenig später konnte dieser dann schließlich festgenommen werden.

Davor kam es zu einer brutalen Szene: Angehörige haben mit einer Gruppe von rund sieben Personen den Tatverdächtigen gestellt und niedergeschlagen.

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Mit Gesichts- und Augenverletzungen musste der Mann ins Krankenhaus. Weitere Hintergründe sind aktuell noch unklar. (mk)