Corona-Hotspot Schule: Müssen Schüler bald im Klassenzimmer frieren? DIESER Vorschlag könnte die Lösung sein

Allergie oder Coronavirus?

Die Pollensaison geht los – doch in Zeiten von Covid-19 sind selbst Allergiker verunsichert. Plagt einen nur die Allergie oder hat man sich mit dem Coronavirus angesteckt?

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Corona-Hotspot Schule!

Neun Coronafälle an Düsseldorfer Schulen, fünf Fälle in Hagen. Im Eichsfeld in Thüringen haben 57 Schulen bereits ihren Unterricht wieder eingeschränkt. ()

Sicher ist: Corona beschäftigt Schulen in besonderem Maße! Und der Winter steht gerade erst bevor.

Corona an Schulen: Frierende Schüler oder längere Winterferien?

Der könnte es in sich haben. Lüften ist bislang das „A und O“ in deutschen Klassenzimmern. „Für die kalten Monate werden jetzt Pullover, Schals und Decken zur Grundausstattung der Schülerinnen und Schüler gehören“, sagte Susanne Lin-Klitzing, Verbandschefin des Deutschen Philologenverbands, der „Bild“-Zeitung.

Lehrer und Schüler könnten bald wie „Zwiebeln“ in den Klassenzimmern sitzen. Der Vorschlag der Verbandschefin: „Dick anziehen und dann eventuell nach und nach ausziehen“. Ganz nach dem guten alten Zwiebelprinzip.

Sie kritisiert die Kultusminister, dass sie sich zu spät für die kalten Monate gerüstet hätten. „Sonst hätten die Schulen beispielsweise auch Plexiglasscheiben zwischen den Schülern aufstellen können.“

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Union-Politiker schlagen längere Winterferien vor

Doch nun haben Union-Politiker eine andere Lösung in den Raum gebracht. „Wir sollten darüber nachdenken, die Winterferien um zwei bis drei Wochen zu verlängern und im Sommer entsprechend zu kürzen“, sagte der Hamburger CDU-Chef Christoph Ploß der „Bild“-Zeitung.

Fraktionskollege Stephan Pilsinger (CSU) bringt sogar bis zu vier Wochen längere Weihnachtsferien ins Spiel. Entsprechend könnten Oster- und Sommerferien gekürzt werden. „Das Wohl der Schüler und Lehrer muss im Vordergrund stehen“, begründete er seinen Vorschlag. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) lehnte diesen Vorschlag ab. Damit würden Kinder und Eltern verunsichert, sagt sie.

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Das Thema Schulen könnte auch beim Treffen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel am Mittwoch auf die Agenda kommen. (ms)