Steffen Henssler will sich bei dieser Sache nicht festlegen – „Uff, das ist schwierig!“

Steffen Henssler hat viele Pläne für die Zeit nach Corona.
Steffen Henssler hat viele Pläne für die Zeit nach Corona.
Foto: picture alliance / rtn - radio tele nord

Fans in ganz Deutschland haben sich die vergangenen Tage über die Lieferungen gefreut: Sie alle haben sich das neue Kochbuch von Steffen Henssler, „Hensslers schnelle Nummer – Meine Lieblingsrezepte für jeden Tag“ bestellt.

Was den TV-Koch an der einfachen Küche reizt und wie seine Pläne für die Zeit nach Corona aussehen, hat er im Interview mit MOIN.DE verraten. Doch bei einer Frage konnte Steffen Henssler sich nur schwer auf die Antwort festlegen.

Steffen Henssler im Interview mit MOIN.DE

MOIN.DE: Das neue Kochbuch ist da. Was ist Ihre Lieblings-schnelle-Nummer?

Steffen Henssler: Knusprige Aubergine und Zucchini „Italian-Style“. Das war eine der ersten schnellen Nummern. Die war sauerfolgreich, die ging online richtig durch die Decke.

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Werden Ihre Fans die meisten Rezepte im Kochbuch bereits von Instagram und Facebook kennen?

99,5 Prozent der Rezepte im Kochbuch sind neu.

Was ist der Reiz an der einfachen, schnellen Küche für einen Profi wie Sie?

Da gibt es zwei Welten. Der Henssler als Chef seiner Restaurants und der Henssler, der zuhause kocht. Da muss es schnell gehen, wenn ich abends heimkomme und koche.

Sie sind daheim also derjenige, der kocht?

Ja, meistens schon.

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Das ist Steffen Henssler:

  • Steffen Henssler wurde am 27. September 1972 in Neuenbürg im Schwarzwald geboren
  • Steffen Henssler ist nicht nur Koch, sondern auch Kochbuchautor, Fernsehkoch und Entertainer
  • 2001 eröffnete Steffen Henssler zusammen mit seinem Vater sein erstes Restaurant in Hamburg
  • Insgesamt vier Restaurants leitet Steffen Henssler in Hamburg
  • Aktuelle TV-Shows: „Grill den Henssler“ (seit 2019 auf VOX) und „Hensslers Countdown - Kochen am Limit“ (seit 2020 auf RTL)

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Ihr erstes Restaurant haben Sie gemeinsam mit Ihrem Vater eröffnet. Ihre beiden Töchter sind jetzt 13 und 12. Kochen die auch schon gerne?

Die kochen ganz selten mal. Aber das ist auch völlig okay. Weil ihr Vater so gut kochen kann, müssen die das ja auch nicht. Und ich freu mich, wenn’s ihnen schmeckt.

Sie haben sich neulich beim Sport verletzt. Ein Faserriss war die Folge. Geht’s Ihnen wieder gut?

Mit dem Faserriss ist alles wieder gut, vielen Dank.

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Wegen der Verletzung mussten Sie Dreharbeiten für „Grill den Henssler“ früher verlassen. Schauen Sie sich Ihre eigenen Sendungen später im Fernsehen an?

Eigentlich nicht. Ich schaue manchmal rein, zum Beispiel um zu sehen, wie das Licht geworden ist. Das hat dann aber eher technische Gründe. Am Anfang meiner Karriere war das schon noch ein bisschen geil, sich im Fernsehen zu sehen, aber man gewöhnt sich an alles. Jetzt muss ich mir das nicht mehr unbedingt anschauen.

Welchen Promi hätten Sie gerne mal in Ihrer Show?

Thomas Gottschalk hätte ich gerne mal bei „Grill den Henssler“. Der war früher schon sowas wie ein Vorbild. Ich habe auch schon mal vorgefühlt. Aber er ist noch nicht drauf angesprungen. Thomas Gottschalk kocht nicht gern, das hält ihn ab. Aber ich würde dann sogar für ihn mitkochen.

