Til Schweiger: Bitterböse Kritik für seine Arbeit dürfte ihn überhaupt nicht freuen – „Filmisches Desaster“

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Er spaltet seit jeher die Gemüter: Til Schweiger hat große Fans und leidenschaftliche Hater. Daran hat der Schauspieler und Filmemacher sich sicher inzwischen gewöhnt.

Ein bisschen weh dürfte es ihm trotzdem tun, wenn man sieht, wie gnadenlos ein Berliner Magazin gerade einen vergangenen Filmhit von Til Schweiger auseinandergenommen hat...

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Til Schweiger dürfte Kritiker gewöhnt sein

In der Kolumne mit dem provokanten Titel „Cancel Culture Club“ schauen sich die Kritiker des Berliner Magazins „Tip“ Filme an, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben. Dann urteilen sie, wie gut die Streifen sich heute noch schauen lassen, und ob sie noch zu unseren modernen gesellschaftlichen Werten passen.

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Das ist Til Schweiger:

  • Tilman Valentin Schweiger wurde am 19. Dezember 1963 in Freiburg im Breisgau geboren, er lebt in Hamburg
  • Seit 2013 spielt er im Hamburg-„Tatort“ den Kommissar Nick Tschiller
  • Til Schweiger gründete 2004 seine eigene Produktionsfirma Barefoot Films, die Kino-Hits wie „Keinohrhasen“, „Kokowääh“ und „Honig im Kopf“ veröffentlichte
  • Von 1995 bis 2014 war er mit Dana Carlsen verheiratet – die beiden haben vier gemeinsame Kinder: Valentin, Luna, Lilli und Emma

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In dieser Reihe hat man sich jetzt Til Schweigers „Klassentreffen 1.0“ vorgenommen, der 2018 in die Kinos kam und damit ja noch recht jung ist.

Til Schweiger-Film wird fies zerrissen

Dennoch lassen die Kritiker kein gutes Haar an dem Film. Besonders abtörnend finden sie „die platten Dialoge, die Reißbrettcharaktere und den schlimmen Soundtrack“. Außerdem sei der Humor extrem platt und drehe sich vor allem um Körperöffnungen. „Popos und Pupse sind nun mal ungemein witzig, da wird ihm jeder Dreijährige recht geben...“

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Desweiteren wird kritisiert, wieviele schlechte Witze über das Schwulsein und Homosexualität es in dem Film gibt und spekuliert, warum dieses Thema den Regisseur so beschäftigt. Auf der anderen Seite werden Frauen größtenteils eindimensional als sexy und oberflächlich dargestellt.

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Ebenso irritiert waren die „Tip“-Autoren darüber, dass nur eine schwarze Person im Film auftritt und das ausgerechnet für einen beiläufigen Gag über eine vermeintliche „Pigmentstörung“...

Til Schweiger hat viele treue Fans

Auch, wenn man viele der im Artikel beschriebenen Szenen wirklich nicht gutheißen kann, fanden zahlreiche Menschen „Klassentreffen 1.0“ gut und sogar lustig. Über eine Million Zuschauer sahen den Film im Kino.

Und auch bei Facebook nehmen Nutzer die Komödie und ihren Macher in Schutz: „Ich sah unlängst den Film und bekam einen Lachflash nach dem anderen mit Tränen und Schnappen nach Luft. Der Verfasser dieser Kritik geht offenbar zum Lachen in den Keller“, schreibt beispielsweise eine Frau.

Til Schweiger: Nicht alle fanden den Film witzig

Allerdings bekam der Film, den die „Tip“-Autoren „mehr als ein filmisches Desaster“ nennen, auf der renommierten Filmplattform „IMDB“ nur eine Wertung von mageren 3,6 von 10 Sternen.

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Und viele Facebook-Nutzer finden das richtig so: „Der Film war der größte Müll. Selbst wenn man ihn nicht ernst nimmt. Selbst wenn man ausblendet, dass er von und mit dem talentfreiesten deutschen Schauspieler Til Schweiger ist. Selbst die guten Schauspieler waren grottig in diesem Film. Dieser Film ist ein guter Grund, um eine Zeitmaschine zu entwickeln. So könnte man zurück reisen und verhindern, dass er je gedreht wird“, schreibt ein Nutzer. Puh. (wt)