Hamburg: Singer-Songwriterin Emily Roberts verrät – SO lief das erste Treffen mit Superstar James Blunt

Hamburg: Emily Roberts kann auch sinnlich und nachdenklich – MOIN.DE traf sie zum Spaziergang um die Alster.
Hamburg: Emily Roberts kann auch sinnlich und nachdenklich – MOIN.DE traf sie zum Spaziergang um die Alster.
Foto: privat

Noch vor fünf Jahren hätte sich Emily Roberts (27) nicht vorstellen können, wie kometenhaft sie als Singer-Songwriterin durchstarten würde. Damals saß sie in ihrer kleinen 45-Quadratmeter-Wohnung im Schanzenviertel in Hamburg, die sie sich mit ihrer Schwester Lilly teilte, und schrieb Songs.

Heute ist die Hamburgerin mit Zweitwohnsitz in Berlin stolze Besitzerin von drei goldenen Schallplatten. Zudem tritt sie mit ihrer vierköpfigen Band im Vorprogramm von Megastar James Blunt (46, „You’re Beautiful“) auf. Wie es dazu kam, erzählt sie beim Spaziergang mit MOIN.DE um die Alster in Hamburg.

Hamburg: Emily Roberts' Liebe zur Musik kommt vom Vater

„Ich wusste schon als Kind, dass ich auf die Bühne wollte“, sagt Emily, die Tochter einer Hamburger Fotografin und eines britischen Musikers. „Mein Vater hat mich geprägt. Er sprach mit mir und meiner Schwester nur Englisch. Von ihm habe ich auch die Affinität zur Musik. Mehr aber auch nicht.“

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Das ist Emily Roberts:

  • Emily Roberts wurde 1993 in Hamburg geboren
  • Als 13-Jährige stand sie erstmals auf einer Bühne
  • Seither komponiert und textet sie
  • Sie wuchs die meiste Zeit mit ihrer älteren Schwester Lilly bei ihrer alleinerziehenden Mutter auf
  • Ihr Abitur machte sie 2013 auf der Gesamtschule Blankenese
  • Während ihrem Abi spielte sie einen Sommer lang in Bad Hersfeld die Constance Bonacieux, eine Hauptrolle in „Die drei Musketiere“
  • Hobbys: Kochen, am liebsten vegetarische Bolognese
  • Beziehungsstatus: Single

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Noch bevor Emily zur Schule kam, trennten sich die Eltern. „Mit meinem Weg als Musikerin hat mein Vater nichts zu tun. Wir haben auch keinen Kontakt.“ Durch den Schauspieler Volker Lechtenbrink, den damaligen Ehemann ihrer Mutter Carmen, schnupperte Emily Bühnenluft.

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Er vermittelte der damals 13-Jährigen eine Nebenrolle in einem Stück am renommierten Ernst-Deutsch-Theater, in dem er die Hauptrolle spielte. „Von der ersten Gage, die ich dort selbst verdiente, kaufte ich mir eine Gitarre und nahm Unterricht.“

Grundstein für musikalische Karriere in Hamburg gelegt

Damit war der Grundstein für ihre musikalische Karriere gelegt. „Obwohl ich ab und zu geschauspielert habe, war immer klar, dass ich Musikerin werde“, sagt Emily. Später tat sie das, was alle Musiker tun, die noch unbekannt sind: Jobben und durch Clubs Tingeln.

Als sie an einem Musikwettbewerb teilnahm, landete sie auf dem zweiten Platz. Das war der langersehnte Durchbruch. Denn danach bekam sie im Alter von 19 Jahren ihren ersten Plattenvertrag. Vorerst bei einem kleineren Label.

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Mit dem Popsong „Santaclara“, der einen TV-Werbespot eines Discounters untermalte, landete sie vor vier Jahren erstmals in den Charts und wurde deutschlandweit bekannt. Danach ging es Schlag auf Schlag.

