Hamburg: Unglaublich, was in diesem Messie-Haus gefunden wurde – „Wir sind bestürzt“

Am Donnerstag retteten Tierschützer aus Hamburg eine Vielzahl von verwahrlosten Tieren (Symbolbild).
Am Donnerstag retteten Tierschützer aus Hamburg eine Vielzahl von verwahrlosten Tieren (Symbolbild).
Foto: imago images/Gottfried Czepluch

Was Tierschützer in einem Haus in der Sülldorfer Landstraße in Hamburg fanden, ist einfach nur zum Kopfschütteln.

„Wir sind bestürzt und haben alle Hände voll zu tun“, lässt der Hamburger Tierschutzverein auf Facebook verlauten. Denn: In einem Messie-Haus in Hamburg wurden mehr als 100 Tiere gefunden. Bis in die Abendstunden dauerte der Rettungseinsatz an.

Hamburg: Retter finden Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen und Vögel

Das Resultat: „18 Hunde (darunter vier Jungtiere), neun scheue Katzen, 54 Kaninchen (in engen und dreckigsten Käfigen, teilweise abgemagert und kotverschmiert) 14 Meerschweinchen (teilweise tragend), fünf Wellensittiche (in viel zu kleinen Käfigen) und drei Zebrafinken (darunter ein verstorbener)“ wurden aus dem Haus geholt.

+++ Hagenbeck: Der Zoo bleibt auch im zweiten Lockdown zu – SO gehen die Tiere damit um +++

Die Tiere kommen nun vorerst in die Hände des Hamburger Tierschutzvereins. Dort sollen sie aufgepäppelt werden.

+++ Hamburg: Was macht ER denn DA? „Polizeiruf 110“-Kommissar Charly Hübner vor FKK-Club gesichtet +++

„Hoffen wir, dass sich alle Überlebenden schnell erholen und schon bald in liebevolle Hände vermittelt werden können!“, lässt der Verein über Facebook verlauten.

Viel Zuspruch für den Einsatz in Hamburg

Natürlich gibt es viel Zuspruch für den Einsatz der Retter. „Danke, dass ihr die Tiere da rausgeholt habt“, schreibt zum Beispiel eine. Doch die Nachricht sorgt auch für Entrüstung bei Tierfreunden.

+++ Hamburg: Achtung! Gleich zwei sehr wichtige Verkehrsachsen sind dieses Wochenende gesperrt +++

„Diese Meldungen kotzen mich an. Was ist nur mit den Menschen los?“, schreibt ein Mann. Ein anderes Tierheim bedankt sich für die Arbeit und fügt hinzu: „Man fragt sich immer wieder, wann das endlich mal aufhört.“

Halterin aus Hamburg war bekannt

Das Unglaubliche: Die Halterin war bereits vor einigen Jahren auffällig geworden.

+++ Hamburg: Streit um neue Riesen-Brücke – und einer steht dabei ziemlich doof da +++

„Die Halterin ist bekannt, weil ihr in der Vergangenheit bereits mehrere Tiere weggenommen werden mussten, da sie mit der Vielzahl an Tieren überfordert war. Ihr wurde lediglich zugetraut, drei Hunde zu halten“, sagt Mike Schlink, Sprecher des Bezirksamts Altona zu „Bild“.

---------------

Mehr News aus Hamburg:

---------------

Nun soll ein Vergehen gegen das Tierschutzgesetz „engmaschig“ geprüft werden. (mk)