HVV: Bußgeld fürs Fahren ohne Maske – HIER könnte es besonders teuer werden

Im HVV-Netz gehen Kontrolleure jetzt strenger gegen das Nicht-Tragen einer Maske vor.
Im HVV-Netz gehen Kontrolleure jetzt strenger gegen das Nicht-Tragen einer Maske vor.
Foto: picture alliance/dpa

Hamburg. Beim Bus- und Bahnfahren im Netz des HVV solltest du dich jetzt besonders an die Maskenpflicht halten.

Denn seit Sonntag sind Kontrolleure im Gebiet des HVV unterwegs und kassieren von jedem, der keine Mund-Nasen-Bedeckung trägt, ein teures Strafgeld.

HVV: SO viel kostet der Spaß

Ganze 40 Euro kostet es, wenn Fahrgäste ohne Maske erwischt werden. Kontrollen gibt es in Bussen und Bahnen des Verkehrsbetriebs Hamburg-Holstein (VHH), der S-Bahn sowie der Hamburger Hochbahn.

Die Strafe gilt im gesamten fahrkartenpflichtigen Bereich“, sagt Christina Sluga, Sprecherin der VHH gegenüber der „Bergedorfer Zeitung“.

Kontrolleure drücken im HVV ein Auge zu

Doch ganz so streng werden die Kontrolleure nicht vorgehen. Stattdessen heißt es weiter, dass nach Augenmaß kontrolliert werde. Passagiere, die ihre Maske kurz anheben, um beispielsweise einen Schluck zu trinken oder um kurz etwas frische Luft unter den Mundschutz zu bekommen, können da aufatmen.

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Daten und Fakten zum HVV:

  • Umfasst das Hamburger Stadtgebiet und umliegende Gebiete in Schleswig-Holstein und Niedersachsen
  • Zum Angebot des HVV zählen auch vier U-Bahn-Linien (betrieben von der Hamburger Hochbahn AG) und sechs S-Bahn-Linien (betrieben von der S-Bahn Hamburg GmbH)
  • Es gibt 10.184 Haltestellen im Verbundgebiet
  • 763 Linien werden betrieben

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Denn: „Dann passiert nichts. Bei klaren Verstößen aber wird die Strafe erhoben, schließlich haben wir das lange genug im Voraus kommuniziert“, erklärt Sluga der „Bergedorfer Zeitung“.

HIER kann es für HVV-Gäste sehr teuer werden

Besonders aufpassen müssen Fahrgäste jedoch, wenn sie Stadtgrenze von Hamburg verlassen. Im Nachbarland Schleswig-Holstein wurde nämlich Anfang des Monats landesweit ein Bußgeld für all diejenigen, die in Pflegeeinrichtungen, im Einzelhandel und in Bussen und Bahnen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen, erhoben. Saftige 150 Euro müssen hier bei einem Regelverstoß gezahlt werden.

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So kann es kommen, dass Passagiere zwei Mal zur Kasse gebeten werden, wenn die Maske im öffentlichen Personennahverkehr fehlt. Ein Beispiel: Wer in der S 21 Richtung Aumühle fährt und keinen Mundschutz trägt, der kann sowohl innerhalb der Stadtgrenzen von Hamburg zu einer Geldstrafe von 40 Euro sowie in Schleswig-Holstein zu einem Bußgeld von 150 Euro verdonnert werden. Stolze 190 Euro könnte einem das Nichttragen einer Maske demnach kosten.

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Warum die Bestrafung in Hamburg niedriger ausfällt als in Schleswig-Holstein und wie viele Kontrolleure jetzt einen genauen Blick auf die Passagiere werfen, erfährst du bei der „Bergedorfer Zeitung“. >>> Lies HIER den vollständigen Artikel.