Für Emily Roberts geht es von Hamburg durch Europa

Sie brachte ihr erstes Album „Crying Over Spilled Milk“ heraus und landete letztes Jahr mit dem DJ-Duo Gamper & Dadoni den Hit „Bittersweet Symphony“. Der verzeichnet allein auf Spotify 70 Millionen Streams und brachte Emily dreimal eine goldene Schallplatte ein in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Ihr Hit „In This Together“ wurde Anfang des Jahres sogar der Titelsong der 14. Staffel der RTL-Sendung „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus.“ Kein Wunder, dass auch James Blunt auf die hübsche, junge Frau mit der unverkennbaren Stimme und der kessen Ausstrahlung aufmerksam wurde.

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Er verpflichtete sie kurzerhand als Support-Act für seine „Once Upon A Mind“-Tour durch 21 europäische Städte, die am 28. Februar in Amsterdam startete.

James Blunt bedankt sich bei Emily Roberts und ihrer Band aus Hamburg

„James ist ein wahnsinnig sympathischer Typ“, schwärmt Emily. „Wir haben uns auf Anhieb verstanden. Unser erstes persönliches Treffen war vor der ersten Show beim Catering. James aß gerade einen Salat. Als er mich hereinkommen sah, ließ er sein Essen stehen, kam auf mich zu und stellte sich mir ganz höflich vor. Very British halt.“

Und weiter: „Er bedankte sich dafür, dass wir bei seiner Tour dabei sind. Ich war echt sprachlos. ER, der Superstar, bedankte sich bei mir?“ Wie reagierte Emily darauf? „Ich sagte zu ihm: Oh nein, ich danke dir, dass wir mitfahren dürfen. Er ist schließlich eine absolute Legende. Ich bin ein großer Fan von ihm und seinen Songs. Zudem ist er ein wirklich lustiger Typ und immer zu einem Spaß aufgelegt.“

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Später beobachtete James Blunt sie auf der Bühne. „Ich sah aus dem Augenwinkel, dass er die ganze Zeit im Backstage stand und uns seine volle Aufmerksamkeit schenkte.“ Nervös wurde die selbstbewusste Künstlerin deshalb aber nicht. „Wenn ich auf einer Arenabühne vor 10.000 Fans stehe, zählt nur noch die Musik.“

Corona holt auch Emily Roberts aus Hamburg ein

Alles lief bestens. Sie wechselte ihre Plattenfirma und wurde vom Major Label Sony/RCA unter Vertrag genommen. Aber dann kam Corona. „Mit jeder Show wurde die Stimmung angespannter“, erzählt Emily. „Wir dachten jedes Mal, hoffentlich ist das nicht unser letzter Auftritt.“

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Aber am 10. März wurde die Tournee abgebrochen. Einen Tag später trat James Blunt allein bei einem Live-Stream in der Elbphilharmonie auf. Und Emily? „Ich war wahnsinnig traurig. Unsere letzte Show fand in Leipzig statt“, erzählt sie. „Ich konnte James nicht mal mehr tschüs sagen. Wir haben uns von weitem zugewunken, weil der Tourbus schon draußen wartete.“

Neue Hoffnung für Emily Roberts aus Hamburg

Doch es gibt noch Hoffnung, dass die Tournee mit James Blunt und Emily als Support-Act im nächsten Jahr fortgesetzt wird. „Im März soll es in Nürnberg wieder losgehen. Hamburg steht am 4. April auf dem Plan.“ Die Zeit bis dahin nutzt Emily sinnvoll.

Sie schreibt nicht nur ihre eigenen, sondern auch Songs für andere Künstler. Außerdem moderiert sie gerade die Musiksendung „Artworks“ für YouTube. Produziert wird das im Künstlerdorf Kliemannsland zwischen Hamburg und Bremen.

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Zudem stehen die Veröffentlichung ihres nächsten Albums und ihre Solo-Tournee an, die im Mai nächsten Jahres starten soll. Von Emily Roberts werden wir noch sehr viel hören.