Steffen Henssler ärgert sich bei „Hart aber fair“ – und macht einen heftigen Corona-Vorschlag

Steffen Henssler vertritt die Gastronomie bei der ARD-Sendung „Hart aber fair“
Steffen Henssler vertritt die Gastronomie bei der ARD-Sendung „Hart aber fair“
Foto: WDR/Oliver Ziebe

Neben Gesundheitsexperten Karl Lauterbach, Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher und FDP-Politiker Wolfgang Kubiki, war auch Star-Koch Steffen Henssler zu Gast bei der Diskussionsrunde „Hart aber fair“ am Montagabend.

Steffen Henssler fungierte in der ARD-Sendung als Sprecher für die aktuelle Lage der Gastronomie mit dem erneuten Lockdown.

Steffen Henssler: Zu Gast bei „Hart aber fair“

In der aktuellen Sendung ging es neben dem Ergebnis der US-Wahlen – wer hätte es anders erwartet – auch um die aktuellen Entwicklungen des Coronavirus. Doch die Diskussion rund um die Pandemie hatte ungewöhnlich optimistische und positive Züge.

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Grund hierfür sind natürlich die Erfolge in Forschung und Wissenschaft. Tests zeigen, dass der in Deutschland entwickelte Corona-Impfstoff wirksam ist. Nun soll dieser so schnell wie möglich die Zulassung kriegen.

Alle Gäste des ARD-Talks (bis auf Henssler) beteuern, dass sie sich bereitwillig gegen Corona impfen lassen würden. Lauterbach zeigt sich außerdem von einer ungewohnt optimistischen Seite. Der sonst nur durch Warnungen und Negativprognosen bekannte Politiker und Gesundheitsexperte sagte: „Das ist ein Game-Changer.“

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Lauterbach zeigt sich optimistisch – doch Steffen Henssler kritisiert

Optimismus und freudige Nachrichten schön und gut, aber vor der Impfung kommt die Zulassung und die Verteilung. Außerdem werden aktuell immer noch viele deutsche Staatsbürger tagtäglich vor große Herausforderungen gestellt.

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Das ist Steffen Henssler:

  • Steffen Henssler wurde am 27. September 1972 in Neuenbürg im Schwarzwald geboren
  • Steffen Henssler ist nicht nur Koch, sondern auch Kochbuchautor, Fernsehkoch und Entertainer
  • 2001 eröffnete Steffen Henssler zusammen mit seinem Vater sein erstes Restaurant in Hamburg
  • Insgesamt vier Restaurants leitet Steffen Henssler in Hamburg
  • Aktuelle TV-Shows: „Grill den Henssler“ (seit 2019 auf VOX) und „Hensslers Countdown - Kochen am Limit“ (seit 2020 auf RTL)

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Besonders der Restaurantbesitzer aus Hamburg, Steffen Henssler, schwenkt in die Problematik der aktuellen Situation ein. Seine Haltung ist ganz klar: „Der Lockdown trifft Branchen, die nicht damit aufgefallen sind, dass sie Infektionstreiber waren“, so der TV-Koch in der Sendung. Unterstützung würde er hierbei wahrscheinlich zumindest bei seinem Hamburger Kollegen, Tim Mälzer, finden. Dieser teilte seine Meinung zu dem Lockdown mehrmals (MOIN.DE berichtete).

Weiterhin kritisierte Henssler die punktuelle Handhabung der Regierung in anderen Bereichen: „Gleichzeitig sehe ich, wenn ich im Auto sitze, einen Bus an mir vorbei fahren, der randvoll ist mit Leuten ist, die irgendeinen schmierigen Baumwolllappen vorm Gesicht haben“.

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Steffen Henssler fordert kompletten Lockdown

Aus seiner Sicht hätte die Regierung beim Versuch die Infektionszahlen einzudämmen anders handeln müssen – und zwar mit einem kompletten Lockdown wie im Frühjahr. Wenn schon, dann ganz radikal und noch viel krasser als jetzt. „Dann frag ich mich, wieso man nicht richtig runter fährt für zwei oder drei Wochen“, sagte Henssler.

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Am Ende stellt der TV-Koch noch fest, dass es vielleicht sogar sicherer wäre, wenn sich Leute weiterhin in den, von Sicherheitsvorkehrungen geprägten, Gastronomiebetrieben treffen würden.

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„Die Situation ist, dass sich die Leute jetzt zuhause treffen. Auch mit zwei oder drei Haushalten. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie zuhause am Tisch sitzen, sich eine Maske aufziehen und alle zwei Minuten das Fenster aufmachen.“ (pag)