Udo Lindenberg: Klare Ansage! SO stellt er sich die neue Welt vor – „Wie wäre es, wenn...“

Wie könnte die Welt nach Corona aussehen? Davon hat Udo Lindenberg eine klare Vorstellung.
Wie könnte die Welt nach Corona aussehen? Davon hat Udo Lindenberg eine klare Vorstellung.
Foto: dpa

Für Udo Lindenberg war die Zeit während des Corona-Lockdowns alles andere als einfach. Erst musste der Musiker seine Tour absagen und dann auch noch seinen ständigen Wohnsitz – das Atlantic Hotel – vorübergehend verlassen.

Das ist jetzt vorbei. Und so langsam kehrt auch bei ihm wieder Normalität ein. Grund genug für Udo Lindenberg, einmal zurückzublicken und alles zu hinterfragen.

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Udo Lindenberg hofft auf stärkeres Miteinander

Wie könnte die Welt nach Corona aussehen? Besonders hofft der 74-Jährige auf ein stärkeres Miteinander der Menschen. Er setze auf „mehr Solidarität und Schluss mit dem ewigen Ego und der mörderischen Konkurrenz“, sagte Lindenberg der „Berliner Morgenpost“. Aktuell sei „die beste Zeit für 'nen Neustart, für ganz neue Wege“.

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Das ist Udo Lindenberg:

  • Udo Gerhard Lindenberg wurde am 17. Mai 1946 in Gronau (Westfalen) geboren
  • Udo Lindenberg ist nicht nur Rockmusiker, sondern auch Schriftsteller und Maler
  • Sein Markenzeichen sind der Hut, die dunkle Brille und natürlich die markante Stimme
  • Udo Lindenberg lebt seit Jahren im Hamburger Hotel „Atlantic Kempinski“
  • Seit Ende der 90er-Jahre ist Udo Lindenberg mit der 31 Jahre jüngeren Fotografin Tine Acke liiert

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+++ Udo Lindenberg: In diesem kleinen Moment zeigt der Sänger, wie er wirklich tickt +++

Wie das aussehen könnte, davon hat Udo Lindenberg eine klare Vorstellung: „Weltweiter Waffenstopp, Fuck den Rüstungswahn und dann die ganze Kohle nutzen, um endlich Hunger und Elend zu stoppen.“ Nahrung und Ressourcen seien ja für alle genug da. „Du musst es nur fair verteilen.“

Udo Lindenberg ist offen für Einschränkungen

Auch Chancengleichheit für alle im Sozial- und Bildungssystem sieht der Sänger als zwingend notwendig an. „Soziale Berufe wie Pflegekräfte kriegen viel zu wenig Wertschätzung und nicht die angemessene Bezahlung.“

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Auch für Einschränkungen zeigt sich Lindenberg offen. „Und wie wäre es, wenn wir vielleicht mal weniger produzieren? Nur das, was echt gebraucht wird.“

So hat Udo Lindenberg die Corona-Zeit genutzt

Wie für viele andere Menschen auch, war Corona für Udo Lindenberg „`ne scheißharte Erfahrung“, sagte er der „". Die Zeit während dieser Phase hat der Musiker vor allem künstlerisch genutzt. „Ich bin in mein Atelier rein und wieder mal meiner zweiten großen Leidenschaft, der Malerei, erlegen.“

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Die Malerei sei ein großes Ding für ihn. „Wenn ich so richtig dabei bin, dann überkommt mich absolute Besessenheit, ähnlich wie bei der Musik.“ (mk)