HVV: Fahrplan wird auf den Kopf gestellt – DAS ALLES ändert sich ab Dezember!

Der HVV plant ab Dezember zahlreiche Verbesserungen für die Nutzer in Hamburg
Der HVV plant ab Dezember zahlreiche Verbesserungen für die Nutzer in Hamburg
Foto: Angerer/Imago

Hamburg. Es passiert viel im HVV! Trotz der Corona-Krise, die den Hamburger Verkehrsbetrieben hart zugesetzt hat, wird es zum Fahrplanwechsel im Dezember viele Verbesserungen geben.

Mehr als 120 Änderungen und Anpassungen soll der HVV für die Bus- und Bahnlinien in Hamburg planen.

++ HVV: Schon wieder Sperrungen – hier wird in den Ferien gebaut ++

HVV: Dichterer Takt an Wochenenden

Vor allem junge Menschen dürfte freuen, dass es an Wochenenden und zu späten Abend- buw. Nachtstunden komfortabler wird, von A nach B zu kommen.

---------------

Daten und Fakten zum HVV:

  • wurde am 29. November 1965 gegründet
  • umfasst das Hamburger Stadtgebiet und umliegende Gebiete in Schleswig-Holstein und Niedersachsen
  • Zum Angebot des HVV zählen auch vier U-Bahn-Linien (betrieben von der Hamburger Hochbahn AG) und sechs S-Bahn-Linien (betrieben von der S-Bahn Hamburg GmbH)
  • ist mit rund 4.500 Fahrzeugen im Einsatz
  • befördert laut eigenen Angaben rund 2,6 Millionen Fahrgäste am Tag
  • Es gibt 10.184 Haltestellen im Verbundgebiet
  • 763 Linien werden betrieben

---------------

Die U1 etwa wird bald in Wochenendnächten auch bis nach Großhansdorf fahren und nicht mehr in Volksdorf enden.

HVV: Endlich mehr S-Bahnen

Zwischen Hauptbahnhof und Neugraben fahren die S-Bahnen ab Dezember tagsüber alle fünf Minuten. Und die stark frequentierte Linie S3 fährt Samstagabends und an Sonntagen ganztägig doppelt so häufig wie bisher!

---------------

Mehr News zum HVV:

---------------

Auch der Regionalbahnverkehr wird komfortabler: Zwischen Hamburg und Lübeck fahren Züge bald auch an den Wochenenden im Halbstundentakt.

HVV: Auch Buslinien werden verbessert

Was die Buslinien betrifft, schafft der HVV mehr und mehr der ungeliebten Schnellbusse ab. Mit diesen zu fahren, kostete die Kunden bisher einen saftigen Aufschlag, der für niemanden wirklich Sinn machte.

Stattdessen entstehen immer mehr Metro- und Xpress-Buslinien, die keinen Aufschlag kosten. So soll nach Angaben des Portals „Nahverkehr Hamburg“ beispielsweise die Schnellbuslinie 36 zur Metrobus-Linie 16 werden. Außerdem sollen viele Busverbindungen komplett neu entstehen und gerade den HVV-Kunden in den Randbezirken zugute kommen. (wt)