Hamburg: Traurige Schnappschüsse! Sie machen deutlich, was an Silverster in der Hansestadt los war

Feuerwerk gab es zum Jahreswechsel dieses Mal kaum (Symbolbild).
Feuerwerk gab es zum Jahreswechsel dieses Mal kaum (Symbolbild).
Foto: imago images/Blaulicht News

Manche mögen sich über die Ruhe zum Jahreswechsel gefreut haben. Doch ebenso viele wollen ein solches Silvester sicherlich nicht noch einmal erleben. Mit kaum Feuerwerk hießen die Menschen in Hamburg das Jahr 2021 willkommen.

Wegen der Pandemie sei die Großstadt zum Jahreswechsel allerdings sehr leer gewesen, sagte ein Sprecher des Lagedienstes. Das belegen auch viele nächtliche Aufnahmen aus Hamburg.

Hamburg startet ins Jahr 2021

Bis Mitternacht schätzte die Polizei die Lage als generell sehr ruhig ein. Vereinzelt hätten Beamte Feuerwerkskörper eingesammelt. Um die Einhaltung der Corona-Eindämmungsverordnung zu gewährleisten, hatte die Hamburger Polizei angekündigt, mit einem Großaufgebot an Silvester im Einsatz zu sein, sagte ein Behördensprecher.

+++ Jan Fedder: Kaum zu glauben! SO sah die „Großstadtrevier“-Legende mal aus +++

Die Feuerwehr Hamburg hat eigenen Angaben zufolge für den Rutsch ins neue Jahr aufgestockt. Bis auf ein paar kleinere Einsätze sei die Lage zum Jahreswechsel allerdings zunächst entspannt gewesen, berichtete ein Sprecher der Hamburger Feuerwehr.

Vor einem Jahr hatten in Hamburgs Innenstadt Zehntausende Menschen den Rutsch ins neue Jahr gefeiert. Das traditionelle Silvester-Feuerwerk verfolgten damals an den Landungsbrücken nicht nur Hamburger, sondern auch unzählige Touristen.

+++ Hamburg: Riesen-Ärger bei Hagenbeck! Mitarbeiter sprechen von „Klima der Angst“ +++

Unterschiedliche Regeln in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern

Zwölf Monate später waren der Verkauf und das Zünden von Feuerwerkskörpern wegen der Pandemie laut Eindämmungsverordnung generell verboten. Bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten konnten demnach den Start ins Jahr 2021 zusammen feiern - Kinder bis 14 Jahren nicht mitgezählt.

-----------------------------

Mehr News aus Hamburg:

-----------------------------

Zwar galt das Verkaufsverbot für Pyrotechnik bundesweit, im Norden wurde die Nutzung von Feuerwerk nach Behördenangaben aber unterschiedlich gehandhabt.

Demnach galt im Stadtstaat Hamburg ein generelles Böllerverbot – während in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern das Abbrennen von Feuerwerk unter bestimmten Bedingungen möglich war.

In manchen Orten im Norden kam es zu Ärger oder gar Verletzungen wegen Böller. Auf der Insel Usedom explodierten welche in der Stadt. Was dann passierte, erfährst du >>> hier. Und in Wismar an der Ostsee hat eine Frau „Polenböller“ auf Polizeibeamte geworfen, wie du >>> hier nachlesen kannst.

Und auch vor schweren Unglücken blieb man in diesem Jahr – trotz Böllerverbot – nicht verschont. In Schleswig-Holstein wurde gar ein Haus schwer beschädigt. Wie es dazu kam: >> Hier weiterlesen. (dpa/jds)