HVV: Heute wird gestreikt! DAS musst du jetzt unbedingt wissen

Am Donnerstag stehen die U-Bahnen in Hamburg still.
Am Donnerstag stehen die U-Bahnen in Hamburg still.
Foto: imago images / Hanno Bode

Streik im HVV!

„Der Einsatzstab der Hochbahn hat soeben beschlossen, den Betrieb der Bus- und U-Bahn-Linien aufgrund des Streiks nicht aufzunehmen.“ Das teilte das Unternehmen am frühen Donnerstagmorgen mit. Das hat massive Auswirkungen für alle, die im HVV unterwegs sind.

HVV: U-Bahnen und Busse stehen still

Denn das heißt: „Keine U-Bahnen und Busse für 24 Stunden.“ Sämtliche Hochbahn-Buslinien und alle vier U-Bahn-Linien in Hamburg sind betroffen. Der Streik läuft seit 3 Uhr am Donnerstagmorgen.

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Für diese Entscheidung spiele die Corona-Pandemie eine entscheidende Rolle, schreibt die Hochbahn. Angesichts der stark steigenden Infektionszahlen gelte es aus Sicht des Einsatzstabes zu vermeiden, dass sich Fahrgäste mit der Hoffnung auf ein vermeintliches Verkehrsangebot in wenige, überfüllte Fahrzeuge zwängen.

„Auch ein eingeschränkter Notbetrieb würde hier keine Lösung bieten.“

HVV: Streikende für Freitag angekündigt

Nicht betroffen von Streikmaßnahmen sind die S-Bahn und die Regionalbahnen.

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Daten und Fakten zum HVV:

  • wurde am 29. November 1965 gegründet
  • umfasst das Hamburger Stadtgebiet und umliegende Gebiete in Schleswig-Holstein und Niedersachsen
  • Zum Angebot des HVV zählen auch vier U-Bahn-Linien (betrieben von der Hamburger Hochbahn AG) und sechs S-Bahn-Linien (betrieben von der S-Bahn Hamburg GmbH)
  • ist mit rund 4.500 Fahrzeugen im Einsatz

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Angekündigt ist das Streikende für den morgigen Freitag, 3 Uhr. Die Hochbahn geht davon aus, dass ab Betriebsbeginn dann wieder alle Züge und Bahnen pünktlich fahren.

HVV: Unternehmen hat wenig Verständnis

Das Unternehmen lässt wissen, dass es die Einschränkungen für ihre Kundinnen und Kunden bedauere. „Vor allem angesichts der Tatsache, dass der Streik aus Sicht des Unternehmens unnötig ist.“ Zum einen betreffe die von Verdi bundesweit koordinierte Aktion nicht die Hochbahn, da sie über einen eigenen Haustarifvertrag verfüge.

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„Zum anderen haben sich Hochbahn und Verdi schon vor dem Streikaufruf auf einen gemeinsamen zweiten Verhandlungstermin am 29. Oktober geeinigt. Hier soll über den Haus-Manteltarifvertrag verhandelt werden.“

Verschärft werde die Situation für die Hamburgerinnen und Hamburger dadurch, dass Verdi auch bei den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein (VHH) für den heutigen Tag zu einem Streik aufgerufen hat. Dieser soll von 3 Uhr bis 15 Uhr gehen.

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Dass man bei der Hochbahn wenig Verständnis für den Streik hat, hatte der Vorstand bereits im Vorfeld deutlich gemacht, wie du >>> hier nachlesen kannst. (kbm)