Nina Bott spricht über Fehlgeburt: „Von jetzt auf gleich nicht mehr schwanger“

In ihrem neuen Buch „Ich bin eine Traumfrau“ schreibt Nina Bott über ihre Fehlgeburt.
In ihrem neuen Buch „Ich bin eine Traumfrau“ schreibt Nina Bott über ihre Fehlgeburt.
Foto: imago images / Future Image

Hamburg. Vor drei Jahren hatte Nina Bott eine Fehlgeburt. „Ich hatte Blutungen in der siebten oder achten Woche“, sagte die Schauspielerin und Moderatorin im Interview mit „RTL“. Sie habe sofort gespürt, dass etwas nicht in Ordnung sei, weil sie sich „von jetzt auf gleich nicht mehr schwanger“ gefühlt habe.

Nina Bott war in diesem Moment auf dem Dixie-Klo, bei einem Dreh auf dem Land. Sie rief ihre Hebamme an. „Die hat mich echt beruhigt. Ich habe das dann in irgendeinem ungestörten Moment mittags zumindest im Feld vergraben. Ich konnte es halt nicht in die Toilette schmeißen.“

Das ist Nina Bott
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Nina Bott: „Andere Frauen haben diesen Bonus vielleicht nicht“

Damals war Nina Bott bereits zweifache Mutter. Sie habe sich gesagt: „Du hast zwei Kinder, sei dankbar und versuche damit irgendwie klarzukommen. Andere Frauen haben diesen Bonus vielleicht nicht. Die warten vielleicht seit Jahren darauf, überhaupt schwanger zu werden, und haben eine Fehlgeburt oder mehrere.“

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Weiter sagte sie „RTL“: „Es ist so früh, da hatte das Herz noch nicht geschlagen. Und ich glaube, das war letztendlich das, was mir geholfen hat, zu sagen: Okay, es ist passiert, es war scheiße, es war traurig, es war emotional, aber es ist jetzt so.“

Die Fehlgeburt thematisiert Nina Bott auch in ihrem neuen Buch „Ich bin eine Traumfrau“. Aktuell ist die Hamburgerin mit ihrem vierten Kind schwanger.

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Nina Bott will Ärzte und Frauen für das Thema sensibilisieren

Sie findet es wichtig, offen über diesen Moment zu sprechen: „Weil man da so wenig drüber redet als Frauen, ist einem gar nicht bewusst, was das bedeutet. Die Ärzte bereiten einen nicht wirklich darauf vor, was mit dem Körper passiert."

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Auch, wenn das Baby zu diesem Zeitpunkt nur so groß sei wie eine Blaubeere oder eine Erbse, würden die körperlichen Folgen von Fehlgeburten oft totgeschwiegen. Sie möchte daher offen darüber sprechen, um anderen Frauen Mut zu machen. (kbm)

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