Jan Fedder: DAS war sein letzter Satz im „Großstadtrevier“, er sagte ihn in Folge 447

Diese Serien werden in der Hansestadt gedreht
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Vor einem Jahr starb Jan Fedder. Anlässlich seines Todestages zeigte der NDR eine Dokumentation über den beliebten Schauspieler aus Hamburg. Natürlich ging es darin auch ums „Großstadtrevier“.

Mit der Rolle des Dirk Matthies hatte Jan Fedder Berühmtheit erlangt. Fast 30 Jahre lange war er Teil der Serie. Die Dokumentation rief den letzten Satz in Erinnerung, den Jan Fedder im „Großstadtrevier“ gesagt hat.

Jan Fedder: „Das war sein Motor“

In der Dokumentation kommt auch Saskia Fischer zu Wort, Schauspielerkollegin im „Großstadtrevier“ („Frau Küppers“) und enge Freundin von Jan Fedder. Sie erinnert sich an den letzten Drehtag mit Jan Fedder. Es fällt ihr schwer, darüber zu sprechen, sie kämpft mit den Tränen.

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„Wir haben den letzten Drehtag zusammen gemacht, und ich weiß noch, der Tag davor war ein grauenhafter Tag für ihn“, erinnert sie sich.

„Und dann saß er da in seinem Stuhl und war eindeutig gebeutelt von dem Tag davor. Aber er hat's gemacht, weil das war sein Motor, den brauchte er. Das war auch gut, das hat ihn immer rausgezerrt, aus diesem blöden Krebskack.“

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Das war Jan Fedder:

  • Jan Fedder wurde am 14. Januar 1955 in Hamburg geboren
  • Er wuchs in St. Pauli auf. Seine Eltern betrieben das Lokal „Zur Überseebrücke“, das direkt im Hamburger Hafen lag.
  • Schon mit 13 Jahren stand Jan Fedder zum ersten Mal vor der Kamera.
  • Immer wieder hat Jan Fedder norddeutsche Charaktere verkörpert.
  • Im Jahr 2000 heiratete er seine Frau Marion.
  • Neben seiner Wohnung in Hamburg, die er bis zuletzt als „Junggesellenbude“ bezeichnete, besaß der Schauspieler auch ein Anwesen in Ecklak in Schleswig-Holstein.
  • 2012 wurde bei ihm die Vorstufe eines Mundhöhlenkarzinoms festgestellt. Am 30. Dezember 2019 verlor er den Kampf gegen den Krebs und starb in seiner Wohnung in Hamburg.

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Seinen letzten Satz im „Großstadtrevier“ sagte Jan Fedder in der Folge 447. Sie wurde dieses Jahr ausgestrahlt. Jan Fedder sitzt in seinem Stuhl und geht den Geschichten und Fällen wie gewohnt auf den Grund. Er sagt zu der Frau, die ihm gegenüber sitzt: „Und gestern hat er's gemerkt. Und dann is' es zum Streit gekommen.“

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Jan Fedder: „Sicher wahnsinnig stolz“

Die enge Weggefährtin von Jan Fedder, Saskia Fischer, sagt: „Ich bin sicher, dass er da oben sitzt, dass er uns auch immer ständig zuguckt. Und auch sicher wahnsinnig stolz ist, dass wir da weitermachen. Weil er weiß, das ist ja seins – immer noch.“

Das „Großstadtrevier“ bleibt Jan Fedders Revier. Auch nach seinem Tod.

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Wer die NDR-Dokumentation über Jan Fedder verpasst hat, kann sie sich >>> hier in der ARD-Mediathek anschauen. (kbm)