Sie mussten Ihre Tour „Manche Mögen’s heiß“ wegen der Pandemie erneut verschieben. Wie war das für Sie?

Es war zu erwarten. Trotzdem ist es natürlich sauärgerlich für alle, die schon Karten gekauft haben. Wir werden die Tour dann nächstes Jahr nachholen, allerdings mit einem anderen Programm. Wir können nicht ein Jahr später das Gleiche machen, was wir jetzt geplant hatten. Wie dieses Programm dann aussehen wird, müssen wir erst noch besprechen.

Die Corona-Krise trifft die Gastro-Branche hart. Wie ist die Lage für Sie und Ihre Restaurants?

Wir haben das große Glück, dass wir schon lange auf dem Markt sind und Rücklagen schaffen konnten. Es konnte natürlich niemand ahnen, dass sowas wie Corona kommt, aber für schwere Zeiten wie diese haben wir Geld zurückgelegt. Für Betriebe, die erst ein oder zwei Jahre auf dem Markt sind, ist die Lage jetzt natürlich sehr hart. Die haben richtige Probleme.

Sie haben in Frankfurt und München Lieferdienste eröffnet. Wie laufen die?

Mit den Lieferdiensten sind wir sehr zufrieden. Das ist super. Die laufen richtig gut.

In Scharbeutz planen Sie ein weiteres Restaurant. Wann wird eröffnet?

Wir wollen im April oder Mai aufmachen. Wir wollten ja eigentlich schon letztes Jahr eröffnen, aber die Bauarbeiten haben sich verzögert.

Worauf dürfen sich die Gäste im neuen „Ahoi“ in Scharbeutz freuen?

Auf die klassische „Ahoi“-Küche aus Hamburg. Aber auch auf ein paar eigene Sachen. Unten gibt’s was auf die Hand, dann haben wir eine neue Treppe eingebaut. Wenn man hoch geht, kommt man in den Restaurantbereich und hat besten Blick aufs Meer. Das wird ein ziemlich geiler Laden. Wir freuen uns, wenn’s endlich losgeht.

Scharbeutz liegt an der Ostsee. So grundsätzlich: lieber Ostsee oder Nordsee?

Uff, das ist schwierig! Beides!

Zieht es Sie da auch im Urlaub hin?

Klar, habe ich schon an der Ostsee und Nordsee Urlaub gemacht. Ich bin natürlich gerne auf Sylt, aber am Timmendorfer Strand bin ich auch gern, da war ich schon als Kind oft.

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Wohin würden Sie gerne reisen, wenn Corona vorbei ist?

Mal wieder auf die Malediven. Das wäre schön. Und nach Los Angeles. Da war ich lange nicht mehr. Da zieht’s mich wieder hin.

Aber Hamburg werden Sie treu bleiben?

Hamburg ist schon 'ne wunderschöne Stadt. Ja, ja, ich bleib hier.

Tim Mälzer ist gerade 50 geworden. Sie werden nächstes Jahr 50. Wie finden Sie das Älterwerden?

An sich gut. Der Kopf läuft auf Hochtouren, wenn da nur nicht der körperliche Verfall wäre. Selbst wenn man wie ich viel Sport macht, merkt man halt schon, dass man nicht mehr so fit ist wie früher. Das Wissen von heute und der Körper, den ich mit 20 oder 25 hatte – das wär’s!

Zum Schluss noch eine Frage, die viele Ihrer Fans umtreibt: Wann gibt es die Pfanne wieder?

Das ist auch einfach eine geile Pfanne! Ich habe schon alles probiert, aber wegen Corona kommt gerade leider keine Lieferung rein. Ab Ende Mai, Anfang Juni wird man unsere Bratpfanne endlich wieder online bestellen können.

Ab 2. März gibt es das neue Kochbuch von Steffen Henssler: „Hensslers schnelle Nummer – Meine Lieblingsrezepte für jeden Tag“ (Gräfe und Unzer, 24 Euro)