Lidl in Hamburg: Mann erhält 1.000-Euro-Lieferung – nun steht er vor einem großen Rätsel!

Lidl: Die Erfolgsgeschichte des Discounters

Lidl: Die Erfolgsgeschichte des Discounters

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Hamburg. Als ein Mann eine Lieferung von Lidl erhalten halt, wunderte er sich enorm. Denn er hatte die gelieferten Geräte nie bestellt.

Und vor seiner Haustür standen nicht etwa irgendwelche günstigen Sachen von Lidl.

Lidl: Mann erhält Waren im Wert von 1.000 Euro – aber er hat sie nie bestellt!

Nein, in den Paketen befanden sich vier Akku-Bodenstaubsauger der Marke Bosch – Gesamtwert: rund 1.000 Euro. Es gab jedoch ein großes Problem: Der Mann hatte die Geräte nie bestellt!

„Eine Rechnung befand sich nicht in den Paketen und per Briefpost habe ich auch keine erhalten“, schrieb der irritiere Mann anschließend auf der Facebook-Seite von Lidl. Er habe den Discounter auch bereits schriftlich kontaktiert und um eine Abholung der ungewollten Pakete gebeten – aus gesundheitlichen Gründen könne er diese nicht selbst zur Post bringen.

Doch Lidl ließ zunächst nicht von sich hören. Auf Facebook bat der Kundenservice aufgrund hoher Auslastung um Geduld – doch auch mehr als eine Woche nach der Lieferung hatte der verärgerte Hamburger noch nichts vom Discounter gehört.

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Das ist Lidl:

  • Die ersten Lidl-Filialen wurden in den 70ern in Ludwigshafen eröffnet
  • 1999 führt Lidl als erster Discounter Scannerkassen ein
  • Lidl hat in fast allen Ländern Europas Filialen
  • sogar in den USA gibt es rund 100 Filialen
  • weltweit über 190.000 Mitarbeiter, in Deutschland über 70.000 (Stand 2020)

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„Ein wirkliches Trauerspiel“, meinte er im Gespräch mit unserer Redaktion. „Ich stehe richtig auf dem Schlauch. Die beiden Kartons habe ich zunächst im Hausflur zwischengeparkt – bestimmt kein Dauerzustand.“ Zuvor hatte er auf Facebook angekündigt, die Staubsauger notfalls auf Kosten von Lidl von einer Spedition abholen zu lasen.

Lidl-Kunde vermutet Identitätsdiebstahl

Doch wie konnte es zu dieser ungewollten Lieferung kommen? Bei dem Hamburger kommen langsam Sorgen auf, im Gespräch mit unserer Redaktion spricht er sogar vom Verdacht auf Identitätsdiebstahl. „Dass sich in den Paketen keine Rechnung befand, ist Indiz dafür, dass die Rechnung lediglich per E-Mail an eine Fake-Mail-Adresse versandt wurde“, erklärt er. „Das Opfer (in diesem Falle ich) hat erst im Mahnverfahren von der Lieferung erfahren.“

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Der Kaufpreis für die Staubsauger wurde jedoch von keiner seiner Kreditkarten abgebucht. Auch die Hamburger Polizei habe ihm bestätigt, dass bislang „kein vermögenswirksamer Schaden“ entstanden sei. „Aus diesem Grund wäre es zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht angebracht, eine Strafanzeige zu stellen.“

Lidl will die Pakete kostenlos abholen

Doch schließlich zahlte sich die Geduld des Kunden doch noch aus. Zehn Tage nach der Lieferung bestätigte ihm Lidl schriftlich, dass man eine kostenlose Abholen der Staubsauger-Pakete organisieren würde.

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„Es geschehen doch noch immer Zeichen und Wunder!“, freut sich der Hamburger im Gespräch mit unserer Redaktion – und stellt scherzhaft die Frage, ob die Androhung der Speditionskosten Lidl möglicherweise zu einer schnelleren Reaktion „motiviert“ habe.

Das Rätsel um die geheimnisvolle Lieferung bleibt jedoch noch ungelöst. Nach wie vor ist unbekannt, wer die Bestellung aufgegeben hat. (